Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXX (1925)
- Issue
- Heft 63 (11.8.1925)
- Date
- 1925-08-11
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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n i .i£a. ^i^miw^-ym c^m Einzelnummer Q,30 Goldmark r k—3 c—3 n \ [ Ii] —: i - iction und VcrUj« W 15, Mcinckcstraße 10. Erscheint frfjrt Dienstag und Freitag. Bezugspreis bei der Expedition | Anzeigen-Verwaltung |^B»tlicb 1.85 Goldraark. Vierteljährlich 5.25 Goldmark- H Jüdische Rundschau G.m.b.H., Berlin W15. Meinekestr. 10?; ,aJt»l>OPn«a»«n>i w«rd»o ie der Wihruod <ä«r einzelnes Uader berechnet § Telephon: Amt Bismarck 7165—70. Aiu«tCpn?rci»j8£e»pc!LNojjp«xeUleteile0.40G.-M.Steneaie»ucl>t.0.20G.-M. Anxcifienschloß! Dien»t«tf u*6 ireitaj nachmittag 4 Uhr. 8- —--------- —^^.'».^-■-^•^>i..^^-A^^-^»*.y-*a«i9ia,g.'aw Telephon: Iiismark 7165-70. Postscheckkonto: Berlin Nr. 17392. Für Oe.torre.iehi I'o.hp.rit»t»on»mt Wirn. Kfinlo Nr. IV. 030. KlrT«ch«clioelow«Ui: Pn.Uj»«rU*«»«n»int I'ra<;. Konto Nr. V)410. Für Polau; Tonliparlramenunt Wanchau. Konto Nr. 100708. Rcdaktiontachluß Sonntag und Mittwoch nachmittag. VD^n OS >N"D XXX. Jakr^. rj,y :iom»wu» erstrebt für dag jüdische Volk die Schaffung elnor öKcntUcN . rechtlich gesicherten Heimstätte In Palästina. „Baseler Programm.« |?ie ocsfcrrctasÄlciieii^ m$ i^mmtm^^^ Antwort auf eine völkische Interpellation. Die österr. Staatskorr. meldet: Die Anfrage der Bundcs- Stöckcr, Berger und Genossen in der Sitzung Bundesrates vom 30. Juli 1025, betreffend die aus der A b - rj,uin£ des Zionstcnkongrcsscs in Wien crt-Menden Gefahren für die innere Ruhe und Ordnung ' die Schädigung der Interessen der bodenständigen Bcs .rrung, hat der Bundeskanzler schriftlich betörtet wie folgt: :] [)jc Bundesregierung hat, indem sie ihre Zustimmung i Abhalttmc des Zionistenkongrcsscs in Wien gab, sich 5. [-.laus im Rahmen internationaler Gcpf ogmhcltcn g halten. f «. -erdics hatte sich auch keinerlei politische Veranlagung, den j f";ig.d. Mts. beginnenden Zionistcnkongrcß, der sich übrigens } die gewählten Delegierten und geladenen Gäste beschränkt, \ *i verbieten. ,., Tom allgemeinen politischen Standpunkte aus kann im ) H-Mickc auf die Ziele des Zionismus dem Kongresse nicht ) :;;rc;crt getreten werden. Der Zionismus, der in seiner mo- \ :;-rn Gestalt in Wien seinen Ursprung nahm, bezweckt { i;: seinem offiziellen und seit Jahrzehnten festgehaltenen J Grumme die Schaffung einer öffentlich-rechtlich gc- ) \\\-rten Heimstätte für d.is jüdische Volk in Palästina. Da- \ i\Ii, dafi Palästina den Juden vom Völkerbund als Hei:ui •'r zugesprochen wurde und England den Auftrag des )! ' erhundes erhielt und annahm, den-Aufbau dieser Heim- ■ ni siehern, ist ein großer Schritt vorwä't» auf dem 1 | |:c zur Verwirklichung des zionist:schen Programms getan \f Jen. Noch energischer und zielbewußter ah früher i*t jv-fr die Zionistische Organisation bestrebt, der Wandcl. : der Juden die Richtung nach Palästina zu weisen. H i>t nicht eine Frage der Sympathie oder Ant'puhie, wenn lauch von