Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXX (1925)
- Issue
- Heft 70 (4.9.1925)
- Date
- 1925-09-04
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite $99 J UEDISCH E RUNDSCHAU Prof. Brodetzky legt folgende Anträge «n bezug auf das Aktions-Com'le vor: Akiiom-Comitä 1) Der Zcntralrat (Jahreskonferenz) wird ab« Jeschafft Im kongreßlosen Jahr hat eine zu diesem weck einberufene Tagung -des A.C. das Budget tür das nächstfolgende Jahr zu beschließen. 2) § 49 wird wie folgt abgeändert: Abs. 1 •. Dem A.C. obliegt die Beratung und die Beschlußfassung über wich» tige Angelegenheiten der Zionistischen Organisation in! der Zeit von einem Kongreß zum anderen. Es ist berechtigt, Beschlüsse zu fassen, soweit diese nicht den - Beschlüssen des Kongresse* widersprechen. Abs. 2: Das A.C. dient ferner der Beratung und , ' Bewachung der Ausführung aller Angelegenheiten, die vom Kongreß beschlossen worden smd, sowie zur Beaufsichtigung aller zionistischen Institutionen. Abs. 3: Es ist Aufgabe des A.C., innerhalb des vom Kongreß festgesetzten Budgets, Einzclbestimmungen zu treffen. Abs. 4: Wenn unvorhergesehene Umstünde es erfordern, kann das A.C. mit Zweidrittelmehrheit Aendcrungcnin dem festgesetzten Budget beschließen. Die Anträge werden angenommen. 3) Das A.C. ist berechtigt, in einer Sitzung, in der mindestens drei Viertel der A. C.-Mitglicdcr vertreten sind, mit einer Dreiviertelmehrheit der Anwesenden die Exekutive abzuberufen, wobei der Exekutive das Recht des Appells an einen außerordentlichen Kongreß zusteht. Ein solcher Beschluß ist nur möglich, wenn der betreffende Antrag in der Tagesordnung der Sitzung ordnungsmäßig angekündigt wurde. 4) In $ 47 wird Abs. 2 gestrichen. § 47 soll wie folgt lauten: Das A.C. wählt sein eigene» l'r.isidiuni, das Im Einvernehmcnmitdcr Exekutive für regelmäßige Einberufung des A.C. zu sorgen hat. 5) Die Vorsitzenden des Kongreß- und des Ehrengerichtes sowie der Kongreßanwalt gehören dem A. C. ohne Stimmrecht an. Die Bestimmungen werden ebenfalls angenommen. Jean Fischer stellt die Anfrage, weshalb die Organisationskommission nicht die Frage einer obersten Rechnungskammer behandelt, und sich nicht mit dem dringend notwendigen Pensionsstatut für die Be» amten und mit der Frage der Inkompatibilität der Funktionen und der Funktionäre befaßt hat. Präsident Motzkin kündigt an, daß die zweite Lesung der Antrage in der Abetidsitzung vorgenommen werden wird. Bericht der Kolonisciions~Kommi&sion Zweiter Teil der Schlußsitzung. Der Budgctvorschlag der Kolonisstioitskommission lautet: I. Konsolidierung bestehender Siedlungen samt Bewässerung . 175000 £ II. Neue Siedlungen a) Mittelstand: 1. Im Land bestehende Sied* lungen 30 000 £ 2. Neu zu gründende Siedlungen 20 000 „ 3. Soskin-Projekt . 20 000.. 