Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXX (1925)
- Issue
- Heft 62 (7.8.1925)
- Date
- 1925-08-07
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 5?4 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. «il Palästinensische Treutiandsteile Von Dr. Ernst Wöllstein, Haifa. Zu den nachstehenden Ausführungen wird uns noch mitgeteilt, daß der Verfasser zusammen mit einigen Freunden die Gründung einer solchen Treuhandstellc „Haoman, Chewrah Nccmanith" in die Wege geleitet hat. Die Gesellschaft soll, so hrjßt es, besonders für die Interessen der deutschen Zionistcn zur Verfügung stehen. Der Tätigkeitsbereich der Treuhandgesellschaft soll zunächst hauptsächlich auf Haifa und Umgebung konzentriert werden, 'damit die Gesellschaft nicht von vornherein mit einem zu großen Apparat belastet wird. Eine Ausdehnung des Intcrcsscnkrtiscs auf das ganze Land ist vorgesehen. Red. I. In nachstehendem soll die Notwendigkeit der Schaffung einer Treuhandstellc nachgewiesen werden. Der Sinn einer solchen Stelle soll sein, solchen Menschen die privatwirt« schaftlichc Anteilnahme an Palästina zu erleichtern, die an der Wahrnehmung ihrer Interessen hierbei ganz oder teilweise gehindert sind. Gedacht ist speziell an die gewinnbringende Anlage von Vermögensteilen in Paliistina, besonnders von Leuten im Ausland, aber auch von Palästinensern, für die eine solche Intcrcsscnvcnvertung wünschenswert erscheinen könnte. Bei größeren Investitionen wird es sich lohnen, einen eigenen speziellen Vertreter in Palästina zu halten; dagegen wird es vielfach Investitionen geben, bei denen die Bezahlung eines eigens für diesen Zweck bestimmten Vertreters schon für sich allein die Rentabilität der Anlage verhindert. Die hier bestehende Lücke soll die Treuhandgesellschaft ausfüllen. Aus dieser Zweckbestimmung geht hervor, daß, wo die Funktion der Interessenvertretung durch eine bestehende Spezialstclle. bzw. von Spc/ialuntcrnchmungcn wahrgenommen wird, diese Gebiete von dem Geschäftsbereich der Treuhandsteile ausgeschlossen werden sollen. Dies bezieht sich z. B hauptsächlich auf den Handel. Wenn jemand im Auslände palästinensische Ware kaufen will, so gibt es genügend palästinensische Kommissionäre, Produzenten-Organisationen usw., an dio er sich hier wenden kann und deren Namen er leicht bei der Zionistischen Organisation seines Landes eruieren kann. Achnlich ist es beim Import von Waren nach Palästina. Auch für das Expertisenwesen stehen bereits Organisationen zur Verfügung, wie die Auskunftsstelle für Handel und Industrie der Zionistischen Organisation und das Büro Mis'char Wctaasslah in Tcl-Awlw, die allgemeine Expertisen erteilen. In dem nachstehend entwickelten Programm" für den Tätigkeitsbereich der Treuhandstellc ist deshalb die Vertretung von Handelsintcressen bewußt ausgeschlossen, und die Erteilung von Expertisen ist beschränkt auf Fälle, die eine spätere Inanspruchnahme der Treuhandstellc zum Ziel haben. II. Als Programm für den Umfang der Trcuhandgcschäffc wird vorgeschlagen: A. Auf industriellem Gebiet: 1. Vollständige Vertretung und Ausübung aller zur Intcressenwahrnchmung notwendigen Funktionen, wie Vertretungen in Generalversammlungen, Ausübung von Aufsichtsrats- oder Dircktorcnposteu, Vornahme von Revisionen in regelmäßigen Abständen und, soweit zur Vorbereitung für die genannten Zwecke erforderlich, Vermittlung, von Spezialgutachtcn und Kontroll-Outachtcn. 