Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1842
- Issue
- 2 (8.1.1842)
- Date
- 1842-01-08
- Page
- Spalte 25-26 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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25 26 Sendschreiben des Zehuda den Qarisch, mitgetheilt von Dr. Wetzstein. rpmy** nd*d' nbi mror 17 n^b'jj;" nNj^i ^nbN'D^ m; jd Tro nto jnd18 vin-öjjV p ]D* n1? nn NbdD ^nun-ojj ps np n\* ^ddn^ p Q->x^ ncM r\ük) d^Ai NN'^i dNS& tnraN nPjni : kH<) 'Ntfo 20 nd^i xrk) pTM -pyh Hin nD 33D^ DDNü^n^ NdH 'D rh^k t)2HD nnixpD^nN^ ^D'miN'jD^ mp iNinoN^ N^Nno )hd d;ton ün . mn \nb dd:{< p mynoD Tp) ^yp^--]N3i : nun'-id pbi uniDH) : kn,’? ntaWt jndt hAdh -in ]it£/b pDono onhok an^y nppi pnsni mDHwnD 2 t jwn-ih -din p tz/np vereinzelt Vorkommen z vornemlich aber arabische: denn in dieser Sprache giebr es eine Menge seltener und ungewöhnlicher Worte, die sich als rein hebräische Herausstellen, ja es ist in dieser Rücksicht (der Verwandtschaft zwischen einer großen Menge von Worten beider Sprachen) zwischen dem Hebräischen und Arabischen kein Unterschied, außer dem, der durch die Verwandlung des L und \jot .1 und D und Jb, y und £/ n und T und P erzeugt wird. Der Grund solcher Aehnlichkeit und die Ursache solcher Mischung ist die unmittelbare Nachbarschaft der Lander und die enge Geschlechts- Verwandtschaft (der Völker). Denn Lharah der Vater Abrahams war ein Aramaer, Laban gleichfalls: Jsmael und Qedar wurden um die Zeit der allgemeinen Zerstreuung der Menschen bei der Sprachverwirrung in Babel der arabischen Nation eingebürgert. Dazu kommt noch, daß, da aus Abraham, Isaak und Jakob (Heil über sie!) die heilige Sprache vom ersten Menschen her übergegangen war, eine R /ocXÄo in &XJf t 4X&L0 quicunque vjU) durch <Xccü erklärt, sagt er. von quiouuguv nl>u ast ex geute arabica. Die von Schnurrer aus2lbulfeda citirte Beweisstelle zeugt gegen ihn. Nur und sagt sie, nenne man Leute, die etwas-Ausländisches, Fremdartiges tu ihrer Sprache haben, aber ^4^ (und nur von der Bedeutung dieser Form handelt es sich, wo von Ra+^t die Rede ist) sei einer der dem Auslande wirklich am gehöre, spräche er auch das reinste Arabisch. Obgleich nun ^Ü| eigentlich jeder Nichtaraber ist, wie Samachschari sagt, so hat das Wort dennoch auch wie das griechische ßapßceQog'mib'btö lateinische barbarus eine specielle Bedeutung erhalten, nach welcher es den Perser bezeichnet. Mit Unrecht la'ugnet dies Schnurrer. Daß cs an unserer Stelle wo von einzelnen bestimmten Sprachen die Rede ist, in dieser seiner specielleren Bedeutung zu fassen sei, unterliegt keinem Zweifel. 17) R^^ Schnurrer: „Barbarisches". Er dachte gewiß an Verstöße gegen Elassicität. Doch muß ich dem Leser die Hoffnung auf eine Nachweisung solcher in dem Buche des ben Qarisch im Voraus benehmen. Hieße es das , so würde hier - am Platze sein und der Autor würde nicht das einem ^§4^ angehörige „barbarus" gewählt haben. ist die berberische Sprache, die später durch Römer, Griechen, Gothen, Vandalen, Araber und Türken zurückgedrängt worden ist, aber noch heutzutage unter den Kabilen, die nicht arabischen Ursprungs sind, gesprochen wird. In der neuesten Zeit haben uns vornehmlich die Franzosen wichtige Aufschlüsse über dieselbe gegeben. Nach mündlichen Mittheilungen, die ich von einem unserer größten Sprachforscher über sie erhalten habe, ist sie mit dem Koptischen und der Sprache der alten Egypter sehr verwandt. 18) Die edlere Sprache verlangt I^aaS^, weil der mit feinem das Regimen der Partikel nicht aufhebt. Doch wird diese Regel im späteren Arabisch meist ignorirt. Der Fall ist übrigens mit dem blos nachlässiger geschriebenen &Ljuf (wie der Ced. oben statt b&Ljuf hat) nicht zu verwechseln. 19) So liest der Codex und Schnurrer hat es abdrucken lassen, ohne sich über die unaräbische und nichts bedeutende Form des Worts zu äußern. In der Uebersetzung kommt er, von dem Zusammenhänge und dem nothwendigen Sinn geleitet, dem Richtigen nahe. Es muß gelesen werden. Die Verwechslung des n und n ist nicht befremdend: LaM^aä int Arabischen finden sich viele ungewöhnliche Worte, die wir (bei näherer Betrachtung) für rein hebräisch halten müssen. 20) t steht nach späterer arabischer Weise für h&H/ und dieses selbst wieder statt des hebräischen wie unmittelbar vorher statt ont>N. 21) Schnurrer: Rj^Ut „Nun fand Aehnlichkeit der Sprache bereits vor der Vermischung statt." Daß S. nicht an eine Corruption des R*J aus olsJ dachte (worauf zunächst schon die VI. Form ca^jLäJ führen mußte), hat seinen Gesichtspunkt verrückt. Er trennt also diesen Satz äußerlich und innerlich von dem vorigen, obgleich erstens das Vorgesetzte an die engste Verbindung mahnen sollte und zweitens bei einer totalen Trennung beider Sätze der erste alle Beweiskraft und der zweite seine Begründung verli rt, die eben im ersten liegt. Der Autor will, nachdem er die Geschlechtsverwandtschast der Hebräer mit den Aramaern (Therach, Abraham, Laban) und mit den Arabern (Jsmael, Qedar)