70 000 £ b) Arbeitersiedlungen: - - . Neue Arbeitersiedlungen 15000 £ Jcmenitensicdlungen 15000 „ III. Verwaltung, Verschiedenes 25 000 „ 300 GÖO £ Hierzu bemerkt der Referent Dr. Schmorak, der den Kolonlsatlonskommissionsbcricht erstattet, daß es Im Rahmen der einzelnen Gruppen der Exekutive überlassen wird, die Summe nach eigenem Ermessen zu verwenden. Präsident Motzkin bemerkt, daß das Budget der Kolonisationskonuni<sion erst nach der Vorlage des allgemeinen Budgets zur Abstimmung kommen kann. Resolution betreffend den Kolnisationsfonds: Der Kongreß weist die Exekutive an, den Beschluß des Xlll. Zionistenkongrcssc* wegen "Schaffung eines Kolonisationsfonds im Rahmen des Kcren najessod nach Vorsehlag Dr. Rupplna auszuführen (angenommen). Die Kommission lenkt die Aufmerksamkeit der Exekutive auf die Notwendigkeit, daß zwischen dem K. H. resp. dem Kolonisationsfonds und den Siedlern feste Verträge abzuschließen sind, und wünscht, daß die diesbezüglichen Musterverträge sobald als möglich dem A.C. zur Beschlußfassung vorgelegt werden (angenommen). Instruktionsdienst. Der Kongreß betont die Notwendigkeit sämtliche Zweige des Instruktionsdienstes und der Anlernling entsprechend den Bedürfnissen der Neusiedlung zu erweitern (angenommen). Bodenpolitik. 1. Der K. K. L. ist der Träger der jüdischen Bodenpolitik, in Ercz Israel aul dem Lande und in der Stadt. . 2. Auf dem Lande sollen vor allem Bodcncrwcrbungcn in größeren zusammenhängenden Flächen erfolgen um der Zionistischen Organisation die Durchführung ausgedehnter Kolonisationsplänc zu ermöglichen. 3 Der Kcren Kajcmeth hat eine zielbewußte städtische Bodenpolitik zu führen, die vorwiegend darin bestehen soll, daß er an der Peripherie der Städte Böden zwecks Gründung vorstädtischer Siedlungen erwirbt, die noch zu angemessenen Preisen zu haben sind. Ausnahmsweise können auch Böden in den Städten für wichtige nationale Institutionen bereitgestellt werden 4. Die Richtlinien zur Bodenpolitik der Zionistischen Organisation werden vom Kongreß festgestellt. Alle zio> nistischcn oder, unter der Kontrolle der Zionistischen Organt satiop stehenden Institute, die irgendeinen Einfluß auf die Bodenpolitik ausüben können, müssen sich diesen Prinzipien unterwerfen. Den außerhalb der Zionistischen Organisation stehenden Institutionen oder Personen, die sich mit Bodenkauf befassen, wird die Zionistische Organisation Anerkennung »nd Unterstützung nur dann gewähren, wenn sie sich dieser Prinzipien der Bodenpolitik fügen. (Angenommen). Als Material für die Exekutive wird folgender Vorschbr übergeben• Die Tätigkeit des K. K. L. als eines Bodenfonds -oll den Kauf von Böden zum Ziel haben. Soweit der »oden. um für die Kolonisation zu dienen, grundlegende Amcliorationsarbcitcn verlangt (first improvements), kann der K.K.L. tuen diese Amelio-!. i L0 n»8 2 r.P c 1 * c n ,a u s f Gh r * n- Allgemeine Richtlinien, i!F i^betten zu solchen ersten Ameliorationen zu rechnen Rind, sollen von einer Kommission festgesetzt und vom Kongreß bestätigt werden. Die Subkommission hat auf Grund der Ausrechnung des Arbeits-Departements ein Budget von 60100 £ angenommen. Die Kof^nisationslcommission hat diesen Betrag auf 45000 £ reduziert. Die BudgetkommUsion hat ihn weiter. auf 40 000 £ reduziert. Resolution über Arbeitsbeschaffung: 1. Bei der Verausgabung des für d.is Arbcits-Departcment bestimmten Budgets sind entsprechend die Interessen der jemenitischen Arbeiter und des „H a p o c I Hamis« richi" zu berücksichtigen. (Angenommen). 