Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1844
- Issue
- 3 (16.1.1844)
- Date
- 1844-01-16
- Page
- Spalte 41-42 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Lit. Dialekten. 42 kl Studien. I. Lrrgland's Abhandlung über xa'er in ihren Disputationen als Gegner immer das CTC/ „jemals das HD nennen, in dem sie immer bbn rra unb iOpD einander entgegenstellen. Der Charakter der Lehre endlich, wodurch die Rabbaniten von den Karnern unterschieden zu werden pflegten, war im Mgemeinen der, daß diese die im Gesetze vorgeschriebenen Pflichten, in ihrem vollen Umfang und meist geistig aufgefaßt, annehmen, oder, nach dem Ausdruck der Juden, sie erschwerten; jene aber, indem sie in thorichtem Aberglauben scheinen wollten, als leisteten sie mehr als im Gesetz steht, doch im Grunde die Bedeutung in den festen Grund des innern Gehorsams zerstörten, d. h. nach jüdischem Ausdruck, es erleichterten. Christus wirft ihnen dieß oft genug vor, Matth. 5, 19. 15, 3. 23, 23., die Kara'er bemerkten Ersteres schon lange von sich und führten es als Ursache ihrer geringern Zahl an. Eben dieser Charakterunterschied zeigt sich nun bei den Anhängern Hillel's und Schainmai's, denn von diesen berichten die .Talmudisten cinmüthig, daß Hillel einer laxeren, Schamma'i einer strengeren Theorie gehuldigt habe. Nach dem Talmud und nach dem Urtheil seiner eignen Genossen berichtet R. Moses Beschizi im Gvita Hlod : pbpn bbn rra dv-pdto rvrjw äi monoi mn d^dini nr oniD p< niiSDD 'Dijn p d.i nn ~obi mr&n nym Beide Häuser waren in demselben heftigen Streit gegen einander, wie die Pharisäer und Kara'er. Bei jener Versammlung beider in dem Saale des R. Chananja, wo man wenigstens über 18 Artikel übereinkam, ging man soweit in der Anfeindung und in der Wuth, daß es von Worten zu Schlägen kam und Waffen an die Stelle der Beweise traten. R. Elioser, der dem Gamalibl geradezu entgegengesetzt war und den die Kaca'er zu ihren Lehrern rechnen, heißt doch bei den Rabbinen oft ein Schammaianer. Mag man diesen Gründen soviel Gewicht beilegen als man will, das scheint klar hervorzugehn, das Schammai nicht soweit den Traditionen und dem Pharisäismus ergeben war, als man gewöhnlich glaubte, und daß daher die Karäer nicht ohne Grund - ihn zu dem ihrigen machen. Die Verschiedenheit des Schamma'i von den Anhängern der Tradition zeigt sich z. B. bei der Auslegung des Ehe- Icheidungsgesetzes, wo R. Akiba behauptet, der Mann könne nach Deut. 24, 1. seine Frau entlassen, wenn sie ihm auch nur das Essen angebrannt habe, R. Schamma'i dagegen die Stelle so erklärt, daß der Mann sich nur dann von seiner Frau scheiden dürfe, wenn er sie bei etwas Schändlichem angetroffen habe. Haben nun die Rabbaniten die Meinungsverschiedenheit zwischen beiden gemildert und den R. Schamwai zu einem Anhänger ihrer Partei gemacht, so ist dies nicht das einzige Beispiel von Verdrehung der Geschichte, die sich haben zu Schulden kommen lassen. (Fortsetzung folgt.) die Sekte der Karäer. — Literarische Analekten. Poetische Kleinigkeiten, gesammelt von Leopold Dukes. ' Schem - Tob Palkeira. Vergl. über denselben Ehrensä'ulen S. 53. I * ninn to^n? : mteni p^Pp bw*] cb; * am -Pejn 12b : rpbprn ripp ü’i^an Prp Aus dessen Mebakkesch S. 36. II. * nipj Tp'in : nein, iniD "in i.x ie® ’ rep pp np -epci? : nepp enrnp iniN Von ebendemselben ebendas. S. 10. ui. ' NDh rpn Ver*? ]di npis* : Djice npi ’j? rren * nie essipp by pnrp yf? : D3_np tm$n .pn’p? cn e Von ebendemselben ebendaselbst S. 14 5. Es befindet sich auch als Motto in einem medicinischen Werke auf der Münchner Bibliothek Nr. 18. S. Lilienthal in dem homiletischen Beiblatt der Z. d. I. 1838. S. 52. IV. Ungenannte r. - jpjp - ynpz pi w&i xb; nnen unP’m In einer Handschrift auf der Leydnec Bibliothek (Legat Warner Nr. 25) stehen dieses und einige andere Gedichtchen von einer unbekannten Hand auf dem letzten Blatt des Mskt's geschrieben. Ein ähnliches Gedichtchen lesen wir im Tachkemoni S. 70 b. * mmy inrra ♦ müD rv * nnw y&yb - jPdd tt “mx wn * ]>Dpn nnp nnsn rronpu □nyisn snir^Dn bv von Simson Modon. Aus dessen äußerst seltenen -)Dlö b'p (Mantua 1725. 4.). Es enthält 50 Gedichte verschiedenen Inhalts, grLßtentheils in der Form von Sonetten. In dem 2. Theil des "iEfi JTO ist eine kurze biographische Notiz über denselben voir Hrn. Dr. della,Volta.