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Der Orient · 1842-07-23 · 30 (23.7.1842) · p. Spalte 469-470

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Journal
Der Orient
Volume
1842
Issue
30 (23.7.1842)
Date
1842-07-23
Page
Spalte 469-470 (sequence 3)
Language
German
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469 Neuhebräische Poesie. Die Jahreszeiten von Louis Levy. Beurth. von Herzfeld. 470 lieblicher Ausführung desselben Themas II. 1682—1729 um so auffallender ist. Für . . leading soft T3ie silent hours of loye wilk pures! ray Sweet Venus sliines. . . . tlie faires t lamp of night. As Ums tli’effulgcncc tremulous 1 drink Willi clierisli’d gaze, the lambent liglitnings slioot Across Uie sky etc. etc. stehen nur die 4 Worte: DODiDH rnpft Doch kaum darf es uns Wunder nehmen, daß er hier den Abendstern nicht.anbringt, da er von ihm S. 74 wie von einem Kometen spricht, indem er sagt: cejjb ntnun nti roo ra iw mna ■ppn am hehöi nw Statt des herrlichen Lobes der Philosophie und Poesie, zu welchem Th. geschickt übergeht, fügt der Vers, in einer Kohelel'schen Stimmung hinzu: NOZ2 pDD> 2"V nsn ms np cp dt» nnx yj^n my tysA cj;:p p cn1? neriy un' pssy nn« cmn riKH nyo uPoy nn« ijsp ny tsw &;p n dw Phrase muß ich es nennen, daß derselbe S. 39 den Feigen- und Granatapfelbaum prangen zu sehen vorgiebk, da er uns nicht in südliche Lander führt, wie Th. in der Beschreibung des Sommers gethan hat. — Was an Liebe streift, will ihm nicht recht glücken, das fahen wir schon einige Mal und auch S. 43. Er spricht von dem Schnitter, und fetzt hinzu: iniby f?nnn “211.1 rpyn ii'byi ipny ^nrr> na n? um wieviel zarter und wohl auch richtiger dagegen Th. III. 154—156: —. — — eacli by tlie lass lie loyes, To bear tlie rouglier part, and mitigate Ey nameless gentle Offices her toil. Gut sind die Wortspiele S. 44: ynr-pi cnabtf niD^io mo'pyrn iü2pt nnon1? cnioy onynm und S. 68 von einem Schiffe wahrend des Sturmes. —' Unpassend erscheint mir S. 49 in der Warnung an die Mädchen, nicht dem Nußbaum zu nahe zu kommen, wahrend die Nüsse heruntergeschüttelt werden, der Ausdruck n&a^D yyn auch glaube ich, daß die Nüsse zu fest sitzen, um Veranlassung zu solcher Furcht zu geben. — Herausgehoben zu werden verdienen (wenn sie auch an die Hyperbeln im echt orientalischen Geschmacks streifen, der wir trotz der Anwendung einer dem Orient entstammten Sprache nicht annehmen dürfen, ohne statt empfundener Worte Phrasen zu geben) die Worte S. 59: Wenn das Mondenlicht auf die Gewässer falle, W3> fr&Q DIuEF] f]D23 rwe und fo D’pöj? lscsyri’ rwipo n32Pn my23 iypn nnn wto nn«oi Die Erscheinungen des Polarlichtes sind S. 60 etwas abenteuerlich beschrieben: •lnnsp jisso O'vysb cu in^tn LL'roi QiDty ny ts> piv isiy L"N i£'N nns nine vre psiyo pia» niDis mi2 n.si’ pn^py -in py 133p1 3'13 D^113 D’j’jn \Sl doch ist das einem Dichter nachzusehen. — Die köstliche Stelle IV. 101 —105, wo Th. von einem zwischen zwei an einander tretenden Bergen sich ducchzwangenden Flusse sagt: — — — — tili again conslrain’d, Between two meeling hills it burts away, Vfltere rocks and woods o’erbang tlie turbicl stream; Tliere gathcring triple force, rapid and deep Itbrils and yylieels andfoams and tiuinders thron gli. (letztere Zeile verdient offenbar vor Schillers berühmtem „und es wallet und siedet und brauset und zischt" den Vorzug) giebt unser Vers. S. 67 nur sehr matt wieder in den Worten: e'bpi nmi L'y^O w ]i3 natfi nne bip i^>ip jni “33 nyii Besser als Th. IV. 638 — 643 ist, wie unser Dichter S. 76 dm Tanz beschreibt: n?piiP -i-h? Pinn ’js mo? ^ipp nssnno ruinon ins cyö nsiyo. ntop*? roiya “12-33 ik □yno2 rra: hem nisani doch wenn er fortfährt: i3Vi i'N~p2D nnyo iipn nö 123 22on N3p3 ntso nyi' üb □13b 1331 pEp 011 b'321 P213 ib3' inerr mb'b ros b3N3 nv'2 ciyinyn nyyr32 □Py iy ]pic nt&’x iy so mag das für witzig gelten, es ist aber ungerecht, und wir müssen es desavouiren, wenn er in diesen puritanischen Zeilen eine jüdische Ansicht hat aussprechen wellen. 30*

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