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Jüdische Rundschau · 1925-08-11 · Heft 63 (11.8.1925) · page 2

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXX (1925)
Issue
Heft 63 (11.8.1925)
Date
1925-08-11
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Seite 542 JUEDISCHE RUNDSCHAU eine innere Erneuerung der Bewegung hingearbeitet naben. Die Wahl der Kandidaten der Liste Roscnbluth ist auch ein Beweis, daß die Wählerschaft volles Verständnis dafür hat, daß die Mängel der Organisation nur durch angestreifte Aufbauarbeit, durch Erhöhung dds zionistischen Pilichtgefühls, durch ein volles Bewußtsein der Verantwortung für den ganzen Umfang zionistischer Arbeit beseitigt werden könne. Nicht zum Ziele kann es führen, wenn man die zutage tretenden Fehler nur als Stützen des kritischen üebäudes benützt, dialektisch verwertet, dabei aber die Realitäten des Zionismus, die entscheidenden und drängenden Aufgaben der Stunde, aus dem Auge verliert. Dies aber tat die Opposition, die in einer extrem pessimistischen Weise niu schon seit Jahren Kritik übt, aber auf die Fragen, die tum einmal heute Im Zentrum der zionistischen Sorten stehen — Aufbau, Beschleunigung, Finanzierung — eine Antwort zu geben nicht einmal versucht. Der Durchrall der Opposition hat ferner gezeigt, daß im deutschen Zionismus kein Verständnis vorhanden ist für die sogenannte aktivistischc Politik, für eine Politik der Einschüchterung Englands durch Demonstrationen, am alleiw eiligsten aber Sympathien für die Idee einer jüdischen Lcjion, die gegenüber der palästinensischen Bevölkerung gewissermaßen die Herrschafts-Aspirationen der Juden verkörpern soll. Die deutschen Zionistcn lehnen den Gedanken der Herrschaft einer Minderheit oder selbst einer Mehrheit über den übrigen Teil der Bevölkerung Palästinas rb und vertreten das Programm einer Verständigung und eines Interessenausgleichs mit dem arabischen Vojk. Das Programm der gewählten Kandidaten enthält ferner die These, daß im Vordergrund des Interesses der zionistischen Aufbauarbeit die jüdische Landwirtschaft stehen muß und daß der Träger des Aulbais der selbstarbcitcndc jüdische Mensch mit nationaler Pioniergesinnung ist. Bei aller Anerkennung der Bedeutung einer Einwanderung des Mittelstandes sind also die gewählten Kandidaten der deutschen Zionistcn verpflichtet, darüber zu wachen, daß die Grundlage des zionistischen Werkes nicht gefährdet, daß die Arbcitcrkolonisation nicht im Stiche gelassen wird. Der Wahlkampf ist vorbei, und es wäre sinnlos, Rückschau zu hülfen über seine einzelnen Etappen, die Entgleisungen zu registrieren, die leider vorgekommen sind. Diese Dinge gehören eben zu den Schattenseiten jeder Demokratie, und auch der Zionismus kann sich davor nicht bewahren. Wir möchten aber dem Wunsche Ausdruck geben, daß die Stimmung des Wahlkampfcs nicht in die künftige Zeit der Arbeit hincinvcrschlcppt wird. Zwar wird der Kongreß wahrscheinlich noch Aufregungen und Zusammenstöße bringen, trotzdem werden wir später wieder zusammen arbeiten müssen, für die Sache, die bei allen Differenzen der Anschauungen doch das gemeinsame Ideal bleibt. Auf der Liste der Opposition stehen Namen, die wir als gute zionistische Arbeiter kennen. Dasselbe gilt für die Tschechoslowakei, wo der Kandidat der „Konfcrcnzgcmcinschaft", Dr. Emil Margulics, trotz der persönlichen Ansehens, das er