einem rein österreichischen I n t c r f-tenstaudpunkt den Zionistcn einen mögest vollständigen Erfolg ihrer Bestreben wünschen. Gerade Oesterreich ist schon infolge "f geographischen Lage das nahe Ziel einer besonders srken Einwanderung solcher jüdischer Elemente, ■ in ihren Aufenthnltsländcrn schon seit langem aus ver- -•«lerien Gründen zur Auswanderung neigen. Wir haben!I keinen Grund, den zionistischen Bestrebungen, die-en Mvandererstrom nach Palästina zu lenken, entgegenzutreten, unterliegt nämlich keinem Zweifel, daß die zionistische ArcunfT und Arbeit tatsächlich darauf gerichtet sind, die •'u-andfrung nach Palästina zu fördern, schon wegen der Gestaltung der dortigen jüdischen Siedlung, die immer /r Arbeitskräfte bedarf. Die mitteleuropäischen Länder, i auch Oesterreich, haben jedenfalls Ursache, die Äusserung von Juden in die jüdische Heimstätte und daher Monistische Bewegung gutzuheißen. Eine tii«-. die der jüdischen Wanderung andere Wege und 'c als die mitteleuropäischen Länder weist, entspricht sicherden Interessen aller Beteiligten. Es wäre daher nicht rechtfertigen, wenn eine Regierung einem Zionistcnkongrcß ^Gierigkeiten bereitete. Auch die östereichisch? Regierung [ überzeugt, daß sie recht daran tut. den Arbeiten und Drehungen des zionisti-chen Kongresses nach dem Vorbild " anderen Regierungen die volle, ihnen gebührende Aut- '"'«.imkrit ztj/Mwendrn und d-n Kongreßteilnehmern jene Rehungen einzuräumen, die ausnahmslos bei derartigen ' ^Malfungen in allen Ländern gewährt werden. Die von den Herren Interpellanten geäußerten Bc^orgkann dir Bundesregierung nicht teilen. Sanitäre ^fahren sieht sie nicht als gegeben an. Gegenühcr ^n«t geäußerten Bedenken verweist sie auf die geltenden Schriften über Einreise und Aufenthalt.. Zur inneren Unbesteht V'm gerechtfertigter Anlaß. Der Zuzug von ^rffHcilnebmern wird in einer so großen Frrmdcn«tadt c Wien nicht fonderlich auffallen. Es wird allerdings fin-grn Organisationen eine hcf;itje Agitation gegen den y ngreß betrieben. Die Regierung ist aber überzeugt, daß sie 'gesunden, ordnungsliebenden Sinn der Bevölkerung voll vertrauen kann. Zionistenkongressc haben bereits in Basel, in London, im Haag, in Hamburg in Karlsbad und auch schon in Wien stattgefunden und sind durchwegs ruhig verlaufen. Die Masse der gastfreundlichen Bevölkerung Wiens ist einsichtsvoll und besonnen und wird sich gewiß nicht von unüberlegten Elementen mi"lbrauchen lassen, hesonders da mit der Abhaltung des Zionistenkongrcsscs keine Schädigung der Interessen der bodenständigen Bevölkerung verbunden ist, der Kongreß vielmehr von der F r c m d c n i n d u s t r i c , an deren Entfaltung die ganze Bevölkerung interessiert ist. begrüßt wird. Ich darf auch daran erinnern, daß in der allcrji'tnRsten Zeit Vertreter der verschiedensten Berufsnveigc, des Gastgewerbes und des Handels ihr Interesse an der ungestörtm Abhaltung des- Kongresses zum Ausdruck gebracht haben. Die Wiener P o 1 i z c i d i r e k t i o n vcöffenthVht eine Kundgebung an die Wiener Ocffcntlichkcit, in der es heißt: Der NVtWo^rreiYHs'-he Gcwerbrvrrn'n. das Grnnium d.