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Der Orient · 1842-01-08 · 2 (8.1.1842) · p. Spalte 23-24

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Journal
Der Orient
Volume
1842
Issue
2 (8.1.1842)
Date
1842-01-08
Page
Spalte 23-24 (sequence 4)
Language
German
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23 Sendschreiben des Iehuda den Oarisch, mitgetheilt von Dr. Wetzstein. 9 nam p*nj/fei DDipsxD nD*6yn *>p' tr© p py? rroi nk&i 10 :rfnjxto rrpnsxi NipD^DIl^D in ND 11 DD3D DiruS* "DNJ ^xnnyta yxntÄ p tfnDx ndi nnwTi p pnjÄr 12irt © pü^ ,aj;jyn td nym) »inn^V iSHH^ Nbpn ■'jrb top^n ■jx’-dx^ D u\'r\rk t*vh jöö) NTiri Nnxanjx rh htnä'jjdxmä'p m pT xdi iTpxe&'p npa itiriN^ n.ONpn^ rm^nk Toxspty .?)dni isnbDfi p nnxD tjtü pby ■fn.-.py *f?i rpx-©- :nbD^ nixfob ^nony^y DN^^nvpD^ ^ntoV Nnn pfint jx NnpD^ iD-texrfc icnp y-D’:) }x id^d nt&röxr rwxnD' dxdV >td rnnzuv np 16.p)hn n© rfn^ni rpmy nx:fc 15 rn verkannt, nie waren Eure Ahnen in Irak, Egypten, Afrika und Andalusien säumig in seiner Erlernung. Als ich nun einem derer unter Euch, die das Targurn verwerfen, bemecklich machte, wie viel Ungewöhnliches sich in dem hebräischen Texte der Bibel vorfande, wie viel Aramäisches dem Hebräischen beigemischt sei, und jenes sich in dieses verzweige wie die Aeste in den Baumen und die Adern in den Körpern, so wurde seine Aufmerksamkeit darüber außerordentlich angeregt, seine Theilnahme äußerte sich auf das Lebhafteste und er erkannte, welcher Nutzen aus dem Targum zu schöpfen sei, welche reichliche Vortheile, ansprechende Erklärungen und treffende Beweisstellen aus ihm genommen werden können; dabei bereute er, daß er dasselbe so gänzlich unbeachtet gelassen und bedauerte diesen Mangel an Beachtung bei der Anmuth seiner Worte. Nach diesen Wahrnehmungen faßte ich den Plan zur Verfassung vorliegender Schrift für solche die Einsicht und Verstand haben, um ihnen zu zeigen, daß sich in der ganzen heiligen Sprache, wie sie in dem Texte der Bibel enthalten ist, aramäische Ausdrücke zerstreut vorsinden, arabische Redensarten mit ihr sich vermischt haben, und selbst persische und berberische Worte 9) iLüL^it Schnurrer: Mauretanien. Das ist auibof nie. Denn entweder bezeichnet man damit auch bei den Arabern die Provinz Afrika, und dann ist Mauritanien zu weit, oder es ist, was man gewöhnlichrpp'HPftnennt, das ganze Nordafrika, Egypten ausgenommen, und dann ist Mauritanien zu eng; denn das alte mauritanische Königreich schloß das numidische Reich, die römische Provinz, den Küstenstrich zwischen den beiden Syrten und Cyrenaika aus, entsprach also-so ziemlich dem heutigen oder Fez und Marokko. 10) Schn, liest diese Stelle: d:üD DläinV nSXJ p py? iTCH was kein Arabisch ist. Dihn^ *1DN\3 wäre einer der das Targum sieht (wobei man ab er dem Verb. eine Construktion geben muß, die sich schwerlich anderwärts Nachweisen ließe); was wäre aber dann ^yo vor ^ili? Es rann blos {jd/jujdJ stehen, erfordert als solches den Plural seines und muß aus verstümmelt sein. Sinn: ich erwähnte gegen einen von denen unter euch, die das Largum fliehen. Un- .genau giebt Schn. durch „Unkennec" wieder, aber falsch übersetzt erQDJö 'HÖM ]ü durch: „gegen einen von euch Unkennern, als ob er alle der Unkenntniß des Largums beschuldigte. Nach meiner Abschrift liest der Codex nicht sondern welche Form zwar vulgär, aber in der späteren Zeit statt des klassischen gefunden wird. Die □lipnk wären wörtlich gui expeliunL quasi targurn. , Der starke Ausdruck würde wit Bezug auf die böse Intention der Largurngegner gewählt sein. 11) niPXn.V ]D TL11D 1)1 XQ Schn.: „daß sich von dem minder Gewöhnlichen desselben (des Largum) Manches im hebr. Lexte befinde." Das in ist fälschlich auf QÜnN bezogen. Das Largumstudium soll nicht wegen der unverständlichen Stellen des L arg um, sondern der heil. Schrift empfohlen werden. Die beziehen sich also ans das näherflehende und nicht auf das entferntere Ol^PN. '12) Nicht: „Die Wurzeln an den Stämmen", wie Schn, übersetzt, sondern „die Adern in den Körpern". Die Bedeutung von pp ist zu fixirt, als daß Schn, der Meinung hätte sein sollen, dieses Bild sei eine Fortführung des vorhergehenden. . ' 13) Schn.: „und bedauerte seine Unwissenheit". ist das völlige Ermangeln, die Nichtexisienz überhaupt, kann also ohne nähere Bestimmung nicht den Mangel einer bestimmten Sache bezeichnen und wie z. B. hier mit identisch sein. Sem welches sich, nicht wie Schn, will, auf das in olwf liegende persönliche Subjekt des Satzes, sondern auf das vorhergehende atoito. (i. c.bDH) bezieht, speeialisirt dieses : er bedauerte den völligen Mangel an Beachtung (und Studium)^des Largum. 14) xlhjü Schn. : „wegen der Annehmlichkeit seiner Sprache." Sprache kann ia&J niemals sein, nur ein Complex einzelner Worte oder die Aussprache derselben. Hier ist von der Anmuth der gewählten schönen Worte und Ausdrücke die Rede, durch welche das Hebräische im Largum durch Übersetzung oder Paraphrase wieder gegeben wird. 15) ol*J habe ich als das Richtigere an bie Stelle des im Codex stehenden RäJ gesetzt. Seine Indetermination und die .Analogie der daneben stehenden JfeLai! und lu+sfr heischen den Plur. 16) Die Note Schnurrers feien nicht persische noch überhaupt auch ausländische, sondern nur unrichtig ausgesprochene arabische Worte, ist falsch. j*^Uf ist der reine Gegensatz zu tmb während Samachschari

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