genießt, auf der Strecke geblieben ist. Die Wähler haben eben nicht nach Personen geurtcilt, sondern nach der Sache, deren bitteren Ernst sie verstehen. Wir hoffen, daß der Kongreß die zionistische Atmosphäre klären wird und daß dann eine erhöhte zionistische Tätigkeit beginnen wird, bei der die unfruchtbare Opposition der abseits Stehenden auf ein Minimum zusammenschmelzen wird. * Wir geben an anderer Stelle die Berichte wieder, die die Gesellschaften „Mcschek" und „American Zion Commonwealth" im letzten Heft der vorzüglichen palästinensischen Wirtschuftszeitschrift „Mischar w'taassiah" veröffentlicht haben. Diese Gesellschaften, die im letzten Jahre neben der Zionistischen Organisation eine Bedeutung als kolonisatorische Faktoren erlangt haben, betrachten als ihre Hauptaufgabe ein Problem, das heute im Mittelpunkt des allgemeinen Interesses steht, nämlich die Ansicdlung. der sogenannten mittclständischcn Elemente. Da die offizielle P. L. D. C., die ihrem Namen und ihrem Statut nach nicht nur Bodenkauf, sondern auch Parzellierung und Vorbereitung des Bodens betreiben sollte, sich in der letzten Zeit völlig auf den Bodenkauf beschränkt, sind die erwähnten, auf Privatinitiative beruhenden Gesellschaften in diese Bresche gesprungen und haben die Tätigkeit entfaltet, die in den Berichten geschildert wird. Sie sind also einerseits Bodeukaufs- und Vcrkaufsgcscllschaftcn, andererseits Ameliorations- und Sicdlungsgescllscbaftcn. Beide Gesellschaften erklären, daß sie sich der Kontrolle der Zionistischen Organisation unterwerfen, und es wird eine der wichtigsten Aufgaben des bevorstehenden Zionntenkougresscs sein, diese Kontrolle wirksam zu gestalten und die Tätigkeit dieser privaten Gesellschaften dem allgemeinen zionistischen Kolonisationsplan einzuordnen. Das zentrale Problem, das dabei zu lösen sein wird, ist die Fn.~e der zionistischen Bodenpolitik. Wir entnehmen dem Berichte von Mcschek, daß diese Gesellschaft nur solche Böden erworben hat, deren Uchernahmt der Jüdische Nationalfonds ausdrücklich abgelehnt hat. Trotzdem sind Böden, die von eminenter nationaler Bedeutung sind, in die'Hand der Privatgesellschaften gefallen. Um das zu verstehen, wird man die Bodenpolitik des Nationalfonds unter die Lupe nehmen müssen. Zwar hat auch der Nationalfonds in diesem Jahre relativ große Käufe gemacht, wenn sie auch im Vergleich mit den privaten Käufen gering sind, aber der Nationalfonds müßte, getreu seinem ursprünglichen Ziele, das nicht nur ein rein nationales, sondern vor allem ein sozialpolitisches war, bei seinen Bodenkäufen eine sorgfältige Auswahl treffen. Wenn ihm seine Mittel nicht gestatten, allen verfügbaren Boden zu erwerben, so muß er sich diejenigen Böden aussuchen, die gewissermaßen den Schlüssel zu bestimmten Gebieten bilden und die auch die größte Gefahr einer Spekulation mit sich bringen. Wenn allerdings die Leitung des Nationalfonds der Ansicht ist, daß der private Besitz an Grund und Boden zu begrüßen ist, und daß eine Arbeitsteilung in dem Sinne erzielt werden kann, daß der Nationalfonds die wenig aussichtsreichen Böden und die Privatinitiative die gewinnbringenden übernimmt, dann — so glauben wir — hat der Nationalfonds in katastrophaler Weise den Zweck verfehlt, zu dem er gegründet wurde. Wer ist für die Leitung des N.