*r Wiener Kauimr.nn>-.eh:ift, der r>et.'.illK<cnverl>;ind 0<M<-rrachs in Wim. d.««. Ciivnuiim der ösfrrciehi'.cheu llofüris, ilie Ijeuosr.euschaft der G.islwirte und <lii* Geno».s<,ns.-haft »Irr Kaffeesieder haben sich anläßlich der bevorstehenden Iiio'finin,7 d«s 7ionistcriko:ip[rrs<:cs unter dem Eindruck der geren diese Vcrai'stal'Mng, inshesomlcre von nationalistischer Seit", entfalteten heftigen Agitation mit Eingaben an die Poli/eidirektion gewendet, in denen sie übereinstimmend dp große Bedeutung hervorheben, welche diese Konferenz für die von ihnen vertretene, au einem lebhaften Fremdem crkc'T n ganz besorderem Maße interessierte Geschäftswelt und d^ren Angestellte besitzt. Sic haben daran die Bitte eeknüntt, die Sichciheikbehördc möge durch entsprechende Vorkehrungen ihre Interessen schützen und für einen ungestörten Verlauf diese« Kongresses sorgen. Die Kundgebung führt sodann eine Reihe von Fin/rlhcitcn aus den Gesuchen an und schließt folgendermaßen: Die Pnli/eirlir'klion. als die /nr Anfr,-,-htrrhrdt"ng der Ruhe und Ordnung gesetzlich berufene Reliörde, wird dem an sie grrir!>tcifn Ersuchen so an;ro.-fherer, den v ^t-ju1. größten Teil des Wiener Gewerbe- und Kaufmannstandc* repräsentierenden VvOrporiitionrn i;m so tn"hr cnt';nre«*heu als «ie damit durchaus nur ihre Pflicht als Sicherheitsbehörde erfüllt, die nicht' nur den -persönlichen Schutz der Kongreßteilnehmer zu gewährleisten, sondern aueh die berechtigten Interessen der unter dem sehlcchten Ges. häftsgnng rhnehm schwer leidenden Geschäftswelt 711 wahren und überdies den guten Ruf Wiens und Oesterreichs 711 erhalten hat. Sic wird, wie bereits wiederholt vcrlautbart wurde, die umfassendsten Vorkehrungen treffen, um einen ungestörten Verlauf auch dieses Kongresses zu ermöglichen. Die Poüzeidircktion wendet s;ch nochmals an den gesunden Sinn der friedliebenden Wiener Bevölkerung mit der B-'ttc, sie in dieser ihrer einzig und allein dem Wohle Wiens gerichteten Tätigkeit zu unterstützen. „BcdmoDDfjca" der Wiener Dakeakreozler Die Wiener Abendblätter vom 6. August bringen offenbar von christlich-sozinler Seite stammend'! Informationen, wonach die völkischen Krrisc Wiens bereit seien, die öffentliche Ruhe während des Zionistenkongrcsscs zu garantieren und auf jede eigene Demoii'Ur.ition zu verzichten, wenn dij Zionistcn üuci:>cits auf öffentliche Kundgebungen urd Sondcrveranst."dtun"cn. i,is!,e o"dAre auf das gcrlantc Sehnj-Tw-nrn um! den Gang zum Herzl-Grah, verzichten wollten. Es verlautet, rhß dieser Kompromiß-Vorschlag bereit«; dem Poliz'ipräsidenten Schober und dem F3undcskauzler Dr. R.->mek unterbreitet worden ist. Vertreter der Wiener Kaufmannschaft, des I Io elgewcrhes usw. erse! innert unter Führung des Vorstandes des Niederosterrciejijsc'ien Gewerbcvccin«; und eines Vertrete-s der?faudelstjn<3 Gewe.