Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1842
- Issue
- 30 (23.7.1842)
- Date
- 1842-07-23
- Page
- Spalte 467-468 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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467 Neuhebräische Poesie. Die Jahreszeiten von Louis Levy. Beurth. von Herzfeld. 468 sucht nach einem Vaterlande ist zum Mindesten eben so geeignet, wie der wirkliche Besitz desselben, ein poetisches Surrogat hervorzutreiben. Einiger Ersatz für solche Weglassungen sind indessen einige selbstständige echtjüdische Zusätze: z. B. S. 35, nachdem er von dem Untergang der Sonne gesprochen hat, fährt er fort: nby2 mo nn« D'vb npm p rvnp psn yDim tnh N'n iniyyD inbo Din nan nnN (doch hat er hier und S. 86 ciF) für df)j oder S. 52: Weil Gott dem Menschen jso vielerlei Früchte spende, -tt?h ns3 inp ppDNn ns pb ymb) bxb ytä nmr6 to&r\n' mn'bym mtn": wsnan (nur scheint mir das letzte Wort einer unrichtigen Auffassung von Pst 64, 7 seine Anwendung zu verdanken); oder S. 55: Wie manche Vogelarten sich zum Winterschlafs niederlegen, die Frühlingssonne aber ihre Grabesdecke schmelze, -cp voitf'-b D'D'n mnso p -c« 1NL'' d'hwd by nniy isny i'pD m&*n 2&'y2i (nur verdankt wiederum das unpassende -pj;£ Pst 72, 16 seine Anwendung hier). Aehnlich ist S. 58: V3 n&m bm y^ pianr\b J)1' ]’2D Dlib 'ip’TiD 1L' 'iiyi Dip'~b mbn m '2 123 nyy Dl' Km mbi Dp P iDp1? bin Dl' man Dl' in my Vi" tn pan bin tn Pi Jetzt will ich um einiger Einzelheiten willen noch einmal das Büchlein durchblattern. ' Wenn ein Zephyr die Rose küßt, so thut er es wohl nicht inäOpS, wie es S. 2 heißt. — S. 4 heißt es von dem Kalbe: b’Nl 2^2 j'2 1NL2 Nin Din bn nfry Di nonb py DL' vqj ly 2b 13J aber mich dünkt, weder bleibt das Kalb hinter seiner Mutter zurück, um unter den ersteren sich herumzutreiben, noch kämpft es gegen letzteren. — S. 5 heißt es seltsam, daß die Flöte; il). DH ybb. — S. 9 läßt sich der Frosch vernehmen cv-pj^n HIErt TDH nnni — S. 13 ist in den schwungreichen Worten über die, welche die schönen Sommermorgen verschlafen, der Ausdruck iDiT cmw cm unedel. Eben so unedel ist S. 14 von dem Hasen gesagt niD1? n1? myi2 inn 11102 pN by ni2 neiy b bm Daß die Edelsteine ihren Glanz von der Sonne borgen, ist bei Th. II. 137 —156 unendlich schöner gesagt als vom Verf. S. 16; man vergleiche nur n-E>£ 'di np*i2i rncs mit The liyely Diamand drinks iliy purest rays, Colleeled light, compact .... Ueberhaupt ist, was der Verf. über die Sonne und den, der sie angezündet hat, S. 15 — 13 sagt, zwar recht schön, aber maßlos unter dem stehend, was Th. II. 80—201 hierüber gegeben hat. -— S. 21 redet er davon, daß wenn wir die Schaaren von Jnfussonschierchm in jedem Getränk sehen, wir die Lust zum Trinken verlieren würden. Mich dünkt; in einer Dichtung dieser Art hatte das wegbleiben sollen, zwar hat Th. es auch, allein bei der Freiheit, mit welcher der Vers, über das Thomson'sche Material schaltet, ist dies kein Grund für die Aufnahme. Eben so undichterisch ist es wohl, wenn er hinzufügt, daß kein Spötter fragen solle, wozu diese Thierchen da wären. Wiederum hat zwar Th. etwas Aehnliches, allein er versöhnt uns damit vollkommen, indem er davon Anlaß nimmt, II. 339—348 von einer ähnlichen Wichtigkeit des Menschen zu reden, was der Vers, mit Unrecht unterläßt. — Sehr unpassend erschien mir innerhalb einer solchen Dichtung, daß der Verf. S. 26 bei Gelegenheit der Wollschur mit beinahe kaufmännischer Genauigkeit von dem Wollhandel spricht. Th. hat kein Wort davon. — S. 30 heißt es, daß vor Ausbruch des Gewitters ns'nn nn bn npJN p2 nur id nNWDi nfciib pits" Das ist wohl nicht einer Beobachtung der Natur entnommen; dafür hat Th. II. 1116—19: — — — — saTe HiQ dull so mul, That from Ihe moimtain, previous to the storm, Rolls o'er the mutlering earth, disturhs ihe llood, And sliakes llic forest — leaf w i th o u t a ]> r e a th. Nachdem er S. 34 den Anblick der Natur nach dem Verziehen eines Gewitters geschildert hat, fährt er ganz vortrefflich fort: tfo^n rinn nciN by nisbn p tfCND niND nDDD nilllD isp' ]idni piw nimN nuiDty Dyn 'inN pntyn i'n? n^N2 Dy; i2y 'ihn idi NP' p 1211' P'l i"3 '11N in l'N 'IHN S. 35 ist der Ausdruck lpinn npD2 für die unlecgehende Sonne nicht passend; der Mond erscheint vermöge der Art, wie er sein Licht erhalt, häufig sichelförmig, aber niemals die Sonne; a golden curve II. 1623 ist etwas Anderes. — Seine Beschreibung S. 36. 37, wie er die Kühle eines Sommerabends wohl s zubringe, ist hinkend und matt, was nach Thomson's