2. Ausübung von Spezialaufträgen, Spczialvcrmittlungcn, Vornahme von Spczialrevisionen usw. B. Interessenvertretung bei Geldanlage und Kreditvergebung, Beratung bei Anlage und Nachweis von: 1. Hypothekenkrediten. 2. Vorübergehenden oder dauernden Kredit«! bei wirtschaftlichen Unternehmungen. 3. Bank- und Depotgcldern. C. Verwaltung von Bodenstucken ünd Beratung bei Ankäufen. 1. Besichtigung und Beurteilung angebotener Bodenstüde. 2. Durchführung von Kaufaufträgen. 3. Wahrnehmung der Interessen des Bodenbesitzers gegenüber Behörden, Gemeinden usw., z. B. bei gemeinschaftlichen Anlagen wie Kanalisation und Wasserleitung; Steuern. 4. Entwicklung des Bodenstückes (Zäune, Gärten, Pflanzungen). D. 1. V c r w a 11 u n g von Häusern. derselben, Kontrolle des Bauunternehmers, Uebernahme der finanziellen Abwicklung). 2. Häuserbau (Nachweis von Architekten, Kontrolle des Bauunternchmens, Uebernahme der finanziellen Abwicklung). Zur Erläuterung der obigen Punkte möge folgendes dienen: Zu A. Versuche, Industrien In Palästina zu gründen, sind bisher im allgemeinen nur in der Form gemacht worden, daß entweder — für palästinensische Verhältnisse — große Unternehmungen hauptsächlich unter dem Einfluß und der Beteiligung von Rothschild bzw. der Ica gegründet worden sind, oder aber kleinere Industrien unter persönlicher Mitarbeit des Unternehmers. Es ist auch nicht zu verkennen, daß die letztgenannte Unternchmungsform für Palästina für die nächsten Jahre wohl die meisten Aussichten hat. Versuche, Industrien unter Beteiligung ausländischer kleinerer und mittlerer Kapitalisten, die ihr Geld einem palästinensischen Exponenten zur Verfügung gestellt haben, zu schaffen, sind bisher soweit überhaupt unternommen, zwar im allgemeinen fehlgeschlagen. Aber es scheint uns noch reichlich Raum für kapitalistische Betätigung bei mittleren Industrien, bei denen der Exponent und Leiter persönlich mit einem gewissen verantwortlichen Kapital '(vielleicht 10-30 »/•) mitgeht, während er sich den Rest bei Freunden beschaffen müßte. Eine solche Unternchmungsform ist aber nur möglich, wenn die Gewähr geboten wird, daß eine zuverlässige aber auch, nicht zu teuere Kontrolle für die investierten Gelder der nicht mitarbeitenden Kapitalisten vorhanden, ist Andererseits wird diec« Kontrolle die Arbeitskraft nur weniger. Stunden in der Woche oder gar im Monat in Anspmch nehmen, so daß das gegebene die Konzentration solcher Interessen bei der Treuhandstellc ist. Gleichgültig ist hierbei die Form der Unicrnehuiung, ob es sich um eine Aktiengesellschaft und die Vertretung von Aktionären oder um eine fitillc Beteiligung bei einer Uinzelfirma handelt, gleichgültig auch, ob im Falle eines besonderen Aufklärungsbedürfnisses irgend mit Kapital Beteiligter sich an die Treuhandstellc wendet, um durch eine Spc/ialrcvision festzustellen, wie es mit seiner Beteiligung steht oder, ob eine solche Vertretung und Revision als eine ständige anvertraut wird. Zu B. Der Zinssatz in Palästina ist ebenso wie im ganzen Orient im allgemeinen ein ziemlich hoher. Während der hohe Zinssatz in den Ländern Mitteleuropas olfenbar eine krisenhafte und deshalb wahrscheinlich eine vorübergehende Erscheinung ist, war die Kapitalknapphcit im Orient auch vor dem Kriege immer eine große bzw. galten die Anlagen hier als solche, die