-bekamtner beim Polizeipräsidenten Sehober und erlebten um Maßnahmen für einen ungestörten Verlauf des 7ionictenkongresses, von dem man sieh in Wien eine Belebung 1 des Geschäftsganges verspricht. Schober erwidcr'e, daß alle l Vorkehrungen getroffen seien. Bekanatmacbong der Hauptwahlkommission der Z. V. f. D. Das Ergebnis der Wahlen zum XIV. Zionistenkonrc5 in Deutschland erbrachte für . die Lfetc Felix Rosenblüth 9 Mandate '.id. fiir die Liste Dr. Max Solowcitscbik kein Mandat, sind somit gewählt; felix Rosenblüth, Jerusalem, *• Dr. Alfred Landsberg, Wiesbader.,. S. Schocken jun., Zwickau, }• Dr. Martin Rosenblüth, Berlin, x Dr. Alfred Klee, Berlin, ' Richrud Lichtheim, Jerusalem,^; Dr. Robert Wcltsch, Berlin, Dr. Siegfried Moses, Zwickau, * ßor»s Lcibowitscb, Hamburg. Insgesamt wurden abgegeben 5026 gültige Stimmen, davon im Wahlkreis Berlin 2566 und im Wahlkreis Leipzig 2460 Stimmen. Die Liste Rosenblüth erhielt im Wahlkreis Berlin 2165 und im Wahlkreis Leipzig. 2007. Stimmen . Die Liste Solowcitscbik erhielt im Wahlkreis Berlin 401 Stimmen und im Wahlkreis Leipzig 453 Stimmen. 36 von den aus; Salzbrunn auf Grund der schriftlichen Abstimmung eingelangten Wahlkouverts wurden nach ' durchgeführter Untersuchung in Salzbrunn von der Hauptwahlkommission ungeöffnet für ungültig erklärt. Außerdem wurde beschlossen, diese Angelegenheit dem Kongreß-Gericht zu unterbreiten. Die Hauptwahlkommission der Z. V. f. D. 77000 Einwandrer In Palästina seit 1919 Jerusalem. (J. T. A.) Nach einer soeben bekanntgegebenen Statistik sind seit dem Jahre 1010 bis Ende August 1025 77 000 Einwanderer nach Palästina gekommen. Im Monat Juli d. J. sind nach vorläufiger Feststellung etwa 3100 Juden in Palästina eingewandert. Rundschau Ein Glückwumch - Nach den Wahlen - Doa ßodenproblem - Die österrcichitchc Erklärung - Woücnerziehung RW. Berlin, 9. Au^rus». Mit herzlichen Wünschen, mit tiefer Sympathie uttü Dankbarkeit begrüfien wir den Dichter Sau! Ts che rnichowsky zu seinem fünfzigsten Geburtstag. Tschcrnichowsky ist soeben aus Palästina zurückgekehrt und es freut uns, ihn an diesem Tage in Berlin in unserer Mitte zu wissen. Er ist hier in der Fremde; das deutsche Judentum weiß wenig von ihm, die Mehrheit der deutschen Juden kennt wahrscheinlich nicht einmal seinen Namen. Ein kleiner Kreis aber, der Teil des deutschen Judentums, der den Anschluß an die jüdische Renaissance-Bewegung gefunden hat, fühlt sich gerade diesem Dichter besonders eng verbunden. Er ist der Mann, der nicht im eigentlichen Sinn aus der Judengassc hervorkam, nicht die innerliche Auseinandersetzung mit dem Jahrtausende alten Ballast der Tradition im Zentrum seiner geistigen Welt hat, sondern in ihm ist vielleicht /um ersten Mal in dieser Reinheit die sinnliche Welt — fast wäre man versucht zu sagen: die heidnische Welt— in die hebräische Literatur eingebrochen. Nicht in der Art der alten Maskilim, die auf den Stelzen des Verstandes ciuhcrwandcltcn, sondern in ihm vollzog sich unmittelbar die befruchtende Berührung von Geist und Natur. Er ist ein Fanatiker der Schönheit, er empfindet die menschliche Urgewalt von Kraft und Freiheit, aber er schreibt keine Abhandlungen in Versform darüber, wie manche seiner Vorgänger, sondern seine Gedichte sind echtes, glühendes