Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXX (1925)
- Issue
- Heft 66 (21.8.1925)
- Date
- 1925-08-21
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
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Seite 562 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nu Vor der Er^taig RW. Wien, 18. August 1925. Rein äußerlich betrachtet, beginnt der Kongreß nicht gerade unter angenehmen oder harmonischen Präludien. Es ist das erste Mal, daß der Kongreß sich nicht reibungslos einfügt in das Leben der Stadt, die ihm Gastfreundschaft gewährt. Der Zionismus erhebt Anspruch auf allgemeines Wohlwollen und Verständnis, er wirkt für eine Sache, die groß und heilig ist, und seine Kongresse waren bisher stets umgeben von einer Atmosphäre der Feierlichkeit, der inneren Erhebung; umso deprimierender wirkt es, wenn diesmal der Pöbel ihn umtobt, wenn die Umgebung des Kongreßgebäudes in ein Heerlager der Polizei verwandelt wurde und der Kongreß zu einem Gegenstand für die Scnsationsprozessc aller Schattierungen geworden ist. Es mag sein, daß diese Tumulte, die z. B. am gestrigen Abend, infolge des Verbotes der großen Antisemiten-Demonstration, ganz erheblichen Umfang annahmen, nicht sehr ernst zu nehmen sind und — wie manche Blätter behaupten — in der Hauptsache innerpolitischc Ziele verfolgen, die mit dem Zionismus nichts zu tun haben; trotzdem ist es nicht angenehm für uns, daß die Welt, von der wir Aufmerksamkeit für unsere Verhandlungen erbitten, gerade auf eine so unwesentliche Seite der Veranstaltung ihre Aufmerksamkeit verschwendet. Die Wahl des Kongreßortes, gestehen wir es offen, hat sich als ein Fehler erwiesen. Die Exekutive trifft dabei weniger Schuld als unsere österreichischen Freunde, die offenbar die Verhältnisse nicht richtig übersehen haben, wobei sie sich allerdings in der Gesellschaft der österreichischen Regierung befinden, welche wiederholt auf das bestimmteste erklärt hat, sie verbürge sich dafür, daß es zu keinen Ausschreitungen kommen wird. Nun muß ja anerkannt werden, daß die Regierung und die Polizeilcitung ihr Möglichstes für den Schutz des Kongresses zu tun scheint; wir hoffen auch, daß es zu keinem ernsten Zwischenfall kommen wird, aber wir haben es wahrhaftig nicht nötig, unter Polizeischutz tagen zu müssen; es gibt genug Städte in der Welt, wo wir mit größter Freundschaft aufgenommen worden wären, oder doch mit jener in der Kulturwclt üblichen Höflichkeit, auf die eine internationale Veranstaltung dieser Art Anspruch erheben kann. Es ist kein Zweifel, daß die bedauerlichen Vorfälle das Ansehen Wiens als Kulturstadt außerordentlich schädigen werden; dies ist der Segen des Importes aus dem benachbarten Bayern, die Ernte aus der Saat der „Weisen von Zion", der Bücher Ludendorffs und ähnlicher Schmutzliteratur, die das Gesindel großgezüchtet, dafür den deutschen Kulturkrels auf ritt immer tieferer. Niveau her.ibgcatoßrn hat. Nun aber genug von. diesem Kapitel. Hoffen wir, daß es endgiltig erledigt ist und daß nur ein unangenehmer Nachgeschmack zurückbleiben wird. Allerdings ist wahrscheinlich, daß die ganze Weltpresse gerade diese Sachen breittreten wird. Die Wiener Presse ist voll davon, aber selbst die offizielle christlich-soziale Presse warnt vor Ausschreitungen. Nur der von den Hakenkreuzlern