Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1842
- Issue
- 15 (9.4.1842)
- Date
- 1842-04-09
- Page
- Spalte 233-234 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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233 Die neueste Ausgabe des Kusari/beurtheiltv.M.Sider. Grammatikalischesu^Lexicalisches. 234 lexikalische, und gar kein Einfluß auf die Form; d) umgekehrt von der rein idealen Seite, der größte Einfluß auf die Lexikographie überhaupt, und nur ein geringer quantitativ zu nennender auf die Bösen nennen, (das , am Ende muß wohl das Adj. rcl. bedeuten s. und bei Freytag s. v.) Ml (?) wnih-to noon ann -in«, tao* ^cus Mangel an entsprechenden Worten mußte zum Nomen und Verbum resp. jno oder jn beigesetzt, für das Verbum aber in der üblen Bedeutung das Piel neugebildet werden 31Ü.3 p ^33n^'V — SV *'• 3äp scheint er Ps. 102, 24 außer Acht gelassen, oder anders gelesen zu haben, denn er gibt an, daß er das Piel selbst gebildet (->3« 3 33 byiD-UDb '»nm yw) nach der arab. Bedeutung mit I construirt, aber später zur Erleichterung des Verständnisses größtentheils hinzugefügt habe. — 8. y. bemerkt er, daß ec das Piel gebildet, und s. v. nD heißt es: nn ]\jyn, n\snip ■ p n s o m onjm n3yn 3iyw onjai 3Düt3n*j; hNTH' n*?D3 D^. Unter den vielen Stellen in der Erkl. der Fremdw., wo L. auf-die sneue Verbalderiv. und das Arabische Gewicht legt, wählen wir nur noch den fast unbegreiflichen Schluß des Art. ^3^2 (vgl. oben Anm. 10. Ende). Er lautet: DO”J3 }Oy»3 »3?D n VJ 3 1 031 3N131 ,pjy3 ") 1 D V(?) TON*.— Das Pual oder Poal von ^2 findet sich nämlich in der berühmten Stelle Neh. 8, 8., welche überhaupt für diesen Artikel besonders zu beachten ist, aber nur das Partie., hingegen 4 M. 15, 34 auch das praeteritum! Soll nun das Qvjys ... VM sich bloß auf den Sinn (pyn >31D), oder gar aus die Bildung des Futur, beziehn?! oder ist .an Dm zu lesen? Ueberhaupt müssen wir auf den Gebrauch des-Wortes rU3 bei I. L. (z. B. s. v. .33.3) verglichen mit 3Ü, aufmerksam machen. — Die Hauptstelle ist jedoch bei Juda I. T. an dem oben (Anm. 10. Ans.) angeführten-Orte, wo es heißt: 3Lp!33 fi«T npnyra |vyonüDmr bw ddoo3 mowni D^.jnD.n mp3 noppn röta« 3ty«3 . nsrip oy pyn pnn o jwh dwsd: m 3tew’npnynn vddh um 331 p yN^n aon# onyn ptfi?U3d jruü'orin dm iw o HOU3 DHD Miwbb »3313p. womit noch Samuel a. a. O. (oben Anm. 26, Mitte) zu vergleichen ist, so wie Delitzsch (LB. 1840, Nr. 14. Col. 211) über die Ausbildung des Arabischen. Daß es aber an Gottsched's und Consorten nie und nirgends gefehlt habe, lernen wir von dem eben so a n sp r u ch slosen als talentvollen Uebersetzer Juda I. L. wenn er (a. a. O.) ganz naiv bemerkt: p3N 03 313 33D O 31Z-1 M0 333 L/3!313^ 33 b]3 bb^rH» ^iyM^ .31.3 ] D13 3NB/3 p I3PD3 f'3 313N3 p3 »3pny«33 f'3 D313 bym3 mdho 3HP 4 n^.D^onn.-Dyyyn tn« on nnitfifbo 'Ik/qj dbw) mInT3 3dio rnn CnWjJßl. Snbcm wir für dießmal von H. Scheyer scheiden, glauben wir keiner Entschuldigung zu bedürfen, und ,,geben den aufrichtigen Wunsch zu erkennen, seine wohlgemeinte Zurechtweisung und Berichtigung unsrer etwaigen Irrthümer im Interesse der Wissenschaft *) Da ich nicht spanisch verstehe, was hier wohl das nächste ist, so kann ich blos das franz. estimer (itat. stimare) vergleichen» Fo rm funkt io n insbesondere, jener aber nur als nächstes Mittelglied für den Ureinfluß des Gegenstandes in der Form seines Systems. III. Einfluß sonstiger Sprachen. Einen solchen selbstständigen haben wir schon von vornherein abgewiesen. Der Behandlung eines andern, vermittelten, überhebt uns das Vorhergehende. — Wie der in Wasser getauchte Stab gebrochen erscheint; wie das farbige Glas seinem Inhalte die eigene Farbe verleiht: so mußte jedes fremde Sprachelement, im nothwendigen Durchgang durch die näher bezeichneten zwei Hauptquellen, seinen phonetischen Charakter ganz verläugnen 29), von Seiten des Gedankens schon dort seine Erledigung finden. Mag auch übrigens die griechische Wissenschaft durch Vermittlung der Syrer30) zuerst auf den Boden Persiens übertragen, und schon dorr von Juden gepflegt worden fein31), so war doch ihr. Organ die arabische Sprache. + * * Schlußresultat: Die Formation des wissenschaftlichen Hebraism befolgt die Analogie der biblischen Schriften, die freilich oft nur versteckt und schwer aufzufindenoft nur in der eigenthümlichen Sprachanschauung und Exegese der Bildner desselben begründet ist^). Aramaisirende, rabbinifche zu erhalten. —- Die langen und vielen Citate aus hinlänglich bekannten Werken mag ein für allemal die 2lbsicht rechtfertigen, die unfern geringen Arbeiten stets vorschwebt: aus den Fundgruben der jüdischen Wissenschaft manchen unscheinbaren I uw el ans Tag es licht zu fördern und in eine entsprechende Fassung zu bringen, um die Gleichgültigen oder Verächter derselben zu vermindern. 20) I. L. sagt zwar von der ersten Klasse der Fremdw., die wir oben bei den „arab. Wurzeln" behandelten: nnirr^n t» inbn in ' diänb». Mein dieß soll wohl nur die ursprüngliche Sprache bedeuten — (vgl. s. v. bm dessen Ursprünglichkeit im Griechischen angezweifelt wird) — und hat keinesfalls viel auf sich. Die phonetische Gestalt ist jedenfalls arabisirt, (wie z. B. vielleicht auch "Dp vom Aequator?) oder aramarsirt (wie p3^« und s. die zweite Klasse oben Anm. 10. Anfang und über cnjriB das. 30) S. Schmölders p. 1. 31) Vgl. Scheyer Annalen 1841. Nr. 22. S. 174, a. Delitzsch, LB. 1840. Nr. 45. Col. 697. Ueber den wahrscheinlichen Anfang der Wiffenschast unter der Geomm s. Rapaport, R. Hai. Anm^ 14. 15. vgl. denselben im Kerem Chemed Vl, 201. 32) I. B. das üenom. M«/ wo N als radikal betrachtet wird, so das 2 in (s. I. T. s. v. oben Anm. 10). So leitet z. B. Hr. Levy (LB. 1841. Nr. 18. Col. 267) NMQ von ab, wornach auch die Form von^^D»3„die Absicht" (vgl. ib. Col. 268. Anm. 12.} Delitzsch Jesurun p. 95) die sich bei I. T. (Cmunot w