Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1842
- Issue
- 43 (18.10.1842)
- Date
- 1842-10-18
- Page
- Spalte 677-678 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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K78 677 Die neueste Ausgabe des Kusari Mrtheilt von M. Sider. Etymologie. ejüsque aqualibüs etc. etc* — Pro auj&lyo interdum, licel rarius (?) eiiam legiUir: x-oLo, sed num aeque recte duMto (!)“ (Schmölders). Was nun zuerst das Arabische betrifft, so können -wir bei dem allgemeinen Mangel an arab.-philos. Originalen überhaupt, und den uns zu Gebote stehenden insbesondere, das angebliche „saepissime“ nicht a posteriori widerlegen. Allein unser philologisches Gewissen sträubt sich gegen eine solche Zusammensetzung, die noch dazu fehl* leicht der Abschrift allein angehören kann. Man vergleiche züm Beispiel die Menge von Fehlern, welche in dem ausgezeichneten Codex Lips. des Ez EHajim auf diese und ähnliche Weise Vorkommen (si Addemla ad 81, ult.): Wie soll ferner diese angebliche Zusammensetzung zu einem „adjeclmun“ werden? — auf welche Weise bei der Weiterbildung zum Ahstraclnrn aufgefaßt sein? — Das Letzte hat freilich keine Schwierigkeit, wenn man sLo als radix faßte c vgl. die Form i Ewald §. 337), ja selbst wenn das als rad. vor xX aussiel, oder schon im (seeundareu) Teschidid steckt (f. weiter unten beim Adi rel.). — Die angezweifelte Form auj 1/3 leitet Ewald (§. 265), ohne gar die andre zu erwähnen, einfach aus Uo (vgl. §. 147) ab, und die Verlängerung (oder Fiktion einer Wurzel L^o) bietet nicht die geringste Schwierigkeit. Wir waren daher sehr geneigt, gerade diese Form für eine e ch t arabisch e, und die Form au£> Lo für einen Hebraism zu halten 3T). Was das Hebräische betrifft, so ist bekanntlich ino für Nin ND keine Erfindung der jüdischen Philosophen, sondern eine der häufigen Eontraetion des Talmud (Fürst §. 198 vgl. §. 66 ff.), die besonders in der echtaramaischen Kontraktionen des Particip und Pronomen, und der fijr. Lineola occultans (Jalm, Eiern. Aram. ed. Oherleilhner p. 24) ihre Analoga findet. An eine Ad j ectiv-.Bedeutung, oder überhaupt an eine wissenschaftliche Abstraktion, ist hier nirgends zu denken. In den philosi Schriften kommen zwar ähnliche Eonlraktionen und Brach y lo g ie en vor (s. die Beispiele, Ez Ebajim 171, 6* adele: inmn 116, 14z Dni'ti 117 > miwm 203, 24; inTDDD Em. ve. De. f. 22. Ool. d. ijn^n, (Ebob. halcb. I. 0. 3.) u. a. m. vgl. weiter unten: Fl exivn sformen); und auch eine tal- 37) Die vermittelnde Thätigreit der syrischen Christen und Juden (oben Eol. 234. Anm. 30. 31) rechtfertiar eine solche Annahme überhaupt — vgl. die vorherg. Anm. nnd weiter unten beim Ä'dj. rel. auf D am Ende' der Nominalsormen. — Ueber H und §> insbesondere s. oben Anm. 16. Eol. 212. A. 6 v. u. (wo 2 Druck f.) Fürst Lehrg. S. 97. 143. Win er S. 41, 5. mudifche hatte nichts Befremdendes (vgl. oben Nr. 14). Dennoch wissen wir uns nicht zu erinnern für Nin HD in diesen Schriften gefunden haben. Will nun gar Schmölders im im Sinne von niHD gefunden haben; so beruht dieß entweder auf Nichtachtung des Abbreviaturstriches ('inp), oder es müßte dies als Syriasmus erklärt werden, da im Syrischen 1i1D der regelmäßige Slat. al)soL ist, dessen Analogon wir jedoch auch noch nicht in den phil. Schriften gesunden haben. Demnach ist mriD ein einfaches Deriv. von,1p, und dafür, nicht für die Zusammensetzung, spricht auch der zweite Gewährsmann Schepers, I. Tib. 8. y., wo es heißt: 'Dl Ninttf HDD nni nm Dty niHD (die Verbesserung des Artikels s. bei Geiger, Zeitschr.III,431); in: heißt nicht zusammengesetzt (niniö). — Man beachte Nirw, nicht ND. —- Auch fehlt die sonst häufige Berufung auf das Arabische (vgl. oben Nr. 15); und, wie bemerkt, steht diese angebliche Zusammensetzung ganz ifolirt in den Neubildungen des wissenschaftlichen Hebraismus. Aus und f zusammengesetzt und apocopirt ist " pT (Ewald §. 463), dessen Weiterbildung zu Ttoao-tTjg (Schmölders p. 131) bei dem hebr. rra (nicht mnDD) nachgeahmt ist, indem man das pf als aceessorisch, gewissermaßen an einer rad. DDD, behandelte, (si Verd. depart.) — Die Araber haben noch solche Abstratta, welche aber von den hebr. Schriftstellern nicht nachgebildet sind „ (a pro LJ) causa c omni o Yens, to diozi Aristotelis" sSchmölders p. 132. — sott wol beißen xXJ? Oder hat sich hier der Einfluß : des k für a (C.) erhalten? Auch sollte nach der Abstr.- Enduug eher die Bedeutung causalitas erwartet werden , die auch Eout. qu. C. 6. paßt (wir müßten es dann mit oder wiedergeben, da niriP^ oder rnD^ nicht vockommt). — Synonyma für . Ursache, Zweck tu s. w. (vergl. die vier Ursachen des Acistot.) sind im Arab. (HDD), xl& (nfy), \jc^f xjIA (rp^dri), , x^ö (vergl. mehre derselben bei Ghasali: O Kind! Herr v. Hammer Lap. 7); 38) Auch in der Bedeutung „im höchsten Grad" (p^p als Adverb. -Arcus, wie ... xAi t oder worin Danz (Rabbinisnius enucleatus. Jena 1714. §„ 15. p. 36) einen Rabbinism sieht, der aber auf i/,. 139, 22 beruht. Diese Bedeutung hat B.recher nicht benutzt, wenn er Kufari M. §. 19 f. 22 WW HD rvbm tm Commentar erklärt und übersetzt: Nach der möglichsten Zweckmäßigkeit. Vgl. -iujpn rrtara (V. §. 12. f. 11). Unsre Herausgeber machen es fast noch ärger: nKHlDD 'Dl WDfi (i- §♦ 79) übers, „die nur eine ausdrückliche Unterweisung ♦. gewahren kann"; . ...NWdeN 43*