gerührte Mob möchte gern den Anlaß benützen, um sich mal auszutoben. Es ist Sache der maßgebenden Stellen, diese Elemente energisch zu belehren. * Was den Kongreß selbst betrüft, der heute abend eröffnet werden soll, so sind die Vorarbeiten bereits fast bis zur Vollendung gediehen und es wird fieberhaft gearbeitet. Die Räumlichkeiten des Konzerthauses, der anschließenden Musik-Akademie und des gegenüberliegenden Akademischen Gymnasiums bieten alle Bequemlichkeit für Kongreß und Nebenvcraiistaltungcn; Allerdings wird nicht alles, was hier getan wird, nach jedermanns Geschmack sein. Es scheint ein gewisser Ehrgeiz bestanden zu haben, den Kongreß auch zu *inem kommerziellen Ereignis zu gestalten, und der Eintretende hat zunächst den Eindruck, auf einem Jahrmarkt zu sein. Die ganze Vorhalle ist mit Verkaufsbuden bedeckt, wo man alles kaufen kann, von Regenschirmen und feiner Damenwäsche bis zu Wasscrleitungsanlagen und medizinischen Apparaten. Offenbar wollte man auf diese Weise einen Teil der Kongreßkosten decken, aber die Wirkung ist nicht sehr ansprechend. Ueberhaupt empfindet man hier in der Großstadt besonders peinlich die Doppelfurktion des Kongresses, der einerseits eine Betatting von bitter schweren Problemen und Sorgen ist, andrerseits zu einer Art Volksfest und Ausbcutungsgelegenheit gemacht wird. Jeder Besucher wird unausgesetzt belästigt von Reklamevertcilern aller Art, die sich tausendfach an ihn herandrängen, angefangen von den Nationalfon'dssammlern und Kongrcßabzcichen-Vcrkäufern bis zur „Vergnügungsfahrt auf der Donau" und ähnlichen Vcran- »taltungen. Man sollte nächstens diesem Unfug ein Ende machen. Wer Veranstaltungen besuchen oder Einkäufe machen will, möge Gelegenheit bekommen, sich selbst zu melden, und die N. F.-Spende sollte man ein für alle Mal ablösen dürfen, um nicht auf Schritt und Tritt gestört zu werden. Das sind zwar nur Kleinigkeiten, aber sie wirken auf die Stimmung. (Viclleicr' übrigens denken «ndere Kongrcßbesuchcr anders, vielleicht gibt es Leute, denen das alles angenehm ist.) * Seit einer Woche bereits ist Wien der Ort von einer ganzen Reihe von Vorkonferenzen und Wcltkonfcrenzen. Die großen interterritorialen zionistischen Verende halten ihre Tagungen ab, die eigentlich nur lose mit dem Kongreß zusammenhängen, nur durch die Ausnützung der Tatsache des 7"sammcnströnicns der Delegierten. Im übrigen entspricht so eine .Weltkonferenz eines Sonderverbandes etwa dem, was für den Landesverband, der alljährliche Delegicrtcntag ist; es ist für den Sonderverband natürlich weit schwerer, zu einer Tagung zusammenzukommen, darum benützt er die Gelegenheit des Kongresses. Die Konferenzen befassen sich auch nur zum Teil mit Kongreßfragen; zum großen Teil haben sie ihre inneren Angelegenheiten zu bereinigen. Es ist für einen Menschen mit zwei Beinen natürlich unmöglich, gleichzeitig in der Konferenz des Misrachi, der Hitachdut, der Pohle. Zion,' der Zeirc Zion, der Scfardim, der Lehrer, des Kcrcn Hajcssöd, des Kcren Kajemcth, der Studenten, der Frauen und weiß Gott wo noch zu sein; es ist daher schwer, ein einheitliches Bild zu gewinnen. Es ist aber charakteristisch, daß z. B. die Hitachdut sich ausführlich beschäftigt mit den Problemen des „konstruktiven Sozialismus" im Aufbau Palästinas und ihrer