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Jüdische Rundschau · 1925-08-04 · Heft 61 (4.8.1925) · page 4

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXX (1925)
Issue
Heft 61 (4.8.1925)
Date
1925-08-04
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Seite 524 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr.tf km XIV. Kongreß Bemerkungen zw TageswdnnBjg Das Büro der Exekutive teilt mit: Zur Erläuterung der von der Exekutive der Zionistischen Organisation veröffentlichten Tagesordnung des kommenden Kongresses werden nachstehende Bemerkungen hinzugefügt: 1. Wie aus der Tagesordnung ersichtlich ist, soll die Generaldebatte dieses Kongresses durch mündliche Referate, die fast das gesamte Gebiet der zionistischen Täli^rkeit umfassen, eingeleitet werden. Diese Referate, die als Ergänzung des den Delegierten vorzulegenden schriftlichen Materials angesehen 'werden sollen, werden auf den Beginn der Kongreßverhandlungcn konzentriert und sind auf die ersten drei Sitzungen, die für die Generaldebatte vorgesehen sind, verteilt. Nach Schluß der Generaldebatte wird je ein Sitzungstag den Referaten über die Universität und über die Organisation und Propaganda gewidmet werden. 2. Das Arbeitsprogramm des Kongresses ist so gedacht, daß nach Beendigung der Generaldebatte die Plenarsitzungen nur an Vormittagen stattfinden, um den Kommissionen genügend Zeit für ihre Beratungen zu lassen. Es wird beabsichtigt, erst am dritten Tage die ganztägigen Sitzungen des Kongresses wieder aufzunehmen, die den Debatten und Abstimmungen über die Vorschläge der- Kommissionen dienen sollen. 3. Auf Grund der Erfahrungen der früheren Kongresse wird beabsichtigt, dem Kongreß die Wahl folgender Kommissionen vorzuschlagen und zwar für I. Politik. II. Kolon isation (in dieser Kommission sollen sowohl die Fragen der landwirtschaftliche», wie der städtischen Siedlung* behandelt werden. Auch die Trage der Bodenerwerbspolitik fällt in den Wirkungskreis dieser Kommission^. III. Er zieh ungs wesen (einschließlich der Universitätsfrage). IV. E i n w a n d e r u n g , Arbeit und Hachscharah. V. Organisation und Propaganda (einschließlich des Organisationsbudgets, sowie derjenigen Fragen des KKL. und KH., die in das Gcbie* der Organisation und Propngauda fallen). VI. Banken und verwandte Institutionen. VII. Palästina-Budget. (Die Bildung der Budgetkommission ist auf die Weise gedacht, daß sämtliche früher genannten Kommissionen eine Anzahl von Mitgliedern in sie entsenden. Auf di;se Weise soll erzielt werden, daß die sich aus den besonderen Arbeitszwcigcti der Organisation ergebenden, verschiedenen Gesichtspunkte bei der Festsetzung des Budgets Berücksichtigung finden.) 4. Um die Arbeit des Kongresses in der zur Virfügung stehenden Zeit bewältigen zu können und um dem Kongreß einen glatten Verlauf zu sichern, wird es nötig sein, die parlamentarischen Formen, die sich bei früheren Kongressen ausgebildet haben und die in der Geschäftsordnung des Kongresses niedergelegt sind, streng einzuhalten. Es wird beabsichtigt, die Zeit des Kongresses von vornherein so einzuteilen, daß die Redner aller Parteien Gelegenheit erhalten, zu Worte zu kommen, woraus es sich natürlich ergibt, daß sämtliche Beteiligten sich in bezug auf die Redezeit eine gewisse Beschränkung werden auferlegen lassen müssen. Um zeitraubende Geschäftsordnungsdebatten zu vermeiden, soll auf dem Kongreß der Versuch gemacht werden, die Entscheidung von formellen Fragen dem Präsidium zu überlassen und auf diese Weise den unwesentlichen Diskussionen ans dem Wege zu gehen. 