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Der Orient · 1842-10-11 · 42 (11.10.1842) · p. Spalte 667-668

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Journal
Der Orient
Volume
1842
Issue
42 (11.10.1842)
Date
1842-10-11
Page
Spalte 667-668 (sequence 6)
Language
German
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668 667 Handschristenkunde. — Jüdische mit diesem '□»ft py genannten außer allen Zweifel gesetzt wird. Zn demselben Werke (k. 56, a.) führt Josef bet Medigo Einiges aus dem 4. Cap. des ]>y über die Atomenlehre und die Atomisten an, welches gleichfalls in dem sogenannten Nozer Emunim sich findet, und bezeichnet die drei Werke rv&D D, D^n fy28) und min TD als die Meisterwerke des hochgerühmten Ahron b. Elia Ha-Acharon. Sonnt hat der Mel d^TI ^y weit mehr Gewähr, als der andere, der aus dem allerdings höchst zweideutigen Verse des Einleitungsgedichtes: d^idn dko irrownp rpriD D^n yyi hergeleitet worden ist. Vergleichen wir nun ferner, was Schnparr (S. 74) und nach ihm Wolf (I. S. 115 s. vgl. HI. 72) und De SRoffi (Dizionario I. S. 3) über das angeblich vom Nozer Emunim verschiedene j>y sagen, ja die kurze summarische Beschreibung, die nach Schuparts Excecpt Ahron b. Elia selbst im niäDn 'D von seinem yy giebt, so paßt Alles vollkommen auf den Nozer Emunim, und es wird mehr als wahrscheinlich, daß n\im TM und ^y zwei verschiedene Titel eines und desselben Werkes sind, und daß letzterer der ist, unter dem es vom Vers selbst und von Josef del Medigo, nach ihm dem tüchtigsten Gewährsmann, citirt wird. Ein Einblick in Juda Poki's rrnrp in dem der OM ^y benutzt ist, würde die Wahrscheinlichkeit zur Evidenz bringen, wenn dies nicht bereits durch Ahrons eigene Werke geschähe. Außer dem Leydner, Münchner und Leipziger Cod. des Werkes ist uns keiner bekannt; nach dem Gesagten ist aber Idas Venediger Mser. (Wolf Hl. S. 72), von dem wir nur den Titel D^H yy wissen, mit den angeführten gleichen Inhalts. Das eben beschriebene karäische Werk beschließt den ersten Theil unsers Codex, nämlich den mit fetter germanischer Rundschrift (‘puy nrD) geschriebenen; das 349. Blatt ist der Titel zu dem zweiten in zierlicherem italienischen rabbiirisch geschriebenen Theile (poHn^ D’pnD HltW Diesen zweiten Theil eröffnen: 15) Drei kabbalistische Aufsätze (k. 350, a. — 352, b.). а) Vtfn p^ip (k. 350, a. — 351, b.), über die Bedeutung des Gelübdeopfers und der Opfer im Allgemeinen. l>) ]fn d:ton an rfenn pjpD rbip (f- 35i,b.), Etwas über die Bedeutung der Tesilla nach dem Unterrichte Abraham Chazan's. б) niDTOn }\3yD nbp (f- 351, b. — 352, b.), eine Tradition über die Bedeutung der Berachol. 16) nn,£pr pru “D nm 'nn dtiti o^id ib (f. 352, b — 405, a) 3l>) vollständig, mit der Clausel: ijyrpD 28) Samuel b. Juda Löb, der Herausgeber des Noblot Chokma, bekennt, dieses in der Bibliothek des handschr. gesehen zu haben und sagt ausdrücklich: „R. Ahron derSpärere verfaßte nttJD D, min TD .'D und dt py., drei sehr geachtete Werke." 29) Nach Lilienthal: „Commentar des Nachmanides über die 26 Abschnitte des Maimomdes." Alterthumskunde. Dr. Bergson. svm "in nm D'piD Dnjyj; äon p min -it£w D’pnts' njnty bo tan “va.mi ^njn Stn nnn 'p^i-r waro :nn pNJn 16) Mscellen (f. 405, a. — 406, a). a) Excerpt aus tmi/D/ beginnend: „In der obern Welt giebt es Orte, von denen immer einer herrlicher ist als der andere, unzählig und unausforschlich, und andere Orte für jegliches Ding, die Quellen der Weisheit besonders, die Meßkunde besonders, die Kenntniß besonders, die Huld besonders, die Gerechtigkeit besonders, die Barmherzigkeit besonders, die Heilkunde besonders re." 5) }DPU nwD 'T thur "mv TD, ein Brief Nachmani 's an seinen Sohn, „worin er ihm seine Ankunft zu Jerusalem im Monat Elul, seinen Aufenthalt daselbst bis nach dem Versöhnungstage und seine Weiterreise nach Hebron anzeigt, allwo er einst zu sterben gedenkt. Er klagt über Elend und Jammer, die unter den dortigen Bewohnern herrschen, und bittet schließlich, seinen Bruder und Freund Mose ben Samuel zu grüßen." Dies Lilienthals Auszug. c) Aphorism aus Midrasch Mischte. Das Ganze schließt mit dem Abbreviaturen-Aggregat: rftri Dr. Franz Delitzsch in Leipzig. Jüdische Alterthumskunde. Die Beschneidung bei den Israeliten. Dom historischen, kritischen und medicinischen Standpunkt. Von Dr. Joseph Bergfon. (Fortsetzung.) „Das Waschen des ganzen Körpers (spricht Mebuhc weiter), und besonders der heimlichen Theile, ist also in den heißen Ländern nothwendig und es geschieht vielleicht deswegen, weil die Stifter der Religionen der Juden, der Muhamedaner, der Ghebers, der Heiden in Indien rc. selbiges befohlen haben. Die jetzt unter diesen Nationen wohnenden Christen müßten sich nun auch, sowohl wegen des Anstandes, weil man sie sonst immer verachten würde, als wegen der Gesundheit, der Reinlichkeit befleißigen. Weil nun ein Beschnittener sich mit weniger Mühe waschen kann, als ein Unbeschnittener, vornehmlich wenn er so wie die Muhamedaner dazu nur eine Hand gebrauchen darf, so verschafft die Beschneidung denen, die sie gebrauchen, auch eine große Bequemlichkeit, und

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