2. Die Exekutive wird beauftragt, binnen drei Monaten beim Arbcits-Depariement einen Beirat au» Vertretern der im Lande bestehenden Arbeiterorganisationen Ins Leben zu rufen. (Angenehmen). Die Vorschläge der Alifah- Kommission Dr. Martin RosenblÜth (Berlin): Die Kommission hat sich vor M'em mit der Fra^e der E \ n w n n d e r ti n gsb eschränkungen durch die p.ilärthiensisrh': Regierung und mit dem neuen Immigratinnsgesetz befaßt. Die diesbezüglichen Resolutionen wurden an die politische Kommission abgetreten. In der Immigralhn'komnvs-ion wur le behandelt: das Budget, der Ausbau der Pnl:ist;naämter und <le* Immigratlons-Dcparte« ment". lind der Zionistischen Organisation in Palästina und Fragen der rhrbscharah. Fhr Reihe von Resolutionen wurde der Exekutive überwiesen. Zu den folgenden auf die Erweiterung der .P.ilästinaämtcf und de* ImmigrMions-Dcpartrmcnts bezüglichen Resolutionen ist zu bemerken, daß sie abhängig sind von dem Budget, das der Kongreß für die Immigration bewilligen wird. Fr'.te Resolution: Der Kongreß fordert die Exekutive auf, die notwendigen Schritte bei der Pnla"Ktlna*Regierung tu unternehmen, um t'k Quarantäne-Bedingungen sowie die AushootungderOlimlndenpaJastincnsischen Häfen zu verbessern und so zu organisieren, daß sie der Wurde der Jüdischen Alijali entsprechen. (Angenommen.} Auf Anfrage von Oluska wird erklärt, daß über die Gründung eines Pallstlnaamte* in Aden noch gesprochen werden soll. Zweite Resolution: Der Kongreß stellt fest, daß die von der palästinensischen Regierung clngchobenen Ein» wanderungsstcuer und visagegebühren eine schwere Belastung der AUJah 'von Arbeitsdementen und des zionistischen Alijah-Budgets bedeutet und fordert deshalb die Exekutive auf, für eine weitgehende Reduzierung derselben einzutreten. M e r e m i n s k y schlügt als Amendement vor, statt „weitgehende Reduzierung'' das Wort „Aufhebung dieser Gebühren" zu setzen und das Wort „Visagebühren" zu streichen. RosenblÜth liält es für klüger, unter dett gegenwärtigen Umstanden nicht Aufhebung, sondern Reduzierung der Taxen zu verlangen. Wir können verlangen, daß die Porten soweit reduziert werden, daß die Einnahmen der Regic-ung nicht die Ausgaben des Immigrafions-Dcpartcments übersteigen. Das Amendement Meremlnsky bezüglich Aufhebung wird angenommen. Wcizm&nm Absdricdsrcde Präsident Weizmar. n: Verzeihen Sic, daß ich mir erlaube, den Gang der Oeschäfte zu unterbrechen. Es liegen zwingende Gründe vor, über die ich keine Kontrolle habe, die mich veranlassen, noch heute abzureisen. Ich werde in einigen Minuten den Kongreß verlassen. Ich bin mir bewußt, daß einige Fragen noeh ungelöst sind, aber ich habe die feste Ueberzcugung, daß. die Zusammenstellung der. Exekutive., und die.,noch, strittigen. Fragen .sich auf dem besten »7ege der Erledigung befinden. Ich b:n auch überzeugt, daß dar. Präsidium des Kongresses »lies dazu beitragen wird, daß diese Fragen, die, wie ich hoffe, nicht mehr die SehUrfe hnhen, die sie vor drei Tagen hatten, in würdiger Weise ihre Erledigung finden. Herr Sokolow war so freundlich, in dieser Frage auch für mich zu