5. Auch in bezug auf die Behandlung von Anträgen wird das Präsidium, dem ein leistungsfähiges Sekretariat beigegeben werden wird, im Interesse der Ordnung und der glatten Abwicklung der Geschäfte auf die Einhaltung der geltenden Vorschriften bestehen müssen. Insbesondere wird .darauf geachtet werd«*n, daß sämtliche Anträge schriftlich ringereicht werden und daß sie dann vom Präsidium an die betreffenden Kommissionen geleitet werden, die nach Durchberatung aller Anträge dem Kongreßplcnum ihre Vorschläge unterbreiten werden. 6. Um die Arbeit der Kommissionen zu beschleunigen, soll versucht werden, den einzelnen Ausschüssen je nach ihrem Arbeitspensum gewisse Fristen vorzuschreiben, innerhalb denen sie mit ihren Vorschlägen an den Kongreß fertig werden müssen. Es ist zu hoffen, daß durch eine verständnisvolle Zusammenarbeit des Kongrcßpräsidiums, der Delegierten und ihrer Parteien (Landsmannschaften, Delegationen und Fraktionen), dem Kongreß in jeder Beziehung, innerlich und nach außen hin, ein gelungener, glatter und würdiger Verlauf gesichert werden wird. Verlegung der Büros nach Wien Das Büro der Exekutive teilt mit: Es wird bekannt gegeben, daß die Büros der Exekutive in der Zeit vom 4. August 1925 für die Kongreß' dauer nach Wien verlegt werden. Alle Briefe und Sendungen, die die Exekutive noch vor dem 4. Augur.t erreichen können, sind an die gewöhnliche Adresse, 77, Great Russell Street, London W.C.l (Telegrammadresse: Zioniburo, London) zu schicken. Dagegen sind alle späteren Sendungen an die Exekutive der Zionistischen Organisation, Konzerthaus. Wien III, Lothringer Str. 20 zu senden. Die Telegrammadresse für Wien lautet: Congrczion, Wien. Die Landes- und Sonderverbände werden hierdurch aufgefordert, die Ergebnisse der Kongrcßwahlen unter gleichzeitiger Einsendung der Protokolle und sonstigen Dokumente unverzüglich der Exekutive in London mitzuteilen. Meldungen über Wahlrcsultatc, die die Exekutive bis zum 4. August in London nicht mehr erreichen können, sind an die Adresse nach Wien zu senden, jedoch so, daß sie nicht später als am 11. August dort eintreffen. Silzaig der deutschet Ludsmainschatt in Wlca 1 Die konstituierende Sitzung der deutschen Landsmannschaft findet in Wien am 17. August, vormittags 10 Uhr, in dem für die deutsche Delegation reservierten Sitzungssaal des Akademischen Gymnasiums statt. Gäste — insbesondere Zionlsten aus Deutschland — haben Zutritt Das Präsidium der Z.V f.D. Die Franenfronlerenx Die dritte Konferenz der Weltorganisation zionistischer Frauen beginnt am 21. August 1025 im Sitzungssaal des Gremiums der Kaufmannschaft, Wien I, Schwarzcnbcrgplatz und hat folgende Tagesordnung: Erster Tag: Eröffnung; Wahl der Vorsitzenden; Eröffnungsrede; Begrüßung der Delegierten; Protokoll der letzten Konferenz; Korrespondenz; Entgegennahme und Diskusison des Tätigkeitsberichtes; Galuthnrbclt: n) Englisch sprechende Länder h) Kontinent: Palästina-Arbeit: a) Hostel und landwirtschaftliche Schule b) Säuglingsfürsorgc; Finanzbericht. Wahl der Subkommissionen: 1. Propaganda 2. Palästina-Budget 3. Statuten der Wizo 4. Resolutionen. Zweiter Tag: Zukünftige Arbeitsmethoden: Propaganda; Erweiterung der Arbeit; Zionistische Arbeit in der Diaspora; Propaganda unter Nichtziouistcu; Beziehungen zwischen dem Hauptbüro und den angegliederten Landcsorgaiiisationcn; Mitgliedsbeiträge; Aktionskomitee. Acnderung der Statuten; Beziehungen zwischen den Büros in London und Palästina; Erweiterung in bezug auf nichtzionistische Körperschaften; Palästina-Budget: Zukünftige