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Der Orient · 1842-01-08 · 2 (8.1.1842) · p. Spalte 27-28

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Journal
Der Orient
Volume
1842
Issue
2 (8.1.1842)
Date
1842-01-08
Page
Spalte 27-28 (sequence 6)
Language
German
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27 Sendschreiben des Jehuda den Qarisch, rnitgetheilt von Sr* Wetzstein. 28 nb b ’D'nnNtyj ndd hUndiA bp p ruäV*22 yp jntddn p nrüb nbb‘■w?id p Drfep JND^" mNpDNI Drü'3 bttiM mmn p nwi'Ji nd md nihd yp nnnD1» *}rrk pro a ynyb yN"D5Ä ■»3 ntepiDD^ pjnn^ qnW* bwN id nhh ■id nhd onbi inV ^nrb DN'b^ -öndw n^NnD^i jn9 ♦ dnW* ‘■Pwx rnnNi :top. *f?i id npnop nynj^v "Sw.-p nysNiD id pi mw,2?by inwDt *ro:> pn rnm * nb Nny jn amA nti NnpD^ 19 iJN"13pl?b *.tfNDE& iJNilD^ -pTl *npo^ '9 rrrtök tprk ^na pi iby ü n Drio niDl?ni wd pb p ns^^ddh n!?i id rmwbi* rra-ijÄ 'mzhk -cna“jbi pry p nwon *pr& mtw jri lijn N^pD^ cta<*!?inw 19 ynyttf yan^i pn ob NrnDNiw nhondwi ywnDki y*oaj& ]#ob vü um** ntäb tnd p rra rjl<.pjnn dnd^ ity nb pi 3MN: mbo pjin b “jba bo^> Nnpoji nbb>y bxD 25 0 Tbk -m p npiD 24 vb nbnoa 13 rrnVnok nyNnob bNsV* jn ^pj nd otP 11 bj NbnriDD iwa nddt N-jpia^; Q'Tp v : närfp bnc rcM* ’a -raar jAi Norm ♦ .ybppvp : b-yp?: cn*iD. ab '9--y&rDjÄ p Nrrpja nnaNwnö. ry*o yan^a rtewoi ypl* 19 ngb'aü püjo^ y»NnajÄ dä p-'N'rTjnaa ijn-djä p Aehnlichkeit der Sprachen (die alle mehr oder minderrein erhalten ebenfalls auf Adam als ihren Urheber zurückführten) schon vor der Vermischung stattfand, wie wir dieselbe in einem jeden Lande, das an ein anderes von verschiedener Sprache grenzt, bei einzelnen Worten und dem gegenseitigen Gebrauch, den ein Volk von der Sprache des anderen macht, bemerken. Dies ist der Grund der Aehnlichkeit zwischen der hebräischen und arabischen Sprache, abgesehen selbst von der Natur jener (Bildungs-) Buchstaben, welche man zu Anfang der Worte setzt, in der Mitte derselben anwendet und an deren Ende fügt : denn rückft'chtlich ihrer ist die hebräische, aramäische und arabische Sprache nach einer Form geprägt, wovon wir auch später gegen das Ende dieses Buches an geeigneten Stellen eine Erklärung geben wollen, wenn Gott will! Jetzt aber beginnen wir zunächst mit Erwähnung des dem Hebräischen - des Bibeltexces beigemischten Aramäischen, gehen dann zur Erläuterung der,- in dem Bibeltexte vereinzelten nur aus der heiligen Sprache der Mischna und des Talmud zu erklärenden Worte über, worauf wir eine Auseinandersetzung der im Bibeltexte enthaltenen arabischen Worte folgen lassen werden. In diesem (dritten) Abschnitte werden wir jene (Bildungs-) Buchstaben erklären, die im Hebräischen, Aramäischen und Arabischen am Anfang, in der Mitte und am Ende der Worte sich gleich sind eine Erscheinung, die außer der hebräischen, aramäischen und arabischen Sprache in keiner von den übrigen Sprachen der Völker angetroffen wird. Wir werden dieses unser ganzes Buch nach der Folge und Ordnung des Alphabets einrichten, um das Nachschlagen eines jeden Wortes dadurch zu erleichtern, daß wir ihm eine leicht zu findende Stelle anweisen, wenn Gott will! Sonach werden den Anfang unserer Abhandlung die aramäischen im Bibeltexte sich vorsindenden Worte bilden, welche theils cJjrag ksyopsva sind und weder ein entsprechendes noch ähnliches Wort in der Sprache haben, wie NINNY Jest 14, 4. &Tp p Ez. 2, 6. nniD fcrti Hlob 10, 22.' ib Jes. 44, 7p Hlob 13, 15, theils anderen hebräischen ^Worten der Form nach ähnlich, der Bedeutung nach von ihnen verschieden sind und trotz ihres rem hebräischen Ursprungs aramäischer Analogie folgend, im Aramäischen vom Hebräi- und somit die Ursache der Sprachverwandtschaft zwischen den drei Völkern gezeigt, um auch den Grund dessen, was die hebräische mit andern Sprachen gemein hat, Nachweisen und bedient sich dazu folgenden Schlußes : Alle Sprachen sind, als alle von Adam stammend, unter sich verwandt. Die hebr. Sprache stammt von Adam , also ist sie mit den übrigen verwandt. Nur ist das erste Glied, als sich von selbst verstehend, weggelassen. 22) (Statt- R*JJf, wie der Codex hat, ist icAäXM zu lesen/ 23) In Schn, durch Druckfehler rw. So ctm$ später paj für pm und balddarauf NrrJN'Dtti statt NnBNDlNl* 24) Sch. np&tfD* Aber der Plur. ist falsch: das geht auf und jeder einzelne Buchstabe kann dlos Eine Stelle haben. Auch findet sich der Plur. nicht im Cod. 2b) bt bo J^ü Schn.: „Den Anfang unserer Abhandlung machen wir damit, daß wir bei den im Hebr* verkommenden chald. Worten folgenden Unterschied angeben: einige kommen nur einmal \u st w." Wie konnte S. so übersetzen und dem Autor eine Absicht unterschieben/ die dieser nicht kannte? Von einer Theilung der in der Bibel vorkommenden aramäischen Worte in nur einmal vorkommende und in solche die, -wenn nicht in der Form doch in der Bedeutung vom Hebr. abweichen spricht der Autor nirgends wieder und auch hier handelt es sich nicht um solchen „Unterschied" als um die Hauptsache, sondern um die einfache Angabe, daß das Buch mit dem aram. Kheile der biblischen beginnen werde. Daß diese doppelter Art sind, ist von secundärer Wichtigkeit, da dieser Unterschied fernerhin völlig unberücksichtigt bleibt und auch bier blos nebenher erwähnt wird.

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