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Zeitschrift für die Geschichte der Juden in der Tschechoslowakei · 1933-08-01 · 3-4 (August 1933) · p. Seite 184

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Journal
Zeitschrift für die Geschichte der Juden in der Tschechoslowakei
Volume
3 (1932-1933)
Issue
3-4 (August 1933)
Date
1933-08-01
Page
Seite 184 (sequence 46)
Language
German
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fen'' in ihrer Bibel, den sollten sie billig mit goldenen Buchstaben schreiben. Noch auf seinem Totenbette soll der Kaiser seinem Sohne die Juden zu schützen empfohlen haben. Er hatte auch einen jüdischen Arzt, Jakob Loans, der bei ihm so in Gunst stand, daß er ihm die Ritterwürde verlieh. Dieser behandelte auch den Kaiser auf seinem Schloß zu Linz bis zu seinem Tode." — Wenn Friedrich später den Befehl zur Vertreibung der „Schalasjuden,, (vgl. weiter unten Teil Nr. IV) aus Judenburg gegeben hat, entsprach dies ganz gewiß nicht seinem Empfinden und Willen, sondern er stand unter dem ununterbrochenen Druck eines Begehrens der dortigen Bürgerschaft, die bei einer Weiterbelassung der eigentlich in Judenburg nicht fest angesiedelten, sondern nur vorübergehend sich aufhaltenden Juden, wahrscheinlich mit einem Steuerstreik gedroht haben dürfte. 14 Pesäkim Nr. 210 (Ed. Fürth, S. 30 a). 15 Vgl. z. B. jlSHfi HÜ1111 Ed. Fürth, S. 71 b, Nr. 241, Kol. b. (Graetz, a. a. 0., S. 182, Anm. 1 wird irrigerweise angegeben JttHff DÖIID Pesakim 241, tatsächlich aber findet sich die Stelle im jtSHrT WÜTinuna< nicht in den Pesakim). 16 Namentlich an der Stelle des Privilegs, wo gesagt wird: „vnd aber sesschaft da nicht sein", hätte man schon den Zusatzt erwartet, weil sie seinerzeit vertrieben worden sind. 17 VgL Anhang, Urk. 18 Vgl. Scherer, a. a. 0., SS. 423 f. u. 436 ff. 19 Scherer, a. a. O., S. 423 u. Graetz, a. a. 0., S. 261 f. Vgl. Anhang Urk. Vgl. auch Krones, Beiträge XXXII. 183 und Starzer, ebendort XXXII. 217. Vgl. auch Popelka, Graz 1, S. 63. Neben Leser erscheint auch Jona aus Voitsberg, der ebenfalls dann nach Marburg übersiedelte, gewisser Vergehungen— welcher Art dieselben waren, wird nicht gesagt — bezichtigt worden zu sein. Vgl. Starzer, a. a. 0., S. 217 u. Anhang, Urk. 21 Vgl. Popelka, Graz 1, 214 f. 22 Da die Häuser bereits am Beginn des Jahres 1439 verkauft worden sind, muß Friedrich in ihren Besitz bereits im Jahre 1438 gelangt sein. 23 Vgl. Anhang, Urk. 24 Pirchegger, a. a. 0., S. 53. 25 Wlohl ist es richtig, daß laut diesem Vertrage neben vielen anderen Punkten auch über den Punkt eine Einigung getroffen wurde, daß „sie ungeteilt bleiben wollten auch in betreff dessen, was sie durch Kauf, Schenkung, Erbschaft usw. bekommen, alle beide oder einer aus ihnen" (Chmel, a. a. O., 228). Und tatsächlich finden wir, daß wie schon früher, bei Häuserverkäufen Friedrich für sich und seinen Bruder die Verkäufe tätigt, z. B. anfangs 1436 die Verleihung der Veste Offenberg als Lehen an Andreas Ramung (Chmel, a. a. 0., S. 231), am 9. März 1436 die Veste Wechsenstein als Leibgeding an die Brüder Jörg, Paul und Martin Moysse (Chmel, a. a. 0., 235), so auch nach dem Abschluß des Vertrages, wie z. B. am 13. Juli 1436 die Pflege Klamm mit der gewöhnlichen Burghut usw. an den Kämmerer und Pfleger Leopold Turner, im August 1436, wo sie der Pfarrkirche zu Birk („zu der Puerg") als Eigentum den Werfessee ober Wolkenstein geben (Chmel, a. a. O., 236). Am 15. Juni 1436 stellen Friedrich und Albert dem Juden Joseph von Hinntperg einen Schuldschein über 750 Dukaten aus, „die er vnserm besundern Johan Rollingswerd von Köln ausgericht vnd beczalt hat" und die ihm zur nächsten Faschingszeit ausbezahlt werden sollen (Chmel, a. 184

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