-F. verantwortlich, welches Maß von Einfluß hat die Exekutive, trifft sie die Schuld? In der soeben erschienenen sehr lesenswerten Brösel ftre eines der leitenden Beamten des Nationalfonds, Dr. Granovsky, „Probleme der Bodenpolitik in Palästina" (Jüdischer Verlag, Berlin) wird offen zugegeben, daß die Bodenpolitik des Nationalfonds dringend einer Revision bedarf. Vor allem in der Richtung einer Einbeziehung der städtischen Bodenpolitik in seine Tätigkeit. Die Stadt wurde bisher schonungslos dem privaten R.iubrittcrtuni preisgegeben und in einzelnen Städten wie. z. B. Tcl-Awiw dürfte gar nicht mehr viel zu retten sein, obwohl auch hier der Erwerb vorstädtischcr Böden ein gewisses Gegengewicht gegen die Spekulation bieten könnte. Aber es ist unverständlich, daß der Nationalfonds sich Punkte wie Afule, im Herzen der Arbeitersiedlungen des Emck gelegen, oder das zukunftsreiche Gebiet bei Haifa entgehen lassen konnte. Die Einwendung, daß die Mittel des Nntioiinlfonds /u gering sind, h>( nicht stichhaltig, da einerseits vielleicht auf andere Käufe hätte verzichtet werden können, andererseits aber gerade die Einbeziehung städtischen Bodens die Möglichkeit schafft, in absehbarer Zeit eine nennenswerte Rente zu beziehen und auf diese Weise auch eine Krcdiibasis für den Jüdischen Nationalfonds zu bereiten, der durch eine Anleihe instand gesetzt werden müßte, Bodenpolitik großen Stils zu treiben. Es bcsiündc die Möglichkeit, N. F. Boden an Amcüorations- Gescllschaftcn zu verpachten, oder einen andern Weg zu finden, durch welchen die volle Airnut/iing dieses Bodens für die Entwicklung der Stadt oder des betreffenden Gebietes und auch die Verwertung privaten Unternehmungsgeistes möglich wäre, ohne daß gleichzeitig die ungeheure Gefahr einer Bodenspekulation entstünde. Und damit wäre auch das Ziel erreicht, die Bodenrente, insbesondere die unverdiente Wertsteigerung des Bodens nicht in private Taschen rollen zu lassen, sondern der Volksgcsamtheit zuzuführen. Alle diese Probleme werden auf dem Kongreß aufgerollt werden müssen und wir hoffen, daß die Delegierten, bei all den vielen Fragen die ihre Aufmerksamkeit in Anspruch nehmen werden, die Tragweite gerade dieser Sache besonders zu würdigen wissen werden. * Die österreichische Regierung hat nunmehr auch im Parlament eine Erklärung über den Zionistenkongreß abgegeben. Die Regierung wurde von den Abgeordneten des antisemitischen Baucrubuudcs interpelliert v.nd war selbst in einer delikaten Situation, da sie als christlichsoziale, also programmatisch antisemitische Regierung, die Abhaltung des Zionisteukongrcsscs in Wien rechtfertigen mußte. Daß vom Standpunkt der Regierung aus keine jüdischen Gesichtspunkte maßgebend waren, ist klar; nicht die Sympathie für die Juden oder für den Zionismus veranlassen die Regierung, den Kongreß in Wien zu dulden, sondern einerseits das internationale Prestige der Stadt Wien, andererseits der eifektive nicht zu unterschätzende materielle Gewinn, den eine solche Menschenansammlung jederzeit mit sich bringt. Die Wiener Geschäftswelt zeigt auch bereits ihr Intcrresse an dem Kongreß und hat bei der Polizcidircktion in zahlreichen Eingaben gegen die Umtriebe der Hakcnkreuzlcr protestiert. Die österreichische Regierung begnügt sich jedoch nicht damit, diese Argumente ins Treffen zu führen, sondern sie ging bei ihrer Intcrncllationsbeantwortung auch auf das Wesen des Zionismus ein und versuchte gewissermaßen, ihr