Stellung zur sozialistischen Internationale; daß im Mittelpunkt der Poalc Zion - Konferenz das Problem der Vereinigung mit den Zeirc Zion und die Sprachcufrage steht, — Dinge, für die der Außenstehende kaum volles Verständnis haben kann; daß der Misrachi das Problem des religiösen Arbeiters, der auf sein soziales Programm als Arbeiter nicht verzichten kann, zu lösen hat; kurz, daß jede Gruppe mit ihren eigenen Sorgen beschäftigt ist. Die Konferenzen de* Kcrcn Hajcssöd und Kercn Kajemcth nahmen einen sehr interessanten Verlauf (trotz der Kritik, die unser Freund Baer in unserer heutigen Nummer an dem Arrangement der Kercn Kajcmeth- Konferenz übt, muß dies anerkannt werden). Diese beiden Gremien repräsentieren im Grunde die Kraft, auf die der Kongreß sein Aufbauprogramm zu bauen haben wird, ihnen obliegt es, auch in der nächsten Periode die Mittel zu beschaffen; und in der Atmosphäre des Kongresses, wo man über Budgetposten streitet, vergißt man oft, daß die B e s ch a f f u n g der Gelder der wichtigste Teil der Arbeit ist, ohne den alles andere ein Luftgefecht bleibt. Es war wichtig, nicht nur den Austausch der Erfahrungen der exponiertesten Arbeiter 3us der ganzen Welt zu hören, sondern auch die Abschätzung der künftigen Möglichkeiten, auf die das Budget wird basiert werden müssen. So ist in diesen Konferenzen gewissermaßen ein wichtiger Teil des Kongresses vorweggenommen: es ist der Rahmen bestimmt, in den das Budget wird gepreßt werden müssen, und wäre es auch ein Prokrustesbett. Es ist aber mit besonderer Genugtuung festzustellen, daß die Sammler und Propagandisten von einem aktiven Geist beseelt sind, der die einzige Bürgschaft der Erfolge ist, die wir haben können. * Der Kongreß wird vermutlich :)'J0 Delrgiritr (unter Zurechnung der stimmberechtigten AC-Mitglicdcr) haben. Davon dürften — nach vorläufiger roher Schätzung — etwa .60 auf den Misrachi. und etwa 60 auf alle .drei linken Gruppen (Hitachdut, Poalc Zion, Zeirc Zion) entfallen. Lt. bleibt also eine Mitte von etwa 200 „Allgemeinen Zionistcn". Die Hauptfrage, die jetzt die Gemüter beschäftigt, ist die, welche Gruppierung sich innerhalb dieser Mitte vollziehen wird. Von den 200 ist zunächst die „Konferenzgemeinschaft radikaler Zionistcn" abzuziehen, die dem Vernehmen nach auf dem Kongreß wieder in zwei Gruppen zerfallen wird, und zwar in die alte „Demokratische Fraktion" (sie will sich wieder so nennen) und die „Revisionisten" (Jabotfnsky), die allerdings numerisch ziemlich schwach sein dürften. Diese beiden Gruppen dürften schätzungsweise 20 Mandate haben. Von dem verbleibenden Rest sind die beiden größten Gruppen die Amerikaner und die polnische Majorität, die vielleicht auch unter dem Namen „Eth liwnoth" eine programmatische Gruppe (Interessengruppe des Mittelstandes) bilden wird, der sich dann noch einzelne Delegierte anderer Länder anschließen dürften. Die Amerikaner sind innerlich programmatisch jedenfalls nicht geschlossen, da ein Teil etwa die Anschauungen vertritt, die in Deutschland durch die Propaganda Abraham Goldbergs bekannt geworden sind, also der Gruppe „Eth Liwnoth" nahesteht, während ein anderer Teil, dem auch Lipsky angehört, bei aller Anerkennung der Notwendigkeit einer stärkeren Berücksichtigung des Mittelstandes, doch an dem Prinzip der