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Der Orient · 1842-11-20 · 52 (20.11.1842) · p. Spalte 825-826

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Journal
Der Orient
Volume
1842
Issue
52 (20.11.1842)
Date
1842-11-20
Page
Spalte 825-826 (sequence 5)
Language
German
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825 Asyntheta. Jüdisch-philosophische Literatur. ziehung aus Satzverbindung ist hervorzuheben, daß Dy (S. 56. A. 4.) — wie überhaupt die hebr. Prapoft — durch das folgende VJ zur Conjunction wird, also keines ) bedarf. Das entsprechende involi . -Dvirt das Jli f , welches auch sonst häufig fehlt (Sacy I. 1216. II. tz. 665). Wir nennen dies Ellipse; allein die alten Sprachen, insbesondere die semitischen, haben keine Syntaxis sondern eine Parataxis (vgl. 5pivfci)feib ha lach Exeg. §. 130, und die weit getriebenen Asyntheta im Ez Chajim, nach S. XV. Anm. 24). Die herbeigezogene Stelle II. tz. 1. (S. 76. A. 3) ist iolo coelo verschieden, da dort die Praep. mit Xom. ael.. und nicht nach einer Parenthese erscheint. — Ueber das oft mißverstandene und Dt'th wird vorläufig verwiesen (S. 75. A. 5), eine erschöpfende Erläuterung dürfte aber mehr Raum erfordern, als der Commentar gestattet. Vielleicht kommen wir bis dahin den Herausgg. entgegen. — w für tco (S. 86. A. 1) ist mir noch nie vorgekommen (umgekehrt D für EO ft Ez Eh. 63, 27*), es steht häufig wie ^|, hier aber kann es einfach, die Fortsetzung des vorhergehenden Relat. sein, dessen 4)olc oder das Suff, in Oie Ueberft „wenn" widerspricht jedenfalls der Anm. Das ) in sopJ? ist o (Ez Eh. 204, 7. v. in*). —- Auch mehre Lese arten des Textes beruhen auf Grammatik; ohne daß Rechenschaft darüber gegeben wird. Lexicographie. Hier sind die Anmeck, reich und mannigfaltig, und manche Parallele aus der arab. Terminologie. Ueber die Phrasen njnn DHU (S. 12. A. 6) pimn nmn (S. 87. 2t. 4). Unter den Erläuterungen der eigentlichen Terminologie ist unstreitig .die der Bedeutung von (S. 16. A. 1) durch Klarheit und Reichthum der Belege musterhaft. Mehr oder minder gut sind: DtyD (RaäL perforaüo, oLjeclio s. Kosegarten Corona legis p. 36) und nm^n (S. 1. A. 3). — pD (S. 2. 2t. 2). Herr Dr. Sachs in Prag halt po für eine vielleicht absichtliche Verkürzung von pDN?3, mit ironischer Beziehung aus die von den Urchristen hervorgehobene, als ausschließliches Gut betrachtete Ttiotig*). — nnn (S. 2. A. 3) nach Go l- *) Daß p.ft wahrscheinlich diese -Beziehung habe, hat schon Löwinsohn vor Jahren ausgesprochen und erwiesen (s. Teuda be-Jisrael S. 92. Anm. Bet-Jehude o. 97 Anm.; Bet ha- Ozer S. 204), wenn auch aus Ccnsur-Rücksichten in etwas verhüllter Form. Als Verkürzung aus pß^ß ist aber pß schon aus dem Grunde nicht zu nehmen, weil p^ als Bezeichnung für Häretiker fast älter ist als pßND sür Gläubiger, ja p^xD wie n^iDN1 in diesem Sinne sind jedenfalls erst spät im Gebrauche, während p,ß schon für Häretiker um (§. G. angewandt wird. Eine Verstümmelung würde aber das Umgekehrte voraussetzen. Red. Die neueste Ausgabe des Kusari. Sider. 826 denthal (a. a. O. S. XXXI.) das arab. yU* (?). Des Letzteren Notiz über jnn (a. a. £).) empfehlen wir den Herausgebern. — DD (S. 7. A. 1.) — DlD-’ü (S. 8. A. 1.), — n~DD (S. 12. A. 6.), — NDDN, (S. 16» 2l. 1.) vgl. min (S. 67» A. 2.), —- *pbri (S. 16. 2C. 4) — riDN, W (S. 17. A. 3) Jbn Joktan 6(1. koo. p. 30); — p"r, pjy (S. 21. A. 1.) — DDH (S. 23. A. 2.), — npnDn (S. 32. A. 4.), — h)n (S. 48. A. 5.), — bto (S. 51. A. 2), — nw, nDiD (S. 53. A. 1.) s. Schmöld. Docuin. Iiul. iTN“i heißt nie „das Gesehene"! — (©• 53. 2k. 2.) Die Ueberft in der Anm. verdreht den Satz als ob er lautete: mrp dtondotjnI nnDN ist worüber ft Scheyer Jsr. Annalen 1841. Nr. 23. S. 180. 2lnm. 3; Ez. Eh. 3, 1*. — ran, nwyM (S. 55. A. 4.) — mn (S. 68. A. 3.) X>D (S. 85. A. 4.). Ueber D^D^IQ (S. 61. 2t. 2.) werden die Akten wohl noch lange nicht geschlossen werden. — nnö (S. 76. A. 3.) — (S. 85. A. 4.) — Wir schließen diesen Artikel mit dem zusammenfassenden Urtheile, daß das Grammat. und Lexic. des Eommentars viele gute Anfänge, und wo solche schon anderswo vorhanden, mit Fleiß und Kenntniß versuchte Fortschritte enthalt. Daß hiermit die Eommentation des Kusari in dieser neuen Weise nicht zur Vollendung gelangen, und sehr Vieles andern Forschern nachzutragen überlassen werden mußte, kann nicht verhindern , daß wir das nach Kräften Gegebene mit Dank empfangen, und zur Fortsetzung ermuntern. II. Artikel. Die Aebersetzuirg. Um nicht von der einmal getroffenen Eintheilung abzuweichen, lassen wir auf den so eben geschlossenen Riesenartikel einen zweiten folgen, welcher fast bis auf die blose Haut zusammengeschrumpft ist; weil sich die Ueberfehung nicht gut von den Realien trennen ließ, und daher blos eine allgemeine Eharakteristik übrig blieb. Die gegenwärtige Ueberft ist die erste deutsche des Kusari, daher die Verpflichtung dem Publikum gegenüber desto größer; aber auch die 2tufgabe desto schwieriger. Daß sie ein gemeinschaftliches Werk zweier Herausgeber sei, ersieht man nicht blos aus dem Verwerte. Die Unrichtigkeiten derselben müssen bei der Auffassung des Originals in Betracht gezogen werden, allein viele derselben mögen auch auf Rechnung der Manier kommen. Diese ist nämlich nach unsrer subjektiven Ansicht zu sehr paraphrastisch, weder den heutigen Ansichten von Ueberft oriental. Werke entsprechend, noch auch den von den Herausgebern selbst (Vorw. S. V.) gestellten Anforderungen durchaus genügend, wahrend ihnen doch auch Gewandheit der Sprache nicht abge-

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