handeln und das zu tun, was ich vielleicht sonst getan hätte. Wenn ich mich jetzt vom Kongreß verabschiede, so geschieht das in dem Wunsche, daß es zu einem baldigen guten, würdigen Ende kommt. Ich hoffe, daß es gelingen wird, noch heute den Kongreß zu beschließen und will jetzt ihre Zeit nicht in Anspruch nehmen, um eine Schlußrede zu halten. Ich will nur eines sagen: Der Kongreß hat gestern einen schicksalsschweren Entschluß gefaßt In bezug auf die Jcwlsh Agency. Fs sind viele Zusätze hier vorgebracht worden, die, wie Ich schon gestern erklärt habe, in die künftige Verfassung einzubringen sind. Ich glaube, wenn wir den anderen Im Gefühl des Vertrauens und der Zusammenarbeit entgegenkommen, dann werden viele Dinge, die gestern schwierig erschienen sind, vielleicht in einem Jahr nicht mehr so schwer sein. Eines haben wir schon erreicht Wir haben etwas erfüllt, was uns im Mandat als Pflicht vorgeschrieben war. Wir mußten einen ernsten Versuch machen, die anderen heranzuziehen. Der Anfang ist Jetzt gemacht worden, und von unserem Standpunkt Ist alles geschehen, was auf diesem Wege geschehen konnte. Jeder Weg, den wir gehen, birgt in sich Gefahren und Schwierigkeiten und darin sind wir Zionistcn, um diese Schwierigkeiten zu überwinden, und ich glauhc auch, daß gerade im Vertrauen auf die zionistische Kraft wir diesen Weg betreten haben. Dis ist alles, was ich zu sagen habe. Ich habe an dieser Stelle noch Herrn Rothenberg, der In der Frage des Aufbaues des Council eine Rolle spielen wird, den Dank auszusprechen für seine Bemühungen In dieser Richtung. Ich glaube, daß, solange es mir nicht möglich sein wird, nach Amerika zu kommen, er und seine Freunde diese Sache mit Würde und Kraft betreiben werden. Indem ich Ihnen einen guten Abschluß des Kon gresses wünsche, danke Ich Ihnen auch im Namen des Herrn Sokolow für das Vertrauen, das Sie uns gestern ausgesprochen haben. Sie haben dadurch die Möglichkeit gegeben, in der schwierigen Periode, in die wir eingetreten sind, mit mehr Ermutigung zu arbeiten. Wenn wir uns auf dem nächsten Kongresse treffen, dajm werden wir, i-offe ich, einen großen Schritt weitergekommen sein, mehr Land erworben haben, die Immigration wird gestiegen sein, und die inneren Schwierigkeiten werden vielleicht weniger schwer sein. Wenn auch die Außenstehenden sich manchmal denke» müssen, daß unser Kongreß wie ein Hexenkessel aussieht, sie mögen wissen, daß wir in die kurze Spanne von zwölf Tagen das hineinpressen müssen, was sonst ein Parlament in sechs bis acht Monaten ruhiger Arbeit tut, einer Arbeit Inf eigenen Lande — und das ist vielleicht die HatrptschwierigVeit Jn der Erledigung unserer Geschäfte. Nochmali, zum dritten Male, wünsche <ch Ihnen einer würdigen und guten Abschluß des Kongresses. Ich denke Ihnen für die Freundlichkeit, die Sie mir und meinen Kollegen haben zuteil werden lassen, und nun auf WhxJeMcherf nach guter und. fruchtbringender Arbeitt ____NrJjfr^ Die Versammlung erhebt &ich 'j.id bringt Präsicj,-.,, | pr.!• mann, wihrend er sich von den einzelnen Mltgljr.v.