Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1842
- Issue
- 44 (25.10.1842)
- Date
- 1842-10-25
- Page
- Spalte 695-696 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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695 Alte hebräische Gedichte, mitgetheilt von S. Meyer. 696 nby pV inn'bv noin n’’aia b anen ubw "\bua rüi— anai nx*ra-jnarnmiD “pysb nj’b :Tt3Btio Dip bin xb nny^ wn xb dni aaav^ aw nbiL" dt> n’ nb natw. aab npxu ■pytb mu pN b nxnn nbm —- mo b]i nayn nuaaa nix -- Wvb ^ap '.1' xb nbyi d;d - (" NV'I nat m Di'a nx'2in' n- ■pytb b nan ntyai 2 nxm - na’ao i'Dn N'N' “pDn nan' nam b anyn (14 ’pty non aiyn1? Einen Ahron Sason nennt De SRofft in seinem historischen Wörterbuch als Rabbiner zu Salonichi, am Ende des 16. und Anfang des 17. Jahrh. Da er mehrere Werke geschrieben hat/ so könnte er auch wohl Verfasser dieses Gedichtes und des folgenden (Nr. X.) sein und dieses stimmte dann mit unsrer Ansicht vom orientalischen Ursprung des Msk's. Es fragt sich nur, ob der von De Rosst citirte ein yfo war. Nehmen wir dieses an, so würde dadurch das Msk. bis ins 17. Jahrh. herabgesetzt, da hier A bei dem Namen steht. — Herr Dukes theilt mir mit, daß in einer handschriftlichen Sammlung bei Herrn Michael in Hamburg sich ein Gedicht von rTO "D befinde, arrfangend nDHN "M; jedenfalls sei es ein neuerer Autor, etwa aus dem 16. Jahrh., denn der Name sei nicht alt. — Dafür spricht auch das Gedicht selbst, welches einen auffallenden Contrast gegen die vorhergehenden bildet, durch die Härte seiner Formen und die nicht rein biblische Diction. Das "jnn^D HDtl (V. 5) in der Bedeutung von „Gewähre gnädig deine Verzeihung", so wie das niD^nnj/n (V. 10) und Aehnliches zeugt für eine ziemlich späte Absassurigszeit. — VIII. afoyn a^b Di’ fn (isiayDb ’S nanx. mbn nttny bp ->pw ’bi xün (j6d’d npy« apa nvsb D’bx rniji1 apn px ny ijs1? na - nt? — Di'N nxiaa naim yps nnba naiüo naaao vs 13) Etwa wie HBUyj kahl, abgerieben, glattst gezwungen diese Erklärung auch ist, liegt sie dem Sprachgebrauch dieses Dichters doch nicht fern. Der fehlende Buchstabe ist durch eine Eorrectur unlesbar geworden, hat aber am meisten Aehnlichkeit mit — 14) Soll dieses etwa die Jahreszahl sein?— Wahrscheinlich der.gewöhnliche Schluß Red. 15) in demselben Sinne, in derselben Bedeutung; also auch auf wie das vorhergehende Gedicht.— 16) Wahrscheinlich OD, selbst aus des Meeres Grund.— NXD x',a anya rav anm nnmy b’bi N'd apaai Es folgen noch mehrere Strophen, die aber größtenthcils sich nicht entziffern lassen. — IX. ’oxnyb jriP rrinx. pDn pan b pna. dto ny U’ab'b yisw nyai iby Dim nfa ivnbn *pib xan ny dj “pni ina ixtjn a^i py w nP D’xmp Dfa D’ÜIDX Dl' Dl' imb un' maai •pw anb b U’nuiy^ mynr pin (nbn nx nm 2 nixi lob bw b Ta nnx p'ino 2 bat?' py tit a uxan b 2 urux D’Via Dieses Gedicht, welches in der Mitte abgebrochen ist und selbst in der Orthographie schon chaldaisirende Formen hat, ist vielleicht nach der Melodie eines Gedichtes von p JTttiT, dessen Gedichte Alcharisi (Tachkem. Kap. 3) theilweise rühmt. — Es beginnt nun eine neue Reihe von Gedichten, mit folgenden Versen: X. a’Dn mm iDib i'b lyatji nm'-i"jyi oft ioy ba’ bix axib i'sna 'ca axaa aab ixiai: omni pnan Dft) axn bn xin’a aiaD' Da'xiL'Di niai’ maxV idinj! onn mal’ una ofb nay’ iaap nyai Dieses Gedicht ist ohne Zweifel von demselben pw, der das obige (Nr. VII) verfaßt hat; wir treffen hier auch wieder dieselbe Härte in der Sprache.") XI. b baan myb '~b nanx. ’DNiSyb )fi «’nxab nnbi aaa matfiy nx D’bx nb nx D'anaa bp ivaa bNtW ntw< nyai vw ynbn - bn nwaax b - pjapnxi Dl’ Dl’ - irurin bp --- b ’tyab nja i'aa ba — P‘ nn ntyxa 'nvnn bp ib aar -- aai biD xani ay n' aaon b)j •nw b’b jiy b^ ny 2 ü'niabi 17) Besser wohl b nnx. — ') Au mw fehlt ein \a, wahrscheinlich ist das Akrostich py^L7. Red.