Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXX (1925)
- Issue
- Heft 59 (28.7.1925)
- Date
- 1925-07-28
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 508 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr.! es wurde aber die Schaffung einer besonderen juristischen Person in Aussicht genommen, die in Zukunft die Verträge mit den Lehrern abschließen soll, so daß die zionistische Exekutive nicht gebunden ist, mehr als den durch das Kongreß-Budget vorgesehenen Anteil an den Erziehungskosten zu decken. Daneben muß die Erhöhung des Beitrages der Regierung gefordert werden und es muß Vorsorge getroffen werden, daß die jüdischen Gemeinden, die zum Teill sicher dazu in der Lage sind, zur Erfüllung ihrer Verpflichtungen gezwungen werden. Das Budget muß vergrößert werden, neue Aufgaben warten. Die Wirtschaftsdebatte des A. C. bewegte sich jedoch mehr im nlllgcinciiicn Rahmen und suchte die Prinzipien herauszustellen, nach denen die Arbeit nach dem Kongreß geführt werden soll. Der Finanz- und Wirtscf.aftsrat, der allerdings nur durch vier Mitglieder vertreten war, legte eine Reihe von Thesen vor, die den > Zweck haben sollten, Richtlinien für die Zukunft zu geben. Der Wortlaut dieser Thesen enthält kaum eine Federung, der nicht die meisten zionistischen Gruppen zustimmen würden. Die bevorzugte Behandlung der Landwirtschaft wird als das entscheidende nationale Erfordernis unserer Aufbauarbeit hingestellt. Daneben wird betont, daß durch eine gesteigerte Tätigkeit auf Jan Gebiete des Gewerbes und der Industrie die \bsorpiionsfiiH'keit des Landes erhöht werden soll. Es wird ferner das Programm aufgerollt, daß die neuen mittclstandischen Einwanderer, die sich heute in den Städten zusammendrängen, zu produktiven Berufen übergeführt werden sollen, insbesondere soll deren landwirtschaftliche Kolonisation gefördert werden. Die Uebcrführung dieser Elemente zur sclbstarbcitcndcn Landwirtschaft auf nationalem Boden würde gerade von denen begrüßt werden, die die Entwicklung dieses Bcvölkcrungstcils in den Städten mit Beunruhigung verfolgen. Es entstehen aber im Anschluß an dieses Programm eine ganze Reihe schwieriger technischer, psychologischer und auch wirtschaftlicher Probleme, deren sich unsere Wirtschafts- Exekutive bewußt sein muß, wenn sie eine solche Aktion mit Erfolg führen will. Es muß auch darauf hingewiesen werden, daß neben diesen mittclstandischen Elementen noch eine ganze Reihe anderer, gut vorbereiteter, zur Ertragung der mit dem ersten Stadium der Ansicdlung no'.wcnJ1/; verbundenen Geiahren besser geeigneter Elc- . mc::te vorhanden sind, vor allem die schon im Lande befindlichen Chaluzim — ganz zu schweigen von den im Auslar.de wartenden. Wir vermissen in den Thesen einen Hinweis auf diese Tatsache, die dem Wirtschaftsr.it doch bekannt sein mußte. Es wäre gefährlich, wenn die Kolonisation.jarbeit sich von populären Stimmungsmorr.enkn leiten lassen würde. Davon steht allerdings nichts in den Thesen, «aber die Debatte des A. C. zeigte, daß zumindest zwischen einzelnen Persönlichkeiten der Wirtscha.'ts-Exek'jtive und einem großen Teil des A. C. lcb!ia.rte Meinungsverschiedenheiten über unsere zukünftige Kolonisationr-politik vorhanden sind. Es kommt weniger auf die Thesen an, als auf den Geist, der die Tkcren interpretiert. Es wäre u. E. verhängnisvoll, wenn die These von der nationalen Notwendigkeit der Landwirtschaft