wegen eines gewissen Risikos eine höhere Verzinsung bieten mußten. Es ist anzunehmen, daß Palästina infolge der Notwendigkeit des Aufbaus noch für lange Zeit ein kapitalbcdürftigrs Land sein wird und daß die Anlage von Geldern auf Zinsen eine verhältnismäßig hohe Rentabilitat gewahren wird. Speziell für Hypothckenkrfdilc werden Zinssätze von 8—10 «> leicht zu erzielen sein, und der Geldgeber wird hier eine besondere Funktion erfüllen können, wenn er dem hypothckcnnchmcnden Juden die Möglichkeit gibt, sich ein Haus zu bauen und dadurch die in Palästina außergewöhnlich hohen Mieten, statt in fremde Hände zu fließen, dem jüdischen Aufbau zugute kommen. Dabei wird er eine ziemlich bedeutende Sicherheit tu der Hand haben, sofern die Objekte entsprechend ausgewählt werden. Der Zinsfuß der Banken für täglich fällige Gelder in Palästina (etwa 3 n/o) ist im Monat ein für mitteleuropäische lirgriffc verhältnismäßig niedriger, jedoch wird es möglich sein, auch bei den Banken höhere Zinsen durch Vermittlung einer hiesigen Stelle zu erreichen, wenn solche Gelder auf längere Zeit fix gegeben werden. Im Personalkrcdit läßt sich in Palästina selbst bei ausreichenden Deckungen für kürzere oder längere Zeit ein Zinssatz von etwa 12<V'o erzielen, und auch hier würde die Erteilung solcher Kredite eine bedeutende wirtschaftliche Funktion darstellen. Zu C. D.vs Bedürfnis, in Palästina Boden zu besitzen, Ist im gesamten Galuth ein großes. Es hat sich herausgestellt, daß praktisch der im Galuth befindliche Jude sich keine genügende Vorstellung aus Beschreibungen der Vertreter der n llodeu verkaufenden Gesellschaften erwirbt, es wird ihm daher eine wesentliche Beruhigung bieten, wenn die Beurteilung der B'xlenstürk-% die er kauft, durch eine ortskundige, unabhängige und objektive Stelle erfolgt und ihm Mitteilung von den wesentlichsten den Preis becinklusscnden Qualitäten der Grundstücke gemacht wird. Eine solche Beurteilung wird auch hier wieder im Interesse der palästinensischen Wirtschaft und nicht zuletzt der bodenverkaufenden Gesellschaften liegen, da der Entschluß, Boden zu kaufen, den man nicht mit eigenen Augen gesehen hat, durch die Existenz der Treuhandstellc erleichtert wird. Selbstverständlich muß die Treuhandgesellschaft auch bereit sein, auf Grund bestimmter Aufträge Kfiufe selbst durchzuführen, besonders unter Berücksichtigung der Schwierigkeiten beim Bodenerwerb unter den augenblicklichen Umständen. Wichtig ist auch die Wahrnehmung der Interessen gegenüber den Gemeinden, die oft geneigt sind, dem auswärtigen Bodenbcsifrcr, solange er noch nicht gebaut hat, besondere Lasten aufzuerlegen, die solange nicht gerechtfertigt sind, wie die Kapitalinvcstition noch verhältnismäßig gering Ist. also vor dem Bau eines Hauses. In vielen Fällen ist es notwendig, bereits beim .Abschluß des Kaufvertrages darauf zu achten."daß die Rechte des auswärtigen Käufers gewahrt werden, was am besten durch Zusammenschluß der Interessen bei der Treuhandstellc erfolgen kann. Es kommt ferner in Frage die Vorbereitung des Bodens, so daß der Grundbesitzer, wenn er einmal nach Palästina kommt, um sein Haus zu bauen, bereits Gärten, wachsende Bäume, Zäune und anderes vorfindet. Hier kann, falls es gelingt, benachbarte Bodcnstücke zusammenzufassen, vieles billig erreicht werden, wenn man einen oder mehrere jüdischer Arbeiter auf den