*^ , < Präsidiums und der Exekutive verabschiedet, 5tür* k 1 minutenlang anhaltende Ovationen dar. Der 1 Die weiteren Resolutionen der Alij»; ^"^'lakc kommiiiion. H -IU Unter dem Vorsitz de* Vizepräsidenten Melr ßM f l ziosiiI' wird die Sitzung nach längerer Unterbrechung um ' " 45 nachts wieder aufgenommen. Das Wort erhiü gründung der weiteren Vorschlüge der Alifahkommi«tj0r. rent Dr. RoscnblGth. "f'~ I Der Antrag der Alljahkommission lnute1 3. Der Kongreß beschließ^ daß bei der M»chi,> J* Ali j ah in Palästina eine zentrale T r a n sportV* Lan . :chuw': r r i <;ioni?' id.ll lung mit Zweigstellen bei den PaläMina-Acmtcrn ^.T werden soll, in welcher alle Transportangclegcnlicitcii | Antra' trallsicrt werden sollen. (Angenommen.') V r0s •}. Die zentrale Transportabfcilmig hat al'e notwe;-' Schritte zu unternehmen, um die Interessen der Wanderer bei der Uebcrführung ihres Vermögens „.ich läsiina zu schützen. (Angenommen.) 5. Der Kongreß beschließt, daß bei der Machlakath A' in Palästina eine zentrale Touristenabteilung mit Zweigt, bei den PalJslina-Acmtern geschaffen werden soll, jüdische Touristik nach Ercz-Isracl zu fördern uiul /u 0r. sicren. (Angenommen.) Zur Begründung des nächsten Vorschlages der Koni^ - führt der Referent aus, daß das. Tätigkeitsgebiet <jt. lästina-Kommi.ssion angesichts der Einwanderung mittelten Elementen vergrößert werden muß und <1*S << verschiedene Einrichtungen der Apparat eine Crwciir erfahren soll. Der Referent verlieft hierauf den Antra? Kommission, sowie ein Minderheitsvotum. Das Majoritätsvotum. Alle Palästina-Aemtcr haben formatlorrsbüroa zwecks Informierung von 0!:;r eröffnen, und in denjenigen Städten, in denen eiii zionistisches Leben herrscht, Vertrauensmänner einmiete für solche Inlormationszwcckc geeignet?ind. Das Minoritätsvotum. Der Kongreß macht es iWv,' lästina-Aemtern zur Pflicht, spezielle Handelt- L Industricabtc Hungen zu gründen, in denen 6: ramte Informationsdienst und alle Bemühungen rur o^|, s!iH'!,r r.i':rung der Olim für Zwecke dc< Handel'« und der W.1 1,r" zu zei.trallsiercn sind. I-üngl'c Diese Abteilung soll geleitet werden von d!mjr;.:-| ^cw Teile der Palästina-Amtskommission, der am meisten an tntt Fragen des Handels und der Industrie interessiert Ut.;| ■ ^üh Präsidium d<*,i Palästina-Amtes soll in dieser Abteilung ,7 | ihren Beschlüssen des Xlll. Kongresses in derselben VVI vertreten sein, wie in der Machlakath Haawodah I Gott lieb begründet das Majoritätsvotum und i.I aus, daß sich die Mehrheit der Alijah-Kommisshn den Minderheitsantrag ausgesprochen habe, um mü^na'"" privater Arbeit nicht zu vermengen. Mcr<$minsky verteidigt das Minoritatsvot m, r. er darauf hinweist, daß die Mittclstandsalijah schon vr>: Einwanderung in das Land organisiert werden muH F: Antrage werden ' sodann nacheinander abgestimmt uni; Majorität» votum mit 101 gegen 53 Stirn.? angenommen. Referent Dr. RosenblÜth schlagt hierauf Resolu.ior.er, die Organisation der Palästina-Aemter betreffen, vor. ü beziehen sich auf die Frage der Machlakoth Awodi die wiederum in de« Vordergrund des Kongresse*?cu: sind. Außer dem Mnjorititsvotum sind zwei Mmon.itsv angemeldet. Das Majcritätsvotum: Der Kongreß bcschlicf.t. den