eigenes antisemitisches Gewissen vor den mißvergnügten Gesinnungsgenossen rein zu waschen. Die Regierung wies darauf hin, daß Oesterreich das größte Interesse am Zionismus haben müsse, weil dieser den Strom der jüdischen Wanderung nach Palästina lenkt, also von Oesterreich ablenkt. Sie ist für den Zionismus konsequenter Weise, weil sie die Juden loswerden will. Die österreichische Regierung hat dies etwas plump ausgedrückt, aber cä sei ihr zugute gehalten, daß sie kein Mittel unversucht lassen wollte, um die .Hakenkreuzler zu beruhigen oder doch wenigstens eines großen Teiles ihrer Mltläufcrschaft zu berauben. Die Antwort der Regierung, die beinahe wie eine Sympathieerklärung für den Zionismus klingt, enthält aber auch ein Körncuzn wirklicher Wahrheit. Denn in der Tat glauben wir, daß das .Werk des Zionismus das sich im vollen Licht der Ocffentlichkcit abspielt, so geartet ist, daß es allen Völkern zum Nutzen gereicht. Die Judenfrage ist ein Problem, das nicht nur die Juden drückt, sondern unter dem die Welt leidet. Der Zionismus ist ein Werk der Menschhcitsbcfrciung, er erlöst die Welt von einer schweren Sorge, darum ist es richtig, daß alle Völker auch indirekt einen Nutzen davon haben, wenn sie unsere Bestrebungen, die nur in einer Atmosphäre des Wohlwollens gedeihen können, fördern. Nach den beruhigenden Erklärungen der Regierung und der Polizei ist wohl anzunehmen, daß keinerlei Ruhestörungen in Wien vorkommen werden. £. aber leicht möglich, daß vereinzelte Elemente m^M bemühen werden, sich unangenehm bcmcrkbV' machen. Für ausreichende polizeiliche Bewachn,v; gesorgt. Es ist also kein Anlaß zu Nervosität"; hanrfen und vor allem scheint es uns von entscheid'"' Bedeutung, daß nicht etwa KongrrP,;ciir.:-;i-cr''.i' auch Angehörige lokaler Wiener jüdischer Surrjr- oder Sport-Organisationen sich dmch irgeudv- ■ Provokationen der Uakcukrcuzlcr zu Unbesonnen;."*. fortreißen lassen. Höchstes Maß der Bcbonncnlie;': ' ' Ruhe und Zurückhaltung scheint uu; i-.bvJi :';?c p:; aller irgendwie mit dem Kongreß in Vcrbir ■ stehenden jüdischen Gruppen zu sein. Wir \-, daß die KMiigrcßlritinig dafür gov<i;;t hat, rechi, in diesem Sinuc aufklärend zu wirken. | I Wir freuen uns, heule in der Lage zu sein, Lesern eine volle Ucbcrsctzung des außerordentlich; f' cssanten An^tzcs zu übermitteln, den Moses r | vary in der Zeitschrift „ilachinueh" vi-r.'iifn.t;;.in;f. Wir haben schon vor einiger Zeit in einem Beridii f Palästina über Probleme der Waisenerziehung an C:l Stelle gesprochen und dabei den Konflikt erw.iiii^ v, gerade zwischen dem Waiscnkomitcc und der Lt'.-I sch:;ft des Waiscn-Er/ichungshcimes Schcfcja entitv, £ ist. Das Waiscnkomitcc hat dort einige Mädchen 4- Polizcigewalt aus dem Institut entfernen lassen und :£ auf auch sämtliche Lehrer entlassen, die mit dickem v] gehen gegen die Kinder nicht einverstanden waren. D.L Vorgänge stehen nur indirekt in Zusammenhang nitrl varys Darstellung, denn sie haben sich ereignet ein ii t Jahr später, nachdem er die Siedlung vcilav.cn halle.;. [. auch aus Calvarys Aufsatz gewinnt man einen Eindrj welcher Art die Konflikte sind, die zwischen dcmW*-£ komitec und der Lehrerschaft auch jetzt ausgcbr*y| sein mögen. Die Angelegenheit ist u. E. von allerer Bedeutung, nicht nur weil Waisenkinder anvertrautest! sind, sondern weil es hier um das Kernproblem der;! zichv.r.g in