nationalen Kolonisation unter Bevorzugung der Landwirtschaft festhält. Es scheint aber, daß die Amerikaner eine geschlossene Gruppe mit innerer Disziplin bilden wollen, wobei nicht klar isr, welche Richtung die Oberhand behalten wird. Eine derartige landsmannschaftliche Gruppierung ist jedenfalls in einer Situation, wo es.um programmatische Streitfragen geht, gegen die Gesetze der Logik. Der Kongreß steht eben vor demselben Problem wie der vorige, der Ucbcrwindung des landsmannschaftlichen Prinzipcs zu Gunsten programmatisch - sachlicher Gruppierung. Es scheint aber, daß diesmal die Lösung eine glücklichere sein wird, da noch vor Beginn des Kongresse? der Versuch gemacht wurde, eine Einigung auf progrrr bischer Bar.is zustande zu bringen. Es scheint, daß eine Reihe vor. Gruppen, darunter vor allem die"galizischcn, deutschen und andere mitteleuropäischen Delegierten zu einer solchen Einigung gelangen werden. In welcher Weise sich dann eine Majoritätsbildung auf dem Kongreß vollziehen wird, ist im Augenblick noch nicht zu übersehen, da es Sache der einzelnen Gruppen sein wird, zu entscheiden, welche Forderungen für sie essentiell sind und auf welche Punkte sie im Interesse einer Blockbildung verzichten körnen. Die Bildung eines breiten Blockes wird dadurch erschwert, daß das Budget nur etwa 550000 Pfund betragen dürfte, während man früher mit 700 000 gerechnet battc. Dies hat zur Folge, daß sich der Kampf wahrscheinlich um einzelne Budget - Posten konzentrieren wird, z. B. um die Frage, ob die I n - dustriebank.für deren Errichtung alle Parteien eintreten, mit einem größeren als dem geplanten des Kercn Hajessod auf Kosten der Landwirtschaft X gestattet werden soll. Wenn der in Bildung bc-vi1-.) Mittelblock, der ungefähr ein ähnliches Programm .'■ tritt wie die Beschlüsse des deutschen Zentral^,.? sich bewährt und wenn auch die Arbeiterpartei»: $ einer gemeinsamen. Plattform gelangen, dann dürf*; Entscheidung über Rechts- oder Linkskurs bei ' Amerikanern liegen. Die Verhandlungen werden auf allen Seiten hefe./; fortgeführt. Eine Prognose zu steilen wäre verl Die deutsche Undsmaoasehaft ml dem homjrtß I Gemäß Entscheidung des K o n g r c ß g c r i c h t c$ v, 6 das von der Hauptwahlkommission vcrlautbartc kcsu!:2: Wahler. in Deutschland abgeändert, da das K'c: - gcricht erkannt hat, daß die 36 von der tia,ip1.wj]-;,.t mission als inkorrekt kassierten Stimmzettel aus Bad Sä * brunn anzuerkennen seien. Von den 36 Stimmen v' 35 für die Liste Solowcitschik und 1 Stimme für die [\ Roscnblüth abgeben worden. Dadurch erhöhte si'h -t Gesamtstimmenzahl der Liste Solowcitschik, so daß S:c ' Wahlzahl erreichte. I Es CFhaltcn sonach': Die Liste Roscnblüth acht Mari' und die Liste Solowcitschik ein Mandat. 1 ~ U Die deutsche Landsmannschaft hat Montag, am ihre konstituierende Sitzung abgehalten. Zum Vorsitz«- j wurde Herr Blum cnf cid, zum Vizepräsidenten Dr. S[l:t Roscnblüth, zum Schriftführer Dr. K a n o w i t z bc$;L~ j Eine Anzahl Delegierter anderer Lander haben sich j Landsmannschaft angeschlossen, die dadurch auf 17 Mit-;;.1 angewachsen ist und 2 Delegierte in den Permanenzaus;^ entsendet. Es sind dies die Herren Blumenfcld. Hantkc. Die Landsmannschaft hat bereits eine Reihe! Sitzungen abgehalten und zu verschiedenen KongrcSb, Stellung