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Zeitschrift für die Geschichte der Juden in der Tschechoslowakei · 1933-08-01 · 3-4 (August 1933) · p. Seite 215

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Journal
Zeitschrift für die Geschichte der Juden in der Tschechoslowakei
Volume
3 (1932-1933)
Issue
3-4 (August 1933)
Date
1933-08-01
Page
Seite 215 (sequence 77)
Language
German
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Grabinschrift. bruche kam, und konnte davon gar nichts retten. Vor Aufregung über diesen Verlust erlitt sie eine Frühgeburt und starb. Nach einer Tradition in dieser Familie erkrankte Rabbi Hirsch im Monate Tebeth des Jahres 5601 (1841) so schwer, daß seine Auflösung zu befürchten war und sich schon die Chewraleute an seinem Krankenbette versammelten. In ihrer Verzweiflung rannte dessen Frau auf den Friedhof zum Grabe Rabbi Nachums; da kam ihr die Erleuchtung: Sie lief in den Tempel zurück, öffnete die Bundeslade und flehte um Verlängerung des Lebens ihres Gatten um 10 Jahre. Gestärkt und hoffnungsvoll kehrte sie dann heim. Ihr Gatte Reb Mendl Hirsch erholte sich wieder, genas und lebte noch 10 Jahre. Er starb am 15. X. 1851.4 Nach einer Sage befindet oder befand sich im Grabsteine des Rabbi Nachum unter der Kupferplatte eine Höhlung, worin eine Prophezeiung aufbewahrt ist. In einer bestimmten Zeit werde sich diese Platte von selbst öffnen und diese Prophezeiung — nach einigen auf einer Platte geschrieben, nach anderen auf Papier oder Pergament, von einer Thorarolle 215

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