Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 6 (1857)
- Issue
- Heft 1 (Januar 1857)
- Date
- 1857-01-01
- Page
- – (sequence 32)
- Language
- German
- Belongs to
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Nachschrift d-S Herausgebers herauszutreten! — Unseres Wissens trinkt Hr. Auerbach keinen Wein bei NichtiSraeliten. Nun denn, warum sagt er es nicht? etwa um tolerant zu scheinen? Aber gerade dieser Schein von Toleranz bringt hier in der Thar eine höchst widerliche und schädliche Wirkung hervor! — Genug! — Ich wollte nur meine Pflicht thun! — Vielleicht dürite der Aufsckluß, den ich über daS auS den hetrogensten Ele- Mer,len zusammengewürfelte Conglomerat gegeben, dazu beitragen, dieses verwerfliche Buch aus den Schulen, wo es Eingang gefunden;u entfernen. Jedenfalls wäre es rathsamer gewesen, Herr Auerbach wäre mit diesen Satzungen des Schulchan-Aruch, als seinem rabbtmfck wuchernde-, Pfunde, in seinem engern Kreise geblieben, als daß er damit an das Licht der Welt getreten. Traurig bleibt nur, daß des edlen Dinier lichtvollklare Worte mit solch verdummender Lehre in einem Joche zusammengespannt sind. Hat sich Herr A. nicht vor gefürchtet? hat ihn sein Gewissen nicht abgemahnt, das Buck eines christlichen Nationalisten mit seinem irrationellen Krame zu paaren? ----"5Z5«4—-------- G. Nachschrift des Herausgebers. So unangenehm es immer ist nnd bleibt, die Fehler Anderer aufzudecken und ihre Werke auch der gerechten Verurteilung preißzugeben, so wird dieses doch zur unerläßlichen Pflicht, wo die unnachsichtige Strenge gegen den Einzelnen von der Rücksicht gegen die Gesamrmheit geboten ist. Wenn die Liebe gegen den Nächsten gebietet, seine Mängel mir dem Mantel der Schonung zuzudecken, so gebietet die Liebe gegen die Nächsten, jene Mangel schonungslos aufzudecken, wo aus dem Verschweigen der Schä-- den für die Gesellschaft großer Schaden entstehen würde. — Daher gebietet auch uns die heiligste Pflicht, daß wir vor Gott und Menschen und aus tiefer Ucberzeugung das gewissenhafte Unheil aussprechen und bekräftigen: „das Auerbach'sche Religionsbuch ist als für das jugendlich kindliche Alter höchst verderblich, zum Gebrauche in Religivnsschulen durchaus ungeeignet, und sind Eltern und Lehrer vor demselben ernstlich zu warnen." — Der geebne Einsender hat hierüber erklekltche Beweise angeführt; wir müssen noch einige hinzufügen, nm die Lächerlichkeit, Ungenauigkeit unv Schädlichkeit der aufgenommenen religiösen^)