Boden s-tzt, die die Vorbereitung des Bodens zu überwachen hätten. Es würde damit die Möglichkeit gegeben sein, weiteren Juden Arbeitsplätze tu eröffnen und dem Auftraggeber damit tatsächlich mehrere Jahre Kultlvicrungsarbeit erspart und erhebliche BodenwcrtsfcJgcrung (diesmal produktiver und nicht spekulativer Art) zugeführt werden. Zu D. Für die Notwendigkeit, das evtl. Mietshäuser verwaltet werden müssen, bedarf es keiner Begründung, ebenso für die Notwendigkeit der Vertretung bei der Durchführung von Bauten. Jeder Palästinenser weiß, daß die Durchführung von Bauten oit des persönlichen Eingreifens des Bauherrn bedarf und daß es eine schwierige Sache Ist, einen geeigneten Vertreter für diese Zeit und Nerven beanspruchende Funktion zu finden, wenn der Bauherr selbst außerhalb des Landes wohnt. Es bedarf keiner besonderen Erwähnung daß selbstverständlich durch die Treuhandstellc die Rolle des fachkundigen Architekten, Ingenieurs und Baubcaufsichtigenden nicht ersetzt werden kann und darf. III. Selbstverständlich kann eine solche Treuhandstellc nur auf privatwirfschnfrlicher Basis organisiert werden. Eine Verwaltung von solchen Interessen ohne Entgelt, etwa durch eine aus öffentlichen Geldern zu. speisende Stelle, würde bei der großen Arbeitslast, die mit einer sorgfältigen Vcrwaltung verbunden ist, die Gefahr einer Ucbcrlastung und damit einer nicht genügenden Sorgfalt mit sich bringen Deshalb muß das Prinzip sein, daß jede Leistung bezahlt wird Die Treuhandstellc würde ihre Funktion als Förderin der kleinen Kapitalinvestitionen aber nicht erfüllen, wenn sie sich nur auf Gntndlage der benötigten Zeit bezahlen lassen würde. Es muß Im allgemeinen eine zwar abgestufte aber immerhin doch proportionale Entlohnung für die Durchführung von Aufträgen vorgesehen werden, damit auch dem kleineren Kapitalisten der Schutz der Trcuhandstdte zugute kommt Die Treuhandstellc muß ihre Rechnung dadurch finden, daß sie neben kleineren eben auch größere Aufträge d. It. zeitlich besser bezahlte, durchführen soTT, SUIisük des Paiästiflaamles Berlin vom Jaul 132$ \ Innrai du . I lfttns*r Fnnta Klodtr f*»»mt D»aU«bL t%£i> Touristen 16 5-21 16 « L Kapitalisten 8 8 2 18 12 6 * Zertifikate 35 15 1 51 37 H Anforderunge 6 3 2 Iii 8 3 Rückwanderer 4 4—8_8 oO 35 100 81 Berufs-Statistik der Zertifikate »Uj Deutschland: Männer: Frauen: Tischler 2 Hauswirtschaitcrinnen Betonarbeiter 1 Schneiderinnen Bäcker 1 Säuglingsschwester Gerber 1 (Krankenschwester) Maurer 1 Landarbeiterinnen Schlosser 4 Ehefrauen Lehrer 1 Chemiker 1 Student 1 Landwirte 5 Schuhmacher 1 Techniker 1 Ingenieur 1 Turnlehrer 1 Setzer 1 Klempner 1 Minner 28 Chauffeur 1 Frauen 8 ungelernte Arbeiter 3 Kinder 1 2S ' " 37 Benutzte Reisewege: Klassenpassagiere, Deckpassagiere, insges»- Neapel 7 — 7 Marseille — 31 31 Triest 1 70_71 8101 W Vergleichende Statistik Juni 1023, 1024, 19: Juni 1023 Juni 1024 Juni 1925 Touristen 5 16 21 Kapitalisten 2 2 18 Zertifikate 5 18 51 Anforderungen 1 1 11 Rückwanderer 1 7 8 14 44 100 1034 iw.s jr&oa»r>Jani J»DO»r-Janl J»nn«r-Junl Zertifikate 117 72 170 Touristen 103 174 32* Gesamt-Abf. 126 333 1087 Die Wandererlfirsorge la DcntsckUad Berlin. (J.T. A.} Am 14. Juni d.J. fand in Bresl. eine Tagung des Niedcrschlesischen Gcmcindebundes Bresls. Liegnitz statt, auf der 40 nicderschlcsischc Gemeinden u treten waren. Auf der Tagesordnung stand neben cini:- organisatorischen Fragen in der Hauptsache die Gründl.