Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1842
- Issue
- 4 (22.1.1842)
- Date
- 1842-01-22
- Page
- Spalte 53-54 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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53 Literärgeschichre der hebe. Grammatik. Jüdische und chrijU. Auroren. E codice Parisiensi edid. et illuslrayit. 4 maj. Hayniae 1836. (Gyldendal.) 18 Gr. — Lepsius, Carl Rich., Zwei sprachvergleichende Abhandlungen. I. Ueber die Anordnung und Verwandschaft des Semitischen, Indischen, Äthiopischen, Alt-Persischen und Alt-Egyptischen Alphabets. II. Ueber den Ursprung und die Verwandtschaft der Zahlwörter in der Indogermanischen, Semitischen und der Koptischen Sprache, gr. 8. Berlin 1836. Dümlec. 1 Thlr. — D'Allemand, I. "ÖJJ rVHDb Hebräische Grammatik, gr. 8. München 1837. (Franz.) 16 Gr. — Kalthoff, I. A., Grammatik der hebräischen Sprache. Ister Theil. gr. 8. Regensbucg 1837. Manz. 1 Thlr. 6 gr. — "Marcus, Leeser, Elementarbuch zur Erlernung der hebr. Sprache, gr. 8. Münster 1837. Coppenrath. 8 Gr. — Martinet, Adam, Vollständige Tabellen rc. gr. 8. Bamberg (1835.) 1837. — Maurer, Frz. Jos. Val. Dom., Praktischer Cursus über die Formenlehre der hebräischen Sprache, oder Analysirübüngen zur methodischen Einführung des Scholars in die hebr. Formenlehre, nebst einem etymologischen Wortregister, gr. 8. Leipz. 1837. Volkmar. 15 Gr. — Reds lo b, Gust. Mor., Beurtheilung der Ewaldschen Grammatik und des Maurerschen Cursus. (Aus Jahn's Jahrbb. für Philologie und Pädagogik besonders abgedruckt.) gr. 8. Leipzig 1837. Teubner. 1 Thlr. — Ewald, Geo. Heinr. Aug., Grammatik der hebräischen Sprache d. A. T. 3. Aufl. gr.8. Leipzig (1829.) 1838. Hahn. 1 Thlr. — Fritsch, Ernst Aug., Kritik der bisherigen Grammatik und der philologischen Kritik. A. u. d. Titel: Kritik der bisherigen Tempus- und Moduslehre in der Deutschen, Griechischen, Lateinischen und Hebräischen Sprache, und der philologischen Kritik zur Reform jenes Gegenstandes auch in den Grammatiken anderer Sprachen, gr. 8. Frankfurt 1838. Sauerländer. 2 Thlr. — Gläser, Jos., Grammatik der hebräischen Sprache. 2te verb. u. mit Uebersetzungs-Uebungm nebst dazu gehörigem Wörterbuche verm. Aufl. gr.8. Regensburg (1832.) 1838. Pustel. 12 Gr. — "Johl son, I., Hebräische Sprachlehre für Schulen. Als 2te Abtheilung der neuen Aufl. des hebr. Lesebuchs NiHd? ni^in gr. 8. Franks, a. M. 1838. Andrea. 12 Gr. —- "Mai'lert, K. L., ruNnj^ fniD oder: Erstes Elementarbuch der hebräischen Sprache, nach der Lautirmethode. gr. 12. Cassel 1838. Th. Fischer. 6 Gr. — «Pceßbucgec, L., PN) Nr<'ND Elementarbuch, oder gründlicher grammatikalischer Unterricht im Lesen und in der Flexion der hebr. Sprache. Als Hilfsbuch neben den fortschreitenden Hebungen, für Schulen und Privatunterricht, sowie auch für Autodidakten. Mit einem Vorworte v. I. M. Jost. 8. Frankfurt 1838. Sauerlander. 14 Gr. — Schröder, Joh. Fr., Hebräisches Uebungsbuch?c. 2. Verb, u.verm. Aufl. gr. 8. Leipzig (1821.) 1338. Cnobloch. 15 Gr. 54 — Gesenius, (Fr. Heim.) Wilh., Hebräisches Elementarbuch. Ister Theil. Auch unter dem Titel: Hebräische Grammatik. 12. Aufl. gr. 8. Halle (1813.) 1839. Renger. (Leipzig, Volkmar.) 21 Gr. — "Presburger, L., 5)ebraische Fibel, oder: Erster Unterricht im Hebräischlesen und Ueberfetzen, nach grammatikalischen Grundsätzen bearbeitet. Mit einem Vorworte von M. Heß. 3. verb. u. verm. Aufl. 8. Frankfurt 1839. Sauerländer. 6 Gr. — Redslob, Gust. Mor., Ueber die angeblich relative Grundbedeutung der hebräischen Partikel gr. 8. Leipzig 1839. Köhler. 16 Gr. — "Z elle, Mos. Isaak, rniD Hebräisches Buchstabir- und Lesebuch rc. 2. verbesserte Aufl. 8. Altona (1832.) 1839. Gebc. Bam. (Hamburg, Berendfohn.) 3 Gr. So weit die chronologische Ueberschau der Schriften über hebräische Grammatik, welche, obgleich nur bibliographisch aneinandecgereihet, vollkommen hinreicht, um die Ebbe und Fluth in diesen Studien zu vergegenwärtigen. Freilich sind die meisten nicht aus einer wissenschaftlichen Nothwendigkeit, sondern durch den realen Bedarf der höheren Schulen ins Leben gelockt worden, viele sind aus langem epitomirt, andere wieder nur trockene, oberflächliche Zusammenstellungen, ohne auch nur im Mindesten zur Förderung der grammatischen Studien etwas beizutragen, aber es bleibt immer noch eine große Zahl von Grammatiken übrig, welche : eigene Bahnen in Erforschung der Sprache verfolgten, und es fällt nicht schwer, die glänzenden Namen herauszusinden. Auch in Bezug auf die Ausbreitung des Studiums der hebräischen Grammatik in den Ländern Europa's bietet diese Ueberschau das Material, und es stellt sich in dieser Beziehung heraus, daß unter allen : Ländern Europas am meisten in Deutschland das Studium der hebräischen Sprache betrieben wurde, und innerhalb dieses Landes wieder vorzüglich Preußen das Meiste hierin leistete. Von den unter den : Juden entstandenen Arbeiten können nur wenige auf Wissenschaftlichkeit Anspruch machen; denn nach den trefflichen Mustern, welche sie als Vorlagen hatten, sind die Arbeiten der Meisten als epitomirte, schematistrte Arbeiten anzusehen, die nur für das nächste Bedürfniß einigen Werth bieten. Um aber auch alle Arbeiter auf dem grammatischen Gebiete der hebräischen Sprache übersehen zu können, möge hier auch die alfabetische Reihenfolge der Autoren folgen, mit der Angabe ihrer Zeit, in Klammern eingeschloffen, wenn auch nur derleichtern Uebersicht wegen. Diese sind: Agrel! (1815), Alexius (1776), d'Allemand (1837), Alting (1746), Beck (1825), Becker (1826), Benlevi (1833), Beregszaszi (1796), Biedermann (1785), Böckel (1825), Boden (1832), Böttcher (1825. 1826), Breslauer (1834), Eellarius (1678. 1679), Danz (1735. 1736. 1745. 1773. Tympe 1755. Zopf 1773. Kypke 1784), Deceser 4"