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Der Orient · 1842-08-20 · 34 (20.8.1842) · p. Spalte 537-538

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Journal
Der Orient
Volume
1842
Issue
34 (20.8.1842)
Date
1842-08-20
Page
Spalte 537-538 (sequence 5)
Language
German
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537 Der Geist der calm. Auslegung der Bibel Satz verbunden werden , .da, wenn die Wörter vereinzelt genommen,, und der Inhalt eines jeden Begriffes als vielfacher oder einzelner betrachtet wird (dijpdi dies dem ersten Kap. auheimfallen müßte. Indeß.wird doch auch hier noch einmal davon gesprochen (§♦ 341). — Zuerst von der Verbindung zweier Begriffe zu einem Satze; der erste wird Subjekt, der zweite Prädikat; ist der erste ein allgemeiner, der zweite ein besonderer, so wirdder erste auf den zweiten beschränkt no itbs bbiz 1'N tr©> bbz-, ist der zweite der allgemeine, der erste der besondere, so lautet der zu bildende Satz: „ein besonderer und ein allgemeiner Begriff, dann wird der allgemeinere ein den besondern erweiternder Begriff, und wir schließen Alles ein nttfjtt fei ETiD tan J3TO tnsn by rplD ^tan (S. 372). Da das Resultat davon abhängt, welches Wort als Subjeet, und welches als Prädikat genommen wird, so muffen natürlich hierin Schwankungen entstehen, und die Stellung der Wörter reichte gerade nicht immer hin, um hier ganz zu entscheiden. — Zu diesen zwei Sätzen kann nun noch ein ßnE) ober fe hinzutreten,. wodurch mehrfache neue Combinationen entstehen; hiervon werden vorzüglich vier Fälle zu betrachten sein: tarn fej ehd) fei tra$ in dhmd1?! D'fe vw did nnnrife) fe nnnriN^ in dh^d1?! dwd. Der erste dieser Fälle (der einzige unter ihnen, den die Barajta des N. Ismael anführt) ist der häufigste. Für ihn haben sich im Talmud zwei Auffassungen herausgestellt. Die erste (Npri NDp Nfe) vereinigt den UN2 mit dem ersten fe, so daß das Resultat der Inhalt des wäre, und dieser wird mit dem folgenden fe vermittelt; die zweite (^fe Npn Nnro) verbindet den 2^2 mit dem zweiten fe, und da nun zwei allgemeine Begriffe jetzt zusammenstehen, die keinen Satz bilden können, so wird, aus dem ersten fe nur das genommen, was zum Resultat den Inhalt des niO giebt; diese letzte Auffassung ist die häufigere. ' Die dabei stattsindende größere oder geringere Aehnlichkeit der Begriffe nennt der Talmud; die geringste Aehnlichkeit ist n und besteht eben darin, daß der fe gegen den ^-,2 ein fe ist, wozu doch etwas Gemeinschaftliches erforderlich ist (S. Anm. 67). Haben sie außerdem noch eine Verwandtschaft, so sind sie im Wesentlichen verwandt, im Unwesentlichen verschieden (cp-nu viro); die höchste Stufe ist die selbst im Unwesentlichen sich gleichen. Das erste nennt der Vers, unähnlich, das zweite ähnlich, das dritte gleich. Nach diesen verschiedenen Stufen der Verwandtschaft scheiden sich, dann die Meinungen über die. Zusammenfügungen zu fe und &-)2, in die wir hier nicht näher cingehen können. — Die drei anderen Combinationen kommen selten im Talmud vor, werden jedoch hier nach derselben Theorie behandelt. Bei der zweiten Combination stellen sich ebenfalls zwei Meinungen heraus. Nach Npn wNDp N'fe muß auch hier der erste besondere Begriff als das überwiegende Moment betrachtet werden; nach NVD Nfe ist das überwiegende Moment im letzten 222, der durch den vorangeheuv. Hirschfeld. Beurtheilt v. Dav. Cassel. 538 den fe verallgemeinert wird. — Was die dritte Combination betrifft, so wird, um das Zusammenstößen zweier allgemeinen Begriffe aufzuheben, die Wortstellung geändert, und auf eine frühere Combination zurückgeführt. nNNL7 DlpD cnsi fen.Dm d»W3 cnöfen L?fe m nhio vergl. Baba kamma 64 b. Nas. 35 b. — Die vierte Combination kann weiter kein Resultat geben, da als Resultat ja nur der Inhalt des speciellen Begriffs sestgehalten wird. Mehr als drei Begriffe werden nicht combinirt, oder wenigstens mehre zusammen als einer betrachtet, wie in dem bekannten Beispiel Ex. 22, 8. — Einige nachträgliche Bemerkungen holen Manches nach, was eigentlich als auf alle Combinationen sich beziehend der Auseinandersetzung des Einzelnen hätten vorangehcn müssen: nämlich die Regeln über pHH fe, feb "p2n a-)Di fen pitcm n1? ppnnon tr©i fe. Men. 55 b (nicht 25 b. S. 412). Das dritte Kapitel betrachtet das Verhältniß der Sätze zu einander. Wenn von zwei Sätzen, die denselben Gegenstand behandeln, in dem einen ausführlicher und weitläufiger über diesen Gegenstand gesprochen wird, so handelt man natürlich nach der genaueren Eingabe des ausführlichen Satzes. Wenn aber der eine nur von einem Lheile des andern handelt, so entstehen neue Regeln, analog den obigen bei der , Verbindung einzelner Wörter zu Sätzen. Der Satz, der den vollen ganzen Inhalt im Allgemeinen bespricht, heißt auch hier fe, der andere Satz kann entweder den ersten erklären, oder etwas von ihm ausnehmen. Im ersten dieser Fälle heißt er ins, er ist nun mit dem fe zu vermitteln und (nach den beiden Ansichten Npn NDp Nfe oder -fe) entweder nur der strikte Inhalt des letzten Satzes hervorgehoben, oder in dem fe der tnD herausgesucht. — Nimmt der specialisirte Satz vom Allgemeinen etwas aus (fen jd N2JV»), so können mehre Fälle eintreten: 1) eine Ausnahme, die nichts Fremdartiges enthält, und von dem einzelnen Gegenstände nur etwas aussagt, was sich aus dem allgemeinen Satz von selbst ergiebr, und nur durch Form, Ton, Ausdruck als Ausnahme erscheint. Diese Ausnahme muß in Beziehung zu dem allgemeinen Begriff gesetzt werden (-tü'?b iSü NS’ 1DSJJ by ~iabb N1? Näi fe fen by); oder sie kann 2) etwas Neues aussagen, aber dem allgemeinen Satz Aehnliches (feN pü ptA UMJO NW); dieses steht mit dem Allgemeinen im Verhältniß als erschwerende oder erleichternde Gesetzbestimmung; er bleibt nur in dieser Beziehung unter den allgemeinen Regeln und erhält von dieser nur erleichternde Bestimmungen; oder 3) es kann etwas dem allgemeinen Satz Aehnliches sein, aber tu keinerlei Weise in ,Beziehung zu ihm stehen OTta Nfe “IHN ]yiü) dann ist der specialisirte Gegenstand in jeder Weise von dem fe exeipirt, und kann keinerlei Bestimmung von ihm annehmen feßrfel *?p.fe NLY,; 4) ist das Ausgesagte etwas Fremdartiges, Auffallendes, so wird der ft->2 in keinerlei Beziehung unter der Allgemeinheit des fe begriffen, wenn nicht etwa demselben noch eine andere Be-; stimmung beigetegt wird, die auch dem Hauptsatze zuerkannt

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