--, einer Provin/ialkasse für Wandererfürsorge. Es wurde ein trag Dr. Jacob söhn, Breslau, angenommen, der folgend-' forderte: 1. Der Ausschuß des Verbandes wird beaiiftn:' die Gründung einer Provinzhlkassc für Wandererarmenfurso:;' unter finanziellem Anschluß aller Provinzgcmeinden iu treiben. 2. Es wird empfohlen, daß alle Verbandsgcmeir.cdie in Breslau bestehende Arbeiterfürsorgestclle. die Provinzialkasse ausgebaut werden soll, durch angeme<.<'- Bcilrägc finanzieren müssen. (Antrag Hoffmann.) 3. [■ Schaffung eines gutorganisierten jüdischen Arbeitsnachweis »st anzustreben. Fernerhin ist c* der Hauptstelle gclun;;- den Anschluß der thüringischen Gemeinden an die tt gegründete Provinzialkasse für die Provinz Sachsen mit ti- Sitz in Magdeburg herbeizuführen. Am 5. Juli fand zu Nürnberg eine Delrgicrtenversammh' des Verbandes bayerischer israelitischer Gemeinden statt l einziger Punkt stand auf der Tagesordnung: Die Wand«' armenfürsorge. Es wurde uach eingehender DisU^jon ' schlössen, In Münrhen, Nürnberg und Würzburg pro\m:istellen für W.mderfürsorge zu errichten. Es wurde folgen; Antrag Dr. Strauß", München, einstimmig angenornr.r „Die zu einer Beratung der Angelegenheiten der Wandr fursorge auf Einladung des Verbandes Bayerischer |snr' scher Gemeinden am 6. Juli 1025 in Nürnberg zusamir getretene Versammlung von Vertreterp bayerischer Gmieind Rabbihern, Lehrern und Untcrstüf/isngsvcreinen beschließt Cr | Anschluß der bayerischen Gemeinden und Fürsorge*tellers m die von der ..HauotstcUc für jüdische Wandrrfiirsorre H Arbeitsnachweise" in Berlin geschaffene Organisation -': erklärt ihre Zustimmung zu den von der „Hauntstellf' «vi gelegten Grundsätzen für die Arbeit dieser Organisation P' Ziel dieser Zentralisierung muß neben der im Interesse '■>. Algrmcinheit erstrebenswerten Einschränkung Wanf!' bcttcls in erster Linie die Fürsorge für die Wandenni/ sein, denen unter Vermeidung von Bürokratie und Schah:---" ^"'."K durch Arbeitsnachweise, Arbeitsstätten und zwermaßige Gewährung von Unterstützungen die Existcn/griinduerleichtert werden soll. Die Provinzialstellen sollen Stilen ''' Wanderarmenfürsorge und Arbeitsnachweise sein" Die Aufbringung der erforderlichen Mittel soll geschcr.f in erster Linie durch die auf freiwilligen Leitungen agebaute Vereinstätigkeit, ferner durch Umlegung <5? Kosten auf die Gemeinden des Landes to* Vermittlung des Verbandes auf Grundlage der Leistungsfäfc- Weit der Gemeinden im Verhältnis ihrer Steuereinranr" Jerusalem. (J.T. A.) Eine arabische nieb^har'' brach In der Nacht zum 2. Au^w>i in einen Obstrartrn judischen Kolonie Gedcrah ein. Sie wurde von den Wärtern überrascht. Bei dem Zusammenstoß wurde ein Mittf''. der Bande durch einen Schuß getötet Die Wächter c Jude und ein Araber, wurden verhaftet. Zwei Jüdinnen von der Berliner Universität prelsnekrö''' Das Sommersemester der Friedrich-Wilhelm-Univer^ ni Berlin schloß auch diesmal mit der traditionellen Stift.»? Wer, wöbe, es zu drr Verteilung der Preise für die W O^I'St n" rArbf *fn V°n «'"»'"ten kam. Bei fr rJJr' T^1*^/dle dic Namp"d" r««UK" Jrlu^niKhtnAe R™,Itat<daß ^' n?5l£??i Z kÄd€?,nn.en ^'arcn- ,!"tcr ihnen dS rZv«S ^rI,nerin Ekc phWm>ine Lew J« vKrkLJItb.0rcn{ EIcnc VOn Bälden erhielte ,S«g^«..?T^ S^S£*^Ä^-fs SÄiÄSlEÄ? hu;is,ude«»" ß«tB'