genommen. Wahlrcsoltate aus Oesterreich, Polen ood der Bukor Wien. (J.T. A.) Die Wahlen in Oesterreich! XIV. Zionistcnkongrcß hatten folgendes Ergebnis: c> w. J insgesamt abgegeben 3093 Stimmen, hiervon entfieleti Liste t (Listenführer Dr. Ehrlich) 949, auf List-1 (Dr. Schalit) 1347, auf Liste 3 (Dr. Waldtr.ir Konferenzgemeinschaft radikaler Zionistcn) 720, auf Li»;-! (Dr. H o f f m a n n) 73 Stimmen. Es wurden somit;\ Kandidaten der Liste l, zwei Kandidaten der Liste 2 . ein Kandidat der Liste 3 gewählt. \X'ie die Haupv..; kommission mitteilt, wird das Wahlergebnis noch vom •': greßgericht zu überprüfen sein. | Warschau. (J. T. A.) Das Endresultat der Kor.- j wählen in Polen außer Galizicn ist folgende«: Li«» i Oppositionsgriippn »AI Hämisch m u r" t>\2l Mm: Vereinigte Liste 33 228 Stimmen. Auf der Liste. Hamischmar wurden die folgenden neun Kandidaten; wählt: Dr. Solowcitschik (Berlin), Dr. Olschwangcr (Br Wladimir Tcmkin (Paris), Dr. Ch. Lifschitz, Josef Ctw\: Elia Lewin, M. Elenbrrg, Ahraham Podlir.chewtkv, Dr. Nr. Goldmann (Berlin). Die offizielle Gruppe „Etil Uuv errang 25 Mandate: Dr. M. Hindcs, Josef Heftmann,?• M. Balab2n, Adv. Scidmann, M. Feldstein, Senator Kör. Dr. Rosenblatt, Ch. Pluszansky, M. J. Freud, A. Za.: J. Kohanows, Dr. Philipp Korngrün, J. Frankel, S. Seh- Dr. Pcrlmann, S. Heiner, Dr, Wcizmann, M. Unk, Z Litwln, Lustcrnik, Platoi, A. Schapira, Seh. Rosenhcck, L.- und der Rabbi von Jablona. Ferner wurden die t'oljc- Mitglieder des Aktions-Komitccs gewählt: Dep. J. Grüns:. Dr. Klumcl (Gruppe „AI Hamischmar"). L. Lewite Dr. Göttlich („Eth Liwnoth")- Czcrnowitz. (J. T. A.) Als Delegierte der Buko-i für den XIV. Kongreß winden gewählt: Dr. Th. Weißcibc und Dr. J. Bicrcr; zu Ersatzdclegicrten Prof. Julian S::: busch und Dr. Schmelzer. Die VerweadocQ der Kercn üilessod Gelder Ii Pali; von April 1921 Ms Juni 1925 (Mitgeteilt vom Londoner Hauptbüro.) 1. Landwirtschaftliche Kolonisation £ inkl. Versuchsstation £ 40.392.1S.02 S31.200.10.02 2. Erziehung inkl. Universität und Nationalbibliothck „ 29.535.0S.00 351,140 02.04 ' 3. Einwanderung inkl. Immigrantenhäuscr „ 9,827.01.09 213,9091S.03!' 4. Investitionen Hypothekenkredite für Häuserbau „ S3.492.19.00 Palcstine Electric Corporation „ 50,000.00.00 Palcstine Land Development Company Ltd. „ 20,578.16.00 Solel-Boneh „ 16,410.06.06 Schulgebäude „ 10,155.10.07 Handwerkerbank „ 2,051.05.10 Palcstine Mining Syndicate 1,500.00.00 134,1 SS. 17.1! 5. Öffentliche Gesundheitspflege 153 361.09 07 6. Ocffentlichc Arbeiten 142,064.04.00 's 7. Administrationsspesen &> 3-15 10 GS ' i 8. Besondere Ausgaben Oo.SSO^C.: 9. Misrachi-Orgamsation 50 19-111 00 -\ 10. Kercn Kajemcth Lejisraci 26^577.06 06 11. Handel und Industrie 201 $6.19Ol!* 12 Technisches Institut in Haifa is',477.16 04_ £ 818,5^.05 03; Enthüllung tlncr Gedenktafel für Theodor Herr!.. 16. August wurde in der Lese- und Vortragshalle in .v Turkenstraöe Nr. 9, wo eine Zeitlang der Sitz des B; : der zionistischen Bewegung unter Theodor Herzl«1"': sidium war, eine Gedenktafel für den ' Bcgrimdf' - modernen zionistischen Bewegung feierlich enthüllt Gedenktafel enthält in hebräischen und deutschen 0: buchstaben die folgende Inschrift: „In diesem H*v begründete Theodor Hcrzl im Jahre 1895': Zionistische Weltorganisation«'! i