nichts anderes wäre als ein Kompliment, mit dem man sich von der Verpflichtung befreit, nun auch wirklich die Landwirtschaft in das Zentrum der zionistischen Tätigkeit zu setzen. Was die bestehenden Siedlungen selbst betrifft, so bestand weitgehende Uebcreinstimmung darüber, daß sie durch Gewährung der noch rückständigen, zu ihrem Ausbau notwendigen Beträge so schnell wie möglich sc!!.4erhaltend gemacht werden müssen. Dabei wurde auch die Notwendigkeit einer stärkeren Verwaltung des Kolonisaücms-Dcpnrtcmcnts der Exekutive unterstrichen, die in gewisser Hinsicht von den Selbstver« waltur.gsorganen der Arbeiterschaft unabhängig sein soll. Durch welche Mittel und in welchem Maße dies anzustreben sei, darüber ist das A. C. zu keinen cndgültigen Ansichten gelangt. Hier sind aber Fragen, die den Kongreß sicher beschäftigen und erregen werden. Gewiß ist es notwendig, im Einklang mit den Realitäten des La:.und der Wirtschaft vorzugehen. Aber u.E. darf auch heute noch nicht übersehen werden, daß der Au!bau der nationalen Heimstätte gerade auf exponiertesiem Pölten nur durch Menschen erfolgen kann, die von echter Pioniergesinnung und von dem Bewußtsein ihrer historischen Aufgabe erfüllt sind. Die Verwirklichung des Zionismus ist ein revolutionärer Akt sondergleichen, und uns erscheint es als eine Hauptaufgabe der verantwortlichen zionistischen Instanzen, den schöpferischen revolutionären Geist in den zionistischen Reihen lebendig zu erhalten. Es wäre u. E. verhängnisvoll, wenn man sich von wirklichen oder scheinbaren Bedürfnissen des Alltags in eine Richtung drängen ließe, die das wertvollste Gut und die stärkste Triebkraft des Zionismus gefährdet? Darum meinen wir, daß zwar alle die Dinge, die in den Thesen stehen, gemacht werden sollen, daß es aber Aufgabe des Kongresses sein wird, dafür zu sorgen, daß sie im rechten Geiste gemacht werden und daß nicht daran vergessen wird, daß über den Rahmen dieser Notwendigkeiten hinaus, gerade die heutige Situation'noch ganz andere, größere Anforderungen an den Zionismus stellt. Die Sitzung hat die Kongreßdebatte eingeleitet. Es bleibt noch Zeit zur Vorbereitung, bevor die Delegierten sich an ihre Tische setzen werden. Die große Verantwortung liegt heute auf den zionistischen Wählern. Die kommende Woche ist die Woche der Wahl. Der zionistische Wähler hat sich zu überlegen, ob er seine Stimme für jene abgeben will, die ihn mit den billigen Effekten des Vcrsammlungssaales umschmeicheln, oder; rur jene, die|" mit schwerster Verantwortung beladen," in ruhe- »iÄ Mfüüiit! bei den Kongre^waWen Sdiekelzabler an Orlen ohne Ortsgruppen und Sdhfö&elzaMer, die an den Wahltagen, am 2. u. 3. August, verreist sind, ßben ihr Wahlrecht brieflich aus durch Einsendung des Stimmzettels an die Zion. Vereinigung für Deutschland, Berlin W 15, Mcinckestrahc 10. Siehe Bekanntmachung über Kongrcjjwahlcn in dieser Nummer! loser fieberhafter ATbcit das zionistische Schiff durch alle Klippen zu steuern bemüht sind. Wir stehen mitten in der Zeit des Aufbaus und nur derjenige kann als wahrer zionistischer Sachwalter angesehen werden, der den Schwierigkeiten dieser Aufgabe ins Auge schaut und Wege sucht, sie zu bewältigen; nicht aber der, der nur negative Kritik übt, ohne selbst auch nur den kleinsten Ausweg aus den Schwierigkeiten weisen zu können. R« W. Die Sitzung des A.-C. In der Sonntag-Abcnd-Sitzung des A.