Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1842
- Issue
- 24 (11.6.1842)
- Date
- 1842-06-11
- Page
- Spalte 375-376 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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375 Methodik des Talmuds. UeLer Hymnologie, von Neifmann. 376 Bezeichnung ionM n), oder "iqm nt b]l18) oder -)D1N) 19) an, oder sucht ihn durch Formeln wie pijn20) oder (j'n—-to’2I) aus; eben so zieht sie an sehr vielen Stellen Resultate aus der Schrift ganz nach denjenigen Gesetzen, die für die Gcmara selbst aufgestellt werden, so durch?p mit vielfachen Widerlegungen und Restitutionenss), und der Reduktion p-, A) durch Analogien HÜ, 3N po, KO, &‘p’-n u. s. w.) mit den bekannten Formeln — ~a oder p — DW und ähnlichen -*); durch andere Auslegungsregeln als iq-i26), fenp Nüri 25), “PT21) u. s. w. Auch finden sich mehre Grundsätze, die auf die Beziehung von Gesetzen zu einander angewendet werden, entweder nur angedeutet oder schon deutlich in der Mischna ausgesprochen (Fortsetzung folgt.) 17) Berach. 1, 3. 5. 7, 3. S, 4. Pea 7, 3. Kil. 9, 8. Schebiit 1, 4. 10, 8. Ker. 3, 6. — Sabb. 6, 4. Pcs. 2, 2. 5, 3. 5. 9, 1. Schek. 1, 5. 3, 2. Zoma 1, 1. Rosch ha- Schana 1, 2. 9. 3, 2. Kaan. 1, 7. 3, 3. Meg. 3, 3. 4, 6. Jeb. 6, 6. 8, 2. 9, 6. (12, 3.) — Kct. 3, 2. Sota 2, 2. 3, 2. 4, 1. 9, 1. 2. — Baba Kamma 4, 3. 4. 9. 6, 4. 7,1. 9, 7. 11. 12. Baba Mezia 2, 7. 9. 10. 4, 10. 9, 13. Sanhedr. 1, 4. 2, 1. 2. 3. 4. 5. 4, 1. 5. 6, 1. 4. 10, 2. 11, 2. 5. Macc. 1, 9. 2, 2. 4. 5. 6. 3, 6. 1». Schebuot 3, 5. Eduj. 1, 13. 2, 9. 8, 7. AbodaSara 1, 9. 3, 3. 5. 6. Abot 2, 9. 3, 8. 14. 17. 4, 1. 5, 4. 18. 19. Horaj. 1, 3. 5. 3, 3. — Seb. 9, 1. 5. 10, 1. 11, 1. 12, 2. 14, 1. Mcnach. 5, 2. 7, 4. 8, 8. 10, 5. Chul. 8, 4. 11, 2. Bech. 8, 1. 8. Arach. 3, 5. 4, 4. 8, 6. 9, 1. 2. Kemura 1, 2. Kam. 7, 2. Midd. 2, 4. 3, 1. 4, 2. — Meg. 2, 3. 14, 2. 10. Para 1, 2. 2, 3. 8, 8. Mikw. 5, 4. Lad. 4, 3. 18) Succ. 2, 6. Baba Kamma 3, 9. Sanh. 3, 7. 19) Berach. 9, 5. Sanh. 11, 1. Ab. 3, 7. 20) Sabb. 9, 1. 2. 3. Sanh. 1, 6. Macc. 1, 7. Ab. 3, 2. 6. Men. 7, 6. 21) Ab. 3, 8. Chol. 8, 4. u. m. a. 22) Berach. 9, 5. Pea 6, 6. Maas. Scheni 2, 2. 3, 10. Pes. 6, 2. 5. Red. 10, 6. Ras. 7, 4. Sot. 6, 3. Baba Kamma 2, 5. Sanh. 6, 5. Macc. 1, 7« 3, 15. Schebuot 3, 6. Eduj. 7, 2. Ab. 1, 5. Seb. 7, 4. 7. 8, 12. 12, 3. Men. 8, 5. Chol. 2, 7. 10, 1. 12, 5. Bech. 1, 1. Arach. 8/4. Kein. 6, 4. Kcrit. 3, 9. 8, 1. Reg. 10, 2. 9. 12, 5. 6. 13, 6. 10. Machsch. 6, 8. Lad. 4, 7. , 23) Baba Kamma 2, 5. Seb. 7, 7. vergl« den Verfasser 5. 227. 24) Schebiit 1, 4. Ker. 5, 4. Bez. 1, 9. Ras. 9, 5. Sota 3, 1. 7, 3. 4. 