Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1842
- Issue
- 4 (22.1.1842)
- Date
- 1842-01-22
- Page
- Spalte 55-56 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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55 Literäl'geschichte der hebr. Grammatik. . Literatur des Rückschrittes. .'ti (1812. 1813), Drechsler (1830), Engel (1819), Engeström (?), Ewald (1827. 1829. 1838), Feilmoser (1813), Feßler (1787- 1789), Franck (1834), Freytag (1834), Fritsch (1838), Frosch (1793), Gaum (1811), Gesenius (1813. 1817- 1318. 1819. 1839), Glaser (1832; 1838), Gräsenhan (1836), Grass (1832), Günther (1792), Guffet (Clodius) (1740. 1743), Güte (1"S2. 1820), Haab (1815), Haas (1788. 1800. 1801), Hanno (1825. 1828), Hantschke (1823), v. d. Hardt (1739), Hartmann (1798. 1819), Hasse (1786-1793)/ Heinemann (1830), Hempel (17/6, 1789), Herxheimer (1834.), H-z«l (1777. 1781. 1793.1804), Hirschfeld (1836), Hirt (1749. 1752. 1771), Hoffmann (1776), Hohlenberg (1836), Hornemann (1826, 1829), Hübschmann (1751), Zacobi (1797), Jahn (1792. 1799. 1809), Johlson (1838), Kal (1753), Kalthoff (1837), Karg (1825), Klapper (1835), Klemm (1784), Koch (1749), Kocher (1766), Levsius (1836), Lohnis (1834), Mailert (1838), Mall (1808), Markus (1837), Markinet (1835. 1837), Maurer (1837), Mayer (1788), I. D. Michaelis (1741. 1745. 1753. 1755. 1757. 1778), Eh. B. Michaelis (1727), I. H. Michaelis (1748), Muhlect (1825), Müller (1833), Neubig (1823), Opitz (1704. 1769), Pfeiffer (1780. 1803), C. F. Philipp! (1826), S. Philipp! (1822), Philippssohn (1808. 1823), Plüschke (1817), Pccsburger (1838. 1839), Rau (Kypke) (1784), Reckenberger (1738), -Redslvb (1835. 1837- 1839), Rehfuß (1833), Neyher (1825), Riegler (1835), Nies (1787), Roorda (1831), Rosenfeld (1833), Schneid (1832), Schmidt (1789), I. Schröder (1821. 1830. 1838), N. W- Schröder (1766. 1792), Schubert (1830), Schülein (1826), Schüttens (1773), Seidenstücker (1791), Seidensiückcr (1836), Seyffarth (?), Sickler (1818), Simonis (1735. 1753), Sonne (1830), Speccius (Adler) (1834), Speidel (1720. 1731), Stange (1820), Starke (1764), Steinersdorf (1747. 1751. 1772), Sleinweg (1753), Stier (1833), Stöhr (1796), Storr (1779. 1805), Strodtmann (1780), Thiele (1795. 1812), Tiersch (1784), Uhlemann (1827), Vater (1797. 1798. 1801. 18.06. 1807. 1814. 1817), Venzky (1734), Vogel (1770), Vollborth (1788), Wagner (1834), Wahner (1735), Walther (1782. 1784), Wauen (1759), Wcckherlin (1797. 1805. 1810. 1818. 1819. 1820.1824.1832), Weitenauer (1759), de Wette (1805), Wetzel (1796), Winer (1819. 1820. 1823), Wicthgen (1825), Wittich (1802), Wacher (1832), Wolf (1819), Wolff (1705), Zelle (1832. 1839), Zimmermann (1835). — Das ist die große Zahl der grammatischen Autoren , welche in diesen Studien sich bewegten und nach dieser Vorlage gehe ich nun zu den neuesten'Erscheinungen auf diesem Gebiete über. (Fortsetzung folgt.) Literatur des Rückschrittes. Schreiben an den Herrn Redacteur des „Orients" in Leipzig. Fast könnte ich Ihnen zürnen, mein verehrtester Herr Doctor! daß Ihr Littraturblatt, welches sowohl durch seine Reichhaltigkeit wie seine Parteilosigkeit sich sonst so rühmlich auszeichnet , doch von so manchen interessanten Erscheinungen in der orientalischen Welt so wenig Notiz nimmt. Ganz zufällig kommt mir vor einigen Lagen ein rabbinisches Buch zur Hand, das vor vier Jahren in Altona erschienen ist, und allerdings schon früher eine Erwähnung, wenn auch nicht eben eine Kritik verdient hätte. Ich wette, daß Sie. trotz dessen , daß Sie in dem germanischen Athen leben, das Werk nicht kennen, sonst hätten Sie es angezeigt, und sei es auch nur als'ein Curiosum bemerkenswert;-. Das Buch führt den Lite!: HDiD aobn by apjn nm ~idd d. t. „die E r stlinge Jakobsüber die Abhandlungen von der Laubhütte und dem Pa lmzweig" von Jakob Aaron Ettlinger, Oberrabbiner in Altona. 1836. Bevor man noch zum Buche selbst kommt, giebt das Titelblatt schon eine Charakteristik des Verfassers, und belehrt uns aufs genaueste, was man sich von seinen Leistungen als Volkslehrer, der die geistlichenAngelegenheiten einer sehr zahlreichen Gemeinde zu leiten hat, versprechen darf. Von vielen Nab-, binats - Candidaten, die .sich um die ehrenvolle Rabbinatsstelle, bewarben, traf die Wahl — man weiß nicht warum — Hrn. Ettlinger, man sagt als einen jungen Mann, der nicht blos im Talmud, sondern auch in literis sehr bewandert und hinter der Zeit mit ihren Forderungen nicht zurückgeblieben ist. Er kommt. Was beschäftigt den. gottseligen Mann zuerst? Was liegt ihm am meisten am Herzen und läßt ihn nicht rasten und ruhen? Ohne Zweifel, den Synanogencultus, der hier, wie an sehr vielen Orten, verwildert ist, gehörig zu arrangiren und umzubilden , dem rühmlichen Beispiele seines Amtsgenossen in Kopenhagen folgend. Oder das Schulwesen der Gemeinde zu organisiren, oder sonst ein Institut zum Heile Israels ins Leben zu rufen. Von allem diesen — nichts: Hr. Ettlinger schreibt ein starkes Quartbuch über die Laubhütte und den Palm zweig. Ist das nicht charakteristisch, daß ein Rabbiner in unfern Tagen, in einer Gemeinde, die in der Befolgung der Ceremoniallehren gewiß eine der strengsten und ängstlichsten ist, in Deutschland und Polen, und ohnehin eher zu viel als zu wenig in diesem Artikel thut, über feinen anderen Gegenstand Belehrung ertheilt, über keine andern religiösen Pflichten seine Geistesprodukte, seine „Erstlinge" in die Welt schickt? Sind denn alle übrigen sittlich-religiösen Angelegenheiten in der Ge-