Erlebnis. Tschcrnichowsky stammt aus der Krim, aus einem gänzlich unjüdischen Milieu. In seiner frühen Jugend bekennt er sich zur hellenischen Welt, tn seinem berühmten Gedicht „Vor der Statue Apollos'* zerbricht er die alten Tafeln, es überkomnt ihn. die große Bcjahrung des Lebens und der Weit. Wie Bcrdiezewsky, der gleichfalls eine völlige Säkularisierung des Judentums fordert, glaubt er au die „Umwertung der Werte". Und seine süße lyrische Begabung, die Gewalt und Fonnvielhcit sei..er hebräischen Sprache haben bereits seine frühen Gedichte zu Meisterwerken gemacht, von denen man eine neue Epoche der hebräischen Literaturgeschichte datieren wird. Tschcrnichowsky hat nicht nur Gedichte der Liebe, der Natur und des Lebens geschaffen, sondern auch die nationale Tragik bricht in seinen Werken immer wieder durch. Wir erinnern nur an jenes erschütternde Poem, das die in feindlichen Armeen kämpfenden jüdischen Brüder, die einander in der Schlacht töten, zum Gegenstand hat. Auch in neuerer Zeit ist Tschcrnichowsky produktiv gewesen. Er hat vor allem mit feinem Humor und mit großer Zisclicrkunst, mit entzückendem Charme und meisterlicher Schilderung des Details die hebräische Idylle geschaffen. Es ist hier nicht unsere Aufgabe, im Rahmen eines Glückwunsches ein Bild von Tschcrnichowskys literarischer Persönlichkeit zu geben, seine Werke und Uebcrsctzungen aufzuzählen. Hierzu sind andere berufener. Wir begnügen uns damit, unserer Verehrung und Liebe Ausdruck zu geben für eine Persönlichkeit, die wie wenige unserer Zeitgenossen eine Stimme des Lebens des jüdischen Volkes ist. Denn nicht die Politik ist es, die da.s Volk erneuert, nicht OrganisalionSi'ormen sind es, die r,eiii Leben beweisen, aber die Stimme des Sängers, die Stimme, die aus der Seele dringt und dieser Seele Lust und Leid in den Urlautcn der Sprache des Volkes dem Volke fühlbar macht, sie ist wie der Lcbcnsschrci des neugeborenen wiedergeborenen — Kindes. Wir wünschen, daß Tschcrnichowskys Stimme noch viele köstliche Gesänge uns bescheren möge. Wenn er zurückkehrt, nach Ercz-fsracl, wo er, der stets die Dichtkunst nicht als Metier betreibe:; wollte, seine Lieblingstätigkcit als Menschen heiiencer Arzt ausüben will, möge ihm dort ein Quell neuer Inspiration erblühen. * Der Ausfall der Wahlen zum XIV. Kongreß in Deutschland hat bewiesen, daß die überwältigende Mehrheit der Zionistcn Deutschlands hinter der von der gegenwärtigen Leitung der Z. V. f. D. vertretenen Politik steht. Das bedeutet zunächst, daß die dcut>ehen Zionistcn das politische Programm Dr. Wcizmann> .sowohl in Bezug auf die Außenpolitik, als auch in der Frage der Jcwish Agency, unterstützen. Das Programm des siegreichen Liste enthält aber daneben noch den Ausdruck eines starken Willens zu konstruktivem Neuaufbau der Zionistischen Organisation. Viele Mißstände, die von der Opposition in ihren Kundgebungen ausgebeutet werden, sind zweifellos in unserer Organisation vorhanden und gerade die leitenden Kreise der 'L. V. i. D. waren es, die stets auf die Beseitigung dieser Mißstände, auf