Methoden zur Vergrößerung der Fonds; Verwendung der Fonds. Dritter Tag: Morgen-Sitzung: Sitzungen derSub-Komitcc? (keine öffentliche Versammlung). Nachmittags-Sitzung: Diskussion über die Beschlüsse der Subkomitecs. Resolutionen, Rat der jüdischen Frauen Palästinas, andere Referate: nach zu erfolgender Anmeldung und Vereinbarung (Erziehungsreferat), Wahl der Exekutive und des Aktions-ComittSs, Diverses. Die Namen der Refcrcnfinnen, die Zeit der Eröffnungssitzung, die Modalitäten der Qastkartcn werden noch bekanntgegeben. Das Büro der III. Konferenz der Weltorganisation Zionistischer Frauen ersucht alle Dclcglertiuncn und Giisic, welche die Besorgung einer Wohnung wünschen, sich diesbezüglich direkt an das Wohnungsamt des Büros des XIV. Zionistenkongresses, Wien I, Franz-Joscfs-K.il 5, zu wenden. Der Vcrhandlnnfl.shcrlchl Die Verhandlungen des XIV. Kongresses werden von der gesamten zionistischen Welt, aber auch von vielen Juden außerhalb der zionistischen Reihen mit größter Spannung erwartet. Wir nehmen an, daß vor allem unsere Leser das größte Interesse daran haben, einen wirklich erschöpfenden und getreuen Vcrliandlungsbcriclit zu erhalten. Leider wird die „Jüdische Rundschau" nicht in der Lage sein, den ganzen Vcrliandlungsbcriclit ungekürzt wiederzugeben, sie wird sich vielmehr auf eine gedrängte Zusammenfassung und gelegentliche Beleuchtung der Vorgänge beschränken müssen. Daher scheint es uns von größter Bedeutung, daß alle unsere Leser die offizielle Kongreßzeitung beziehen, die in Wien während der Dauer des Kongresses taglich erscheinen wird. Noch haben nicht alle unsere Abonnenten die Kongreßzeitung bei uns bestellt, Da jedoch die Vorkehrungen für die Versendung bcTcits getroffen werden müssen, machen wir hiermit nochmals nachdrücklich darauf aufmerksam, daß jeder, der die Kongreßzeitung noch nicht bestellt hat, dies unverzüglich tue, indem er Mk. 3.— an die Verwaltung der „Jüdischen Rundschau", BerlinW15, Mcinckcsir. 10 einsendet, mit dem ausdrücklichen Vermerk: für Kongreflzcifung. Nur durch die KongTeßzcitung kann der Leser ein wirlich erschöpfendes Bild des Kongresses bekommen. Wir ersuchen alle unsere Freunde, auch außerhalb der Reihen unserer ständigen Abonnenten für die Kongreß-Zeitung zu werben und uns die Bestellungen mit größter Beschleunigung zukommen zu lassen. Kongreßprojjramme Tschechoslowakei Sonntag, den IQ. d.M., fand in Prag eine Plenarsitzung des Zionistischen Landesverbandes der Tschechoslowakei statt, in welcher folgende Resolutionen den 14. Zionistenkongrcß betreffend, gefaßt wurden: 1. Politik". a) A c u ß e r c: Der Zionistische Landesverband hat volles Vertrauen zur Politik der Exekutive, welche es verstanden hat, angesichts der schwierigen Verhältnisse im nahen Orient unseren Willen zur friedlichen Zusammenarbeit mit allen dort wohnenden Völkern unter Fosthaltung nn den durch das Mandat uns verbrieften Rechten auf unsere nationale Heimstätte in Palästina zur Geltung zu bringen. Er gibt der Erwartung Ausdruck, daß fortschreitende Erfolge des schöpferischen Lebenswillens unseres Volkes auf wirtschaftlichem und kulturellem Gebiete der Exekutive ermöglichen werden, unseren auf das Alandat gegründeten Forderungen den entsprechenden Nachdruck zu verleihen. Der Zionistische Landesverband für die tschechoslowakische Republik konstatiert mit Bedauern die Tatsache, daß eine ganze Reihe berechtigter Forderungen und Beschwerden der jüdischen Bevölkerung seitens der palästinensischen Regierung noch nicht volle Berücksichtigung gefunden haben. ' b) J c w i s h A g c n c y Der Zionistische Landesverband für die tschechoslowakische Republik hält an der bereits vor dem 12. Kongresse zum Ausdrucke gebrachten Anschauung fest, daß auch schon vor Einberufung eines allgemeinen jüdischen Weltkongresses geeignete Schritte unternommen werden sollen, um alle Juden die bei dem Aufbau der jüdischen nationalen Heimstätte in Palästina mithelfen wollen, zur Mitarbeit und Mitverantwortung heranzuziehen. Wir haben volles Vertrauen, d.