Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1842
- Issue
- 2 (8.1.1842)
- Date
- 1842-01-08
- Page
- Spalte 29-30 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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29 Philonische Literatur. Dr. Großmann's Abhandlung über die Ordnung der Schrten Philo's. 39 bno t?'i) iS« NnaNonjw '.n : ->nn 121 NTOi rn;p nnNtyna anny npnara wid1« naiDJD m^sjd □3'3'N n^y icDEfl:!TTO ~nm aib->n p : nmy ■nstf cniiD idüo 28: nby jiTO’i nto V.n?y ysj riri dhsnd nto aa'iN? nüiunj py nto npw Nro^a : Nnannpai Nn-nanaa schm übweichen. Als Beispiel diene (nrrny) TO), in Aephan. 3, 6, welches zwar mit (dem Hebräischen:) NIL, NIL und (nNN) NL verwandt ist, doch in seiner Bedeutung 'abweicht, dem Aramäischen sich anschließt und von N'NL, dem Targum von avvL'VeiiomiLntivum ist. In der Stelle (a3'3'i< N'by) >aam 3! Mos. 24, 32 findet sich auch das Zeitwort ML als Targum von üüiff, und m anny TOI onus m (Zephan. 3, 6) stehen beide Zeitwörter nebeneinander. Richte deine Aufmerksamkeit auf diese allgemeinen Regeln, durch die Gott, der Hochgepricßene, dem sie Erforschenden nützen, das Auge des sie Betrachtenden erfrischen (— ihn erfreuen) und den sich über sie Belehrenden und sich durch sie Erleuchtenden das höchste Glück bereiten möge! 26) Dieses Citat paßt nicht hierher, wett rro nicht Targum von DDty ist, was es, wie in den Leiden vorigen Beispielen sein muß, wennbewiesen werden soll, my entspreche im Aramäischen dem hebr. UOW. Die Stelle ist idaher als späterer Ansatz ju betrachten, dessen Veranlassung in der Verbindung beider Zeitwörter so nahe gelegt war. (Ende der Einleitung.) Philonische Literatur. Dr. Großmann's Abhandlung über die Reihenfolge und die chronologische Ordnung der Schriften des Juden Philo. (Fortsetzung.) Fünftens finde hier jene uralte Fabel eine Stelle, welche selbst die Erschaffung der Musen, die äußerste Begebenheit des Alterthums (Plato Phädr. 259, 6) hinter sich zurückläßt, allein nicht ohne Geschmack, Schönheit und Witz ist, die Fabel über den Ursprung der Mnemosyne, von welcher Philo selbst sagt, sie sei von den Rabbinen erfunden und wie damals gewöhnlich, mündlich, mit der Zeit gleichlaufend, von Einem zum Andern auf die Nachwelt sortgepflanzt worden, so daß der Ruf derselben auch bis zu den Ohren eines Schriftstellers, der sehr lernbegierig war, dringen konnte. Hvincc cpcial zov 6V[ntavza noGfiov o 7toir\xrig izeXscepo- Qrj6£v} hvog zcov vTtocpTjzcov Itzv&ezo bl zl Tto&tl [atj ysv6[m;qv zcov 06a nazu yfjg nal nccft’ vdazog 77 ’Sgu nazd trjv fiszaQGiov dlpog 7} xrjv £6%dzrjv zov TtecvTvg cpvcuv ovqccvov ytyovsv, 0 8h UTtEn^ivazo, reXei-U (iev nat TtlriQ7} iz&vza 8La tcccvvcov eIvcu’ %v 8h fiövov fyzuv zov cnatvszrjv avzcov Xoyov, dg zug iv naa v.al tolg 7tQa%vtazoig neu dcpav£6xdxoig donovöiv VTtEQßoXdg ow £7tou~ V£6sl (läXXov 77 l^ccyysXsl. Tag ydg. Szrjytfceig zcov tov &SOV £QyCOV UVZUQK86ZUZ0V EV.ELVCßV ETtCUVCOV £iVCCLf TCQ06- &7]K7]g ovdetiLag f|co&ev etg v.o6(zov 8eo^£Vcov9 dlXa zo clipsvdhg zrtg dXTj&ELug zeXelozclzov £%ovzcov lyncotuov. Jnov6o:vza 8l:. zov nazlgu zov itavzdg zo X£%ß'EV eticu- VE6CU nul OV7C efe [XanQCCV ZO 7tdfl(l0V60V nal v^vcodov dvacpuvr\vca ytvog, ln [u&g 8h zcov tleql avzov 8vvd[i£cov9 tcccq&evov Mvijfirjg, rjv Mvrjfioavvrjv TtccQttzQSTtovzsg ol 710XX0I t6 ovoßa nuXovGiv. Vergl. Hesiod. Lheogonie V. 55 verglichen mit V. 94. 915. .Plato Eythydem. 275, ü. Phädr. 259, b. Plutarch üe pueror. instit. Cap. 12. Es ist hier nicht des Orts zu untersuchen, welchen Sinn unser Verfasser dieser sehr ansprechenden Erzählung untergelegt habe. Mein daß nach dem Dogma von der Präexistenz der Seelen die Propheten als Zeugen bei der Schöpfung aller Dinge gegenwärtig sind, daß Gott mit ihnen Gespräche unterhält, daß er sie gleichsam wie seine beständigen Freunde zu Rathe zieht, daß er ihren Bemerkungen Gehör giebt, dieß schmeckt, da wir es mit offenbaren Erdichtungen zu thun haben, entweder nach Hagada, oder es kann nie etwas mit dem Namen Hagada belegt werden. Und eine solche reinjüdische Erfindung wagt Jemand einem christlichen Verfasser zuzuschreiben? Dieß mag glauben, wer ^da will! Mein damit sich Niemand zu übereilen scheine, wenn er unsrer Meinung ohne hinreichende Gründe beiträte, so will ich jetzt das sechste Beispiel einer Hagada folgen lassen, welches aus der Geheimlehre der Juden genommen und, so viel ich weiß, noch von keinem Gelehrten zu dem vorliegenden Zwecke benutzt worden ist. Daß die mystischen Namen der geheimen und mystischen Kosmologie und Theologie der Juden, sowohl der Palästinensischen als,cher Babylonischen, schon in alter Zeit, bevor noch der aus dieser Wurzel herorgegangene Doppelzweig in den einen Baum der kabbalistischen Weisheit zusammen verwachsen war, und T\\&yL rP2*)0 gewesen seren, daraus entstanden, weil man der einen dieser gelehrten Künste die mosaische Kosmogonie Ge-