5. Baba Kamma 5, 5. Sanh. 1, 4. 6, 2. 10, 4. Schebuot 1, 3. 7. 3, 1. Aboda Sara 3, 6. Eduj. 6, 3. Horaj. 1, 4. Seb. 1, 1. 6, 3. 7, 7. 9, 1. Men. 7, 6. 12, 5. Chol. 5, 5. 12, 3. Kein. 2, 2. Arach. 5, 4. Ker.) 1, 6. Lad. 4, 3. 25) Baba Mezia 2, 5. Baba Batra 9, 7. Macc. 1, 7. Kein. 1, 6. 26) Schebuot 3, 5. 27) Sanh. 8, 2. Sabb. 8, 7. 28) Siehe bei dem Vers. S. 183. A. 1. und S. 200. A. 1. Hymnologie. Kritische Bemerkungen und hymnologische Forschungen über die jüdische Gebetsammlung *)♦ Von Jakob Reifmann. 1. Der Hymnus px ist gereimt, hat fast gleichmäßige Sylbenzahl und das alte bekannte Versmaß Jeted und zwei Tenuot d. h. v———. Wann dieser Hymnus niedergeschrieben, wer ihn verfaßt — vom Einfuhren spreche ich gar nicht — ist nicht bekannt, und Keiner der Hymnologen hat etwas Gewisses darüber. Isaak Eichel sagt in den Anmerkungen zu seiner Uebersetzung der Gebeteordnung (Anm. 1), daß der Gaon Rad Scherira, nach Andern der Gaon R. Amram ihn verfaßt habe; nach Andern gar Salomo Jbn Gabirol, ohne für diese Meinung eine Gewähr anzugeben. Ich finde zwar in mo HDD “0D §. 31 eine auf diesen Hymnus bezügliche Stelle, welche wörtlich lautet: )inji xi vx rni ‘ronn mim Dn nro 'di rowDi HNO -w ki.x n'iiy px rten njn jiddip Id, woraus hervorgehen würde, daß dieser Hymnus schon vor Scherira vorhanden war und daß zu seiner Zeit die Sitte, denselben als Synagogenlied zu gebrauchen, verbreitet war; aber man kann sich nur wenig bei kritischen Untersuchungen auf Aussprüche solcher unkritischen Werke verlassen. Ich werde daher ausführlich darüber in meiner Abhandlung „über die Geschichte der Gebete" sprechen. 2. Der Hymnus in cpn%S' px ist ebenfalls gereimt, hat wie px Syldengleichheit und ist nach myun wj xn nijmn w xv myun w gebaut. Auch von diesem Hymnus ist es nicht bekannt, wann und von wem er niedergeschrieben sei, und in Folgendem möge man eine kleine Aufhellung finden. Der bekannte Rabbi Jakob Emden in seiner Gebeteocdnung ("fix) schreibt ihn, da wo er über Tirpn handelt, dem Maimuni zu, folgender Worte sich bedienend: -ronn uh nix njn 'th nrra -ponori 9'r ortann MLx A Nin nrw jnn —-xta on^iru bx “W ]pn, und wirklich möchte man geneigt sein, mit Emden übereinzustimmen, da in diesem Hymnus so manche philosophische Ausdrücke sich finden, die in den Maimunischen Schriften angetroffen werden, z. 35. rvi“i>s', NYP2!W, n^D nm, nwj?, u. A. Auch scheint der Umstand dafür zu sprechen, daß dieses synagogale Lied auf die 13 Glaubensartikel basi'rt, die doch bekanntlich Maimuni zuerst geordnet. Indessen, wer das bekannte maimunische Lied (* Aus dem Hebräischen etzt vom mit einigen Abänderungen über- Red.