\ß die von der Exekutive und insbesondere dem Präsidenten der Organisation Dt. Weizniann im Sinne der Beschlüsse des 1.1. KougrcMCA und des A.-C in dieser Richtung geführten Verhandlungen die Unvcrschrlichkcit der Zionistischen Organisation und deren Einfluß sowie die nationale Bestimmung unseres Siedlungswcrkes in keiner Weise gefährdet haben und finden keinen Anlaß, die Durchführbarkeit der bereits beschlossenen Richtlinien für eine Erweiterung der J. A. In Zweifel zu ziehen. 2. Organisation und Propaganda. Gleichzeitig mit der Heranziehung weiterer Jüdischer Kreise zur Mitarbeit am Aufbau unseres nationalen Helmes sollen systematische Schritte unternommen werden, um die Zionistische Organisation zu stärken, die Erziehung jüdischer Menschen fr" A'~ *"l,~nalc jüdische Gemeinschaft zu ar1-— J " 'ropagandazweckc aufzubringen. Zur Erreichung dieses Zieles werden empfohlen: £ a) Vereinheitlichung und Konzentration der Propar \ für Kcrcn Hajcssod, Kcrcn Kajemeth, Organisation'* \ andere Zwecke unter Zurückdrängung unsystematischerer \ Aktionen; | b) Schaffung einer mit einem Organisationsfond«, X gestatteten zentralen Propagandastelle; dieser ob!t vornehmlich folgende Aufgaben: S' 1. wissenschaftliche Begründung des Zionismus und | breitung der Idee; | 2. Einwirkung auf Literatur und Presse in Ercz-Israc; f in den Galuthländern im zionistischen Sinne; g 3. Beschaffung von Materialien und Referaten für p. gandisten; •L systematische Tätigkeit für die Ausbreitung des \\ ischen in den Galuthländern; 5. Heranbildung eines Stabes zionistischer Beamter, d- Dienstverhältnis zur Zionistischen Organisation geregelt wr soll. c) Die Organisierung der Zionistcn soll eine plann-.;: auf dauernder Mitgliedschaft beruhende sein und nicht vor. zufälligen Erfassung aus Anlaß einer mehr oder rrJ: unsystematischen Schckclaktion abhängen. Sie soll daher persönliche Werbung und Erziehung dauernder Mitteler Organisation besonderes Gewicht legen. d) Der F ö d c r a t i o n s s c h c k c 1 i s t a b z u s c h a {! Den einzelnen Richtungen ist im Rahmen der Landcsvcrt1 proportionale Vertretung zu sichern. c) Die Tagesordnung des Kongresses und die Gcsd Ordnung seiner Kommissionen soll nicht nur dem de: strativen Charakter, sondern auch dem Arbeitszwecke Tagung Rechnung tragen. f) Der Präsident der Organisation wird Kongreß gewählt. Er präsidiert dem Kongreß (bzw. im notwendiger Acndcrungcn während der kongreßlosen Zeit A.-C), einer auf Grund eines einheitlichen Programm: sammcngcsctztcn Exekutive und bestellt im Einvernehmen dieser und unter deren Verantwortung Fachleute für die 7elncn Ressorts der Exekutive als Ressortleiter. Die hö: Entscheidung in allen die einzelnen Ressorts betreffe: Angelegenheiten bleibt der Exekutive vorbehalten, welche Kongreß, bzw. dem A.-C verantwortlich ist. g) Die Entscheidung über den Sitz der Exekutive ist de eine taktische Frage und wird daher dem Einvcrnchder neu zu wählenden Exekutive und des A.