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Der israelitische Volkslehrer · 1857-01-01 · Heft 1 (Januar 1857) · page 26

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Journal
Der israelitische Volkslehrer
Volume
6 (1857)
Issue
Heft 1 (Januar 1857)
Date
1857-01-01
Page
– (sequence 26)
Language
German
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Li! Ein ttkues Wort nber Positiv Züdis.-be ein, welches etwa folgendermaßen zusammcngctrastzn ist: Die Messiaelehrc u. vgl. scheint, wenige Wort- und Satzversetzungen abgerechittl. dem würtembcrgischen israelitischen Ncliqwnsbuchk, einige symbolisirende und sublimirende Deutungen rsn Hesetzen. wie die vom Sabbach, von Sukkoth, von Lulafu. dgl., d-M Hmeb von Hirsch entnommen zu sein; dann gesellen sich siete Wate aus dem „Chmuch" und „Schulchan-Aruch" hinzu. Auf diese letzteren bezieht sich wahrscheinlich die Ankündigung auf dem Ttteiblatts: „nach den Quellen bearbeitet!" Was nun den Inhalt jener Citate betrifft, so sind es meistens mmutiöse Rimalgesetze. die aus dem Leben der gebildeten Mselittn langst geschwunden, für ein Schulbuch aber, das der ZAgend in die Hände gegeben werden soll, nicht nur nicht von Nutzen, sondern sogar nachtheilig sind, wie wir dieses weiter an Beispielen zeigen werden. — Der selige Herr vr. Creizenach Mte m einer eigens hierüber verfaßten Broschüre das Fremdartige, Seltsame Unwahre und darum Schädliche dieses Buches uM stellte unter andern folgenden Satz auf: „Herr vr. A. führt wMührlick ersonnen? Satzungen ein und stellt das Iudenthum auf eine Weise dar, in der es von keinem von uns Allen gekannt ist." Allein eben dieses Seltsame und dem Judenthume Fremdartige findet in der Art der Entstehung und der wahren „Quelle" dieses Buches die wir entdeckt haben, seine Begründung. Herr Vf. Sl. »rollte Ä Wut prix ein Neligiousbuch schrei- ' ben, ohne das Geschick oder die hingebende Ausdauer für ein suchte Werk;u besitzen. Da war ihm das Dinrer-Wallothische Buch em willkommener Fund, um auf eine bequeme Weise zu Geld und Ehre zu gelangen. Da mußte sich Jüdisches und Christliches paaren; da mußte sich sogar der Schulchan Aruch des Herrn Auerbach mit dem rationellen Christenthum Dmters amalgamireu, und obgleich sonst als ein Eiferer auch gegen jeden Schein solch« Amatgamation sich gebahred, so verstößt diese, als in wÄ- Mem vo<:wns Kl^näm unternommen, doch nicht gegen sein jüdisches Gewissen! — Einige Beispiele werden das Gesagte erläutern. So schreibt er den I. 46 seines Buches von dem K. 87 des DMerischen vom Anfange an wörtlich ab; dann ändert er Manches am Style, was beiläufig bemerkt, nur Unsinn hervorbringt. Vinter sagt: „Es entstand die Gewohnheit zu sündigen/' Auerbach: „Und schon dm ersten Nachkommen ward die Sünde zur Gewohnheit." Wer sagt ihm das? - Vinter: „Ihre Nachkommen wurden von Zeit zu Zeit noch schlimmer. Die Menschen verfielen so in Sünde und Laster. Aus der überwiegenden Neigung zum

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