-C. legte Dr. Halpern namens eines Teiles des Wirtschaftsrates folgende Thesen vor: Die Tliesca des Finanz- und Wirlschaltsrates „Das Ziel ist, bei Stabilisierung der ökonomischen Lage der schon im Lande befindlichen Juden und insbesondere der landwirtschaftlichen Siedlungen, die Möglichkeit für eine stetig gesteigerte Einwanderung zu schaffen. Es wird festgestellt, daß die Sicherung eines gesunden, ökonomischen Aufbaus und der nationalen Ziele die bevorzugte Förderung der landwirtschaftlichen Kolonisation unbedingt erforderlich machen. Andererseits wird anerkannt, daß ohne ein Anwachsen von Gewerbe und Industrie die Absorption der Einwanderung in einem Ausmaße, wie er nötig erscheint, unmöglich ist. Es ist die Pflicht der Zionistischen Organisation, allen Elementen der Einwanderung bei ihrer Scßhaftmachung auf produktiver Grundlage In Palästina zur Seite zu stehen. Neben der Beratung ist das zentrale Problem* die Kreditbeschaffung für Einwanderer mit eigenen aber nicht ausreichenden Mitteln. Neben allen anderen Bemühungen müssen darum auch entsprechende Beträge aus dem ordentlichen Budget des K. H. zur Verfügung gestellt werden. Die in jeder Beziehung erwünschte landwirtschaftliche Kolonisation mittclstä ndischcr Elemente soll durch Gewährung von Land durch den Nationalfonds, Beteiligung am Soskinschen Projekt und Gewährung von langfristigen billigen Krediten an solche Siedler, die selbst nicht weniger als £ 500 besitzen, erfolgen. Für das Gewerbe, die Klein- und Mittclindustric wird unter Beteiligung des K.M. eine Industriebank geschaffen. Eine grundsätzliche Verständigung zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern, die für eine längere Zeit hinaus eine ungestörte Fortsetzung der Wcitcrarbeit der Betriebe gewährleistet, ist eine unerläßliche Voraussetzung für die Sicherung dieses Teiles des Aufbaus des Landes." Der Referent gab eine eingehende Begründung, worin er sicli vor allem über die Frage der industriellen Möglichkeiten verbreitete und der Ansicht Ausdruck gab, daß in Palästina eine Industrie größeren Stiles, und zwar vor allem Export-Industrie möglich sei und ihre Entwicklung im Interesse der Aufnahmefähigkeit des Landes mit allen Mitteln gefördert werden müsse. Im Anschluß daran erörterte er insbesondere die Haltung der industriellen Arbeiterschaft, die er als unbefriedigend bezeichnete. Er begründete insbesondere die Notwendigkeit einer Industriebank für langfristige Kredite. 6 Die Debatte nahm den ganzen Montag in Anspruch. Herr Schocken äußerte bezüglich der Industrie etwas abweichende Ansichten, indem er vorzugsweise Kleinlndustrlc nicht aber Export-Industrie für nötig hält. Er befaßte sich sodann mit der Reform der Verwaltung unserer landwirtschaftlichen Siedlungen und betonte die Notwendigkeit eines Wirtschr.ftcplancs sowie einer klaren Unterscheidung zwischen Okkupation und Kolonisation. Er trat auch für Erweiterung der Handlungsfreiheit der Exekutive bei der Durchführung des Budgets ein. im Anschluß an die Referate entspann sich eine ausführliche Debatte. Die erst nm Montag aus Palästina , eingetroffenen A. C.-Mitglicdcr Kaplan und Arlosoroff erhielten Gelegenheit, noch nach Abschluß der Debatte In ausführlicher Weise den Standpunkt der Arbeiterschaft Palästinas zu vertreten. Kaplan überbrachte auch den Protest sämtlicher in Palästina wohnenden elf A. C-Mitglicder. <lie die Verschiebung der Sitzung, gefordert hatten, daß der Termin der Sitzung ihnen die Teilnahmt unmöglich gemacht habe. Die Dienstag-Sitzung war vorzüglich den Fragen der technischen Vorbereitung des Kongressen gewidmet. (Die beschlossene Ta.^csoidnung wird demnach»« veröffentlicht werden.) Dienstag nachmittag wurde die Tagung nach einer Ansprache von Herrn Sokolovy geschlossen. Der Stellvertreter des Obcrkommissars von Palästina, Colonel Symes empfing am .22. Juli den Verein der auswärtigen Prcsscvcrlrei-r aus, Anlaß, de*, ersten Jahrestage« der Gründung dieses Vereins. Die ErweMernnrj der Jewish Aßency Louis Mars ha 11 hat, nach dem Warschauer „Ha:.* am 27. Juni folgendes Linludung&sclmibcn an rbie ,\ amerikanisch-jüdischer Organisationen gerichtet: "i „In der am 1. März 1925 abgehaltenen Unpartcii-;; Konferenz wurde einstimmig eine Resolution zugunsten geplanten Schaffung einer erweiterten Jcwish Agcr.r-,-. Uebcreinstimmung mit Artikel 4 des vom Völkerbund»"; genommenen Palästinamandats, beschlossen. In dieser A;. sollen die Nichtzionistcn die gleiche Vertretung wie die', nistische Organisation haben. Als Vorsitzender der; ferenz wurde ich beauftrag^ ein Organisaiiouskonmcc •> zusetzen das aus Nichtmitghcdcrn der Zionistischen 0:; sation bestehen soll. Seine Aufgabe ist, dahin zu uv, daß die ganre amerikanische Judenheit sicli .in der U. Agcncy beteiligt." Nach Darstellung der bekannten ür; sationsgrundlagc (50 : 50, usw.) tährt d2S Schreiben ': „Nach genauer Prüfung der Sachlage habe ich jeijr.; Organisationskomifee, ■ das die nichtzionistischen RVr r.chafteu In drn Vereinigten Staaten vertreten und m["> Beteiligung der amerikanischen Judenheit an der jcv' Agcncy hinwirken soll, folgende Personen bestimmt: Cyrus Adler, Philadelphia; Markus Aron, Pittsb-' lames II. Becker, Chicago; Henry G. Beruhe;- New York; David A. Brown, Detroit; Alfred M. Coh- Cincinnati; Dr. L. K. Frankel, New York; Felix Fu; New York; Dr. L. Jung, New York; Mrs. Rebecca Köln New York; Dr. Samuel bhulman, New York; Dr. Abrar Simon, Washington und Felix M. Warburg, New Yc Ich nehme mir die Freiheit, selbst Mitglied des Komi; ex officio zu sein. Haben Sic die Cüic Ihre Zustimmung zur Mitglicdich in diesem Komitee zu geben. Die erste Aufgabe der Mitglieder des Komitees v die Bestimmung verschiedener nichtzionistischcr sationen, die zur Beteiligung an der Wahl der nicht/ionistisc Vertreter im Council der Jcwish Agcncy eingeladen wc:: sollen, sein, sowie die Aufstellung eines Planes, wie amerikanische nicht/ionistischen Vertreter gewählt wer: sollen. Bis der Zionistcnkongrcß und die verschiedenen r,,- zionistischen Körperschaften in anderen Ländern sich t ihre Beteiligung an der Schaffung einer erweiterten Jcv. Agency auf der Grundlage der festgelegten Prinzipien? schieden haben werden ist die Wahl der ameribniv Vcrtrcter natürlich verfrüht. Mit Rücksicht auf die et Beziehungen zwischen einem Teil des Zionistcnkonjrr- und den nichtzionistischen Organisationen in anderen Lam! fordere ich Sic aber auf, Ihre Aufmerksamkeit mit gnV Sorgfalt auf diesen Gegenstand, mit dem sich das Kots zu beschäftigen hat. zu lenken. Es ist meine feste Ucberzeugung, daß t keine Mühe scheuen darf, in den Reihen des Vo Israel für die Lösung der vielen Probleme, die mit ] lästina und der Zukunft der Juden im heilig Lande zusammenhängen, Eintracht und Harm< herbeizuführen." * Die Konvention der amerikanischen Zionisl in Washington nahm zur Frage der Jewish Agency stimmig folgende Resolution an: „Die Konvention hat mit Aufmerksamkeit die Sch; verfolgt, die von der Zionistischen Organisation Amrr und der Zionistischen Weltorganisation unter der Führ Prof. Wcizmanns unternommen worden sind, um Jewish Agcncy jüdische Organisationen hinzu; ziehen, die mit der Zionistischen Organisation nicht bunden sind, um mit ihnen gemeinsam, unter den De gungen der, Mandates, Palästina als nationale Heimstätte das jüdische Volk aufzubauen. Wir sind überzeugt, daß die unternommene Aktion Einklang steht mit den Traditionen der zionistischen wegung, die stets danach gestrebt hat, daß die Schaff einer nationalen Heimstätte in Palästina die Aufgabe ganzen jüdischen Volkes sein soll, im Einklang steht a auch mit der der Zionistischen Organisation im Artik des Mandates auferlegten Verpflichtung, sich darum zu mühen, daß an der Jcwish' Agcncy alle Juden beteiligt s die am Aufbau der jüdischnationalen Heimstätte mitarbc wollen. Die Konvention drückt ihre Zufriedenheit mit der Tä kclt der Nichtzionistcn-Konfcrcnz aus, die unter Führ Louis Marshalls zusammenberufen und in der beschlo« wurde, Schritte zu unternehmen, um alle jüdischen Or," Rationen der Vereinigten Staaten aufzufordern, Vertreter einer Konferenz zu entsenden, auf der die amerikanii Vertretung für die Jewish Agcncy geschaffen werden \ Die Konvention drückt ferner ihre Zufriedenheit den Bemühungen der Nichtzionistcn um die Organisier einer P a l e a t i n c Economic Corporation?ur lln Stützung wirtschaftlicher Unternehmungen in Palästina Die Konvention wartet auf den Augenblick, wo diese 1 poration ihre Tätigkeit aufnehmen wird. Wir glauben, die Palcstinc Economic Corporation in der wirtschafte Entwicklung Palästinas eine bedeutungsvolle Rolle spii wird. Die Konvention drückt endlich die Hoffnung aus, der XIV. Zionistcnkongrcß die Schritte gutheißen w die zur Verbreiterung der Jcwish Agency in Amerika Europa unternommen worden sind, so daß es eine gecin Judenheit geben wird, die für den Aufbau der jüdisc nationalen Heimstätte tätig sein wird." Die palästinensischen Juden in den Völkerbund Jerusalem. (J.T. A.) Im Hinblick darauf, daß Mandatskommission des Völkerbundes im Herbst d. J. wi< zu einer Tagung zusammentritt, um die Angelegenheit „A"-Mandate, zu welcher Klasse auch Palästina gehört, ein; Beratung zu unterziehen, hat der Waad Leumi beschloß* der Mandatskommission ein ausführliches Memorandtim, er! haltend die Fordeningen der palästinensischen Juden, ■ unterbreiten. In diesem Memorandum wird der Waad Leu" Freiheit der Einwanderung von Juden nach h lästina, Anstellung von Juden als Regierung beamte, finanzielle Unterstützung des j£ ditchen Schulwesens durch die Verwaltunc d*e Rechte der hebräischen Sprache u. a. m. fordern un begründen. Die Eoropa-Reise Herbert Samuels i Bük£.res.*- <J-T-A> Auf seiner Rückreise von J:>- salcm nach London besuchte der frühere Obcrkommissa-HcrK' Samuel eine Anzahl Länder, um die Lage der luden >■ stud cren. Nach Aegypten und der Türkei besuchte er Rmanlcn, wo er mit dem Außenminister Duca eine Unit' redung hatte, die die Lage der Juden in Rumänien betr^ Apj gleichen Tage (22. Juli) empfing Herbert Samuel V* trete; der jiuhschcu Bevölkerung in Rumänien, die ihm AN die Lage berichtete... Auch empfing er das^ Präsidium * Zionistischen Organisadon. rrasiaium