-C überhv 3. Kulturarbeit. Zur Sicherung der Kultur- und Erziehungsarbeit in b Israel erscheint die Schaffung eines arbeitsfähigen Erz; hungsdcpartcmcntsdcr Exekutive notwendig, das t: Verantwortung der Exekutive für die einheitliche Leitung; jüdischen Erzichungswcrkes sorgen und auch Maßnahmen greifen soll, um eine ausgiebigere Beteiligung des iüdisc: Jischuw an den Lasten des Erziehungswesens zu sichern,:: den Gemeinden durch Verleihung der Stcuergcwalt eine n gemessene Bcitragslcistung möghrh sein wird. I Wir erwarten aber, daß es der Exekutive ehestens gelir;-* wird, die palästinensische Regierung zu veranlassen, die La' der Kultur- und Erziehungsarbeit zu übernehmen. 4. Kolonisatlons- und Wirtschaftslagen. Der tschechoslowakische Laudesverband unterstützt : Forderung nach einem von Initiative diktierten Plan, vi; möglichst kurzer Zeit unter ökonomischer Verwendung : nationalen Mittel und durch Anleitung und Organisierung; privaten Initiative nach den Prinzipien der NationaliMor.: und Selbst.irbcit eine arbeitende jüdische M c! Iicit im Lande geschaffen und Ausbeutung verhindert wer; kann. Einen solchen Plan soll das vom 12. Kongreß beschloß Koldnisationsamt ausarbeiten, das nunmehr zu j vieren ist. Dieses Kolonisntionsamt soll zunächst insbesondere sachlichen und ziffernmäßigen Grundlagen der Kolonisati: tätigkeit prüfen und veröffentlichen und den gesamten Konorganisatorischer, finanztcchnischcr und sozialpolitischer Fro; bearbeiten, welche die Grundlage eines solchen Planes bil:: Solche Grundlagen sind: 1. Förderung der Ausbildung der Chaluzim (tunlichst landwirtschaftlichen Großbetrieben); 2. Anregung für die fachliche Ausbildung in der Gab" insbesondere von Iustrukiorcn für die einzelnen intensiven Ir wirtschaftlichen Zweige; 3. zweckmäßige Vorbereitung von Grund und Boden Ausbildung der anzusiedelnden Menschen; •1. Versuche mit billigen Kolonisationsformen; 5. Registrierung der Fortschritte der Technik und df | tunlichstc Einführung; 6. Organisation des Bodenkaufs. Führung einer energi?:'i Bodenpolitik; ] 7. Schaffung eines Systems von Finanzinstituten i: Ucbcrwachung der Arbeit derselben nach einheitlichen Geniel punkten; 8. Sicherung des Absatzgebietes und Organisation Absatzes für die Erzeugnisse des Landes im In- und Auslaß 9. fachmännische Auskunftscrtcihmg in Fragen der gewobenen, industriellen und kommerziellen Entwicklung; 10. Förderung und Organisierung von Handwerk, Ki - Industrie und Handel; 11. Organisation des Transportwesens, insbesondere für die Alijaii; ,. v li f',na,uicJ!c Förderung der Arbcitcrinstitutioncn (Masbir), Solclbonch usw.); 13. soziales Versicherungswesen; I M. Aufrcchtcrhahung des Kontaktes mit den Palästf» amtern m den Galuthländern, durch welche konkrete De': -i plane zur Kenntnis interessierter Kreise gebracht wegsollen; * # 15. planmäßige Finanzpolitik durch Stärkung der Kreü. Institutionen und der Bodenverkaufsorganisationen; 16. Erörterung der Grundlagen für eine großzügige A= Icihcopcration. h s . Dem verantwortlichen Leiter des Kolonisationsamtes f ein Beirat zur Verfugung stehen, in weichein die wichtig Ressorts: Landwirtschaft, Handel und Industrie, Klcingcwer! Verkehrswesen, Einwanderung und Arbeitsvermittlung Sa" titswesen, das technische Zcntralamt (Fachschulwesen), nai: . nalcs Hilfswerk und Kredite (Kcrcn Hajcssod- und Kajcmcth-Bankcn), Chaluzim und der Waad Lcumi vcrtrct<i sind. g?ÄS Kolonisationsamt hat nebst dem Plane für die näcfc"£ Arbeit dem Aktionskomitee und dem Kongreß einen Budct;| »Ä'iäK^raÄ ^wc2Äroi2^c^,,,,<,w wi* * Mittel lür I>fop>£.a<l»nckc Vullubrincei i'M"t \ tt^b!lilnS\ni S'0""1"*« Behandlunjr der M<

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