Erez-Isracl überhaupt geht. Die gegen. | tigen Schulen Palästinas sind nicht befriedigend, 1 allem, weil sie die Jugend nicht für ein Leben im L I besonders in der Landwirtschaft, genügend vorbere! [ Die ersten Versuche, die mit Landcrzichungshcinun j macht werden, bedürfen daher einer aufmerksamen i achtung. Das interessante Material, das Calvary biet;:, f nicht nur für den Pädagogen wichtig, sondern die zi | stischc Ocffentlichkcit sollte versuchen, sich über c [ Dinge ein Urteil zu bilden. Denn auch das \Vsi; j komitee ist eine öffentliche Institution und wird mit 1 öffentlichen Meinung rechnen müssen. — AbgcscX von diesen Fragen aber ist es wohl für die Zion:« I Deutschlands von größtem Interesse, den Bericht lJ die Arbeit eines deutschen Zionistcn in Palästina raert fangen. Vor der Ankanlt Lord Flamen Die „Wiener Morgcnzcjtung'' berichtet aus ]rrü'i- Nach den hier vorliegenden Mitteilungen wird der Oberkominissar Lord Phinier, der am 25. d. Mts. von Lc. abreist, Ende des Monats an Bord eines englischen Kr J schiffcs in Erez Israel eintreffen. Er wird in Jana | Land gehen. Eine in Tel-Awiw stattgehabte Picn-I Sitzung des Wand Lcumi, au welcher die Mit^.r| aus Jerusalem, Tcl-Awiw, Rechoboth und Chederah \\ nahmen, beriet über den Empfang und die erste Vorsrr: l bei dem neuen Obcrkömtnissür. Das Exekutivkomitee w. [ beauftragt, dem Obcrkoinmissär eine Denkschrift w : | reichen, welche alt die Forderungen enthalten soll, weich: j offiziellen Vertreter des Judentums wiederholt und : letzt bei der Besprechung mit dem Kolonicnministcr Ar; vorgebracht hatten. Da die Mitglieder und die leitenden Beamten der l\ kutive zum größten Teil bereits zum Wiener Zionistcnkor; j abgereist sind, wird zur Zeit der Ankunft des Oberkoinmi- < nur Kolon el Kl seh im Lande anwesend sein. Er : r von London, wo er gegenwärtig weilt, über Marseille : [ Erez Israel zurück. f Für die Dauer des Wiener Kongresses wurden folge Mitglieder des Waad Lcumi in das Exekutivkomitee bf.'-"[ Dczalel Jaffc, S. Schiller, J. Haft, Bürgermei«| Dicsengoff, Eisenberg und Kalwariski, w'd die Arbeiten des Exekutivkomitees zur führen haben. •'} Leitern des Bureaus des Waad Lcumi wurden bestellt Luric und Haft. Das Präsidium wird während die] Zeit nur, den Herren Eisenberg, Dicsengoff >; Dczalct J a f f e bestehen. In derselben Sitzung wyrdc beschlossen, am 22. Ok:or' der dritten Jahreswende der letzten amtlichen Volks/.^ ' eine Zählung der Juden in Eres Israel »' zunehmen und den Vorständen der Städte und H>ir': entsprechende Fragebogen zuzusenden. Zu diesem Zwv •, wurden verschiedene Kommissionen eingesetzt. ' Hierauf kam ein Bericht des Herrn Josef Mejucfc: über die in Wien zwischen den Vertretern des Waad Lcumi, >- zionistischen Leitung und der Agudah stattgefunden*" handlung wegen eines Kompromisses in der Fra^e i' Qcnieindegcsetzcs zur Verlesung. An den knüpfte sich eine längere Debatte und es wurde besehlos-'' den Vertretern des Waad Leumi 'am Kongreß die Vollme zu erteilen, die Verhandlungen auf B*sis der in dem B:r des Herrn Mejuchas bekanntgegebenen Grunds.ifrr-' ' zuführen. König Faisal verließ Bagdad, um sich zur Wi«^ herstellung seiner OcsundheJt nach Europa zu begeben, der Abschiedsrede sprach der König von der Möglich der Verlängerung de* Vertrage* zwischen Großbritannien1 dein Irak.

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