Machlakoth Awodah der Palistina-Acmtcr die iden Kongreß anerkannten ziontstischen Landesverbände Föderationen in der gleichen Weise vertreten*: sollen, wie in den P a 1 ä s t i n a Ko m m i s >;« v Mlnorltiitsvotum 1. In Ergänzung zu den hnm^r.v., beschlüssen des Xlll. Kongreß beschließt der XIV. Kongrc" der ErwSgung, daß unter den gegenwärtigen Bcdin;:r außer den Elementen, die nach Palästina wandern, um Selbstarbeit zu leben, auch andere produktive Elemente Alijahzertifikate benötigen, bei den Palästina-A^mtrrn h<-' dere Qualifikationskommissioiicn einzusetzen, die gem.i^ Anzahl der Zertifikate die passenden Elemente für die .V auswählen sollen. Die Qualifikationskommissionen werden c> zusamrr.cngc.-ctzt nach dem Schlüssel, der auf dem Xlll K g-cß bezüglich der Palastina-Acmter festgesetzt wurJc. Minoritätsvotum 2: Der Kongreß beschließt, daß die C fikation der Olim und die Verteilung der Zertifikate c!'ir;h sondere Qualifikationskommjssloncn erfolgen soll, die hn Machlakoth Awodah bestehen und zusammengesetzt sind Vertretern der durch den Kongreß anerkannten zioihshk; Landcsorganlsation und Föderationen, entsprechend de: sammensetzung der Palästina-Aemter. Referent Dr. RosenblÜth? Der Unterschied zwischen; Vorschlag der Majorität und den beiden VorscM.if!^ Minorität besteht darin, daß die Majorität die MscM*'" Awodah nicht w e i t c r i n d c r b l s h c r i g e n Z11 s a m n Setzung bestehen lassen will, (aus Mitgliedern der beiterpartclen, des Chaluz und einem Mitglicde vir* sidiums) sondern in Zukunft in derselben Weise zusa^ gesetzt wissen will, wie die Palästina-Kommissionev Der erste Minoritätsvorschlag sagt: Die Frage drr tcilung der Zertifikate und die Qualifikation der Oiim auf dem Arbeitsgebiete der Machlakath Awodih!^rs; nommen werden und an eine besondere Kommission gehen. Daneben soll jedoch die Machlakath Awod--1 der bisherigen Zusammensetzung bestehen bleiben zur Übung ihrer übrigen Funktionen. Das Minoritätsvotum 2, das die besondere Qjaiii^" kommission,-keine .Subkommission des Palästina-Amte:, dern eine der bestehenden Machlakoth Awodah sei. kann gewissermaßen als ein Amendement zum M-V™ votum angesehen werden. Der Antrag der Kommission: ..D^r Kongreß hc^M|C;. daß In den Machlakoth Awodah der Paliistinaämtcr durch den Kongreß anerkannten zionistischen Landcsvbändc und Föderationen in der gleichen Weise vcrtr«> sein aollcn wie fn den Palastinakommisslonen", wird 3" genommen. Locker verlangt, nachdem Berg er die Abstiw^ angezweifelt hat, namentliche Abstimmung; gegen diesen vschlag erhebt sich heftiger Protest. Der Majoritätsvor«.'- wird abgestimmt und mit 114:52 Stimmen »"^^ nommen, 1. J ...-hied« i. siic '• schlief-' ■ Ure . Jis^iia idern i irii-ctzt m:cr. : •: Aufg; .if.pcn :j ■:n: lai ..ir-ihgr p.-izu Der ' --gresst; ■-.VkoII : ' ■.'1:1/11:1 ( r' Marl: : Herl . Jcrcs ••-chaluz,. "■r.stc 1. vliafu/ ' 1 Antra 1 ■ n 0 in; Antra .weltlich^ r k a s [.inisat,; etrenn! asc h c 1 -.dere (:; '.iluzorf'' ■den R' iurah i|- r Xlll.' ■r XIV. j einer ' mmensc Lan; ■1 Vors r.-oliitioi Bei . "Z zu "::istimr Der . 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