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Zeitschrift für die Geschichte der Juden in der Tschechoslowakei · 1932-09-01 · 1 (September 1932) · p. Seite 51

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Journal
Zeitschrift für die Geschichte der Juden in der Tschechoslowakei
Volume
3 (1932-1933)
Issue
1 (September 1932)
Date
1932-09-01
Page
Seite 51 (sequence 60)
Language
German
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Der philantropische Verein „Humanitas", der von Dr. Julius A c z e 1, Swiegersohn des schon erwähnten Philipp Brödy, geleitet wurde, ist während und zufolge des Weltkrieges aufgelöst worden. Beschäftigung der Juden. Die Geburtsmatrikel vom Jahre 1844 zeichnet folgende Eltern, mit Angabe ihrer Beschäftigung, auf: Herman Polacsek, Spekulant, Moses Stern, Gastgeber, Wilhelm Teitelbaum, Herman Roth, Goldarbeiter, Abraham Grossmann, