Mannheim
Compact Memory

Der israelitische Volkslehrer · 1857-02-01 · Heft 2 (Februar 1857) · page 27

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der israelitische Volkslehrer
Volume
6 (1857)
Issue
Heft 2 (Februar 1857)
Date
1857-02-01
Page
– (sequence 27)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
91% known words query
IRI
…/3129675-3129778-3129781--1863-3528371
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Rundschau. 67 zu untersagen seien und bei welchen eine Beschränkung wlttWeuSwertti erscheine. ^. . . Zu diesem BeHufe und zur dessen, Beurteilung sind, wie früher im Tauverthale. so jetzt im Nies u. s. w. die Concepte der Predigte» ntel)-- rerer Tora-Borlesungen tv^l'lp -NN' 'S^ den Vorsängern auf Verlange« übergeb.n und von den Nabbinen mit ihrem Gutachten Versehe,., der Oberkirchenbehörde vorgelegt worden. Diese Behörde sieht dabei auf das religiöse Bedürfnis) der Gemeinde sowohl, als auf die Persönlichkeit und ein begründetes Ehrgefühl der einzelnen Vorsänger. Auf die schon früher eingesendeten Conzepte smd nun im vorigen Monate durch hohen Erlaß Vorsänger in drei Klaffen geschieden worden, wovon die erste (zu der auch Einsender zu gehören, die Ehre hat) jeden Sabbalh eine» selbstve, faßten, homiletischen Vortrag halten soll; bei der jweitett ist diese Pflicht und nese? Recht je auf den vierten Sabbath beschränkt und der dritten ist diese Befuginß bis auf Weiteres ganz entzogen worden. Für alle Fälle, wo hiernach kein eigentlicher Predigtvortrag stattfindet, ist der Vortrag einer in (Äebetsform gehaltene», erbaulichen Betrachtung nach einem Musterbuch« zunächst ans der von dem Stadtrabbiner Präg er in Malmheitn herausgegebene» Sammlung vorgeschrieben worden. Das K. ÄNlnlsterium hat diese Aenderung gutgeheißen. Aus Anlaß ihres 25jährigen Bestehens haben die Gemeinden des i ' . Rabbinats Oberdorf der isr. Ob e rki r ch e n b e h b r d e in elner von dem Lehrer Adler in Unshausen kalligraphisch ausgezeichnet geschriebenen Und von den Vorsteher-Aemtern zuvor berathene» Adresse und in einem von H. Rabbiner Adler verfaßten hebräischen Gedichte ihre Glückwünsche dargebrächt und dem Hrn. I>r. Maier eine silberne Dose mit passender Inschrift überreicht, worauf von der Behörde und dem Kirchenrathe freundlich und warm dankende Antworten gekommen sind. Die Oberkirchen-Behörd'e sagt Unter Anderem: „die israelitische Ober-Kirchenbehörde erkennt mit lebhaftem Dank die schätzbaren Gesinmliigen, welchen die Kirchenvorsteherämter, ihren im Dienste der Synagoge ergrauten würdigen geistlichen Vorstand an der Spitze, in jener Adresse Ausdruck gegeben habe». Sie wird ihre Aufgabe, die Förderung der gesammten geistigen und materiellen Interessen der israelischen Geinrinde des Landes unverrückt im Auge behalten und darf, wenn gleich die eigenthnmlichen Verhältnisse manche nicht geringe Schwierigkeiten zu überwinden gebe», hoffen, daß mit dem Segen von oben ihre Bestrebungen, Dank der liberalen Unterstntzung einer Königlichen Staatsre'gierüUg und dem willigen Entgegenkommen der Israeliten selbst, auch für deren Enkel nicht ohne wohlthätige Früchte sein werden.« Herr vr. Maier spricht sich u. A. in folgender Weise aus: „Von dem ersten Augenblicke meiner Amtstätigkeit a», war das Wohl der Gemeinden, die Förderung ihrer heiligsten und wichtigsten Interessen, Mein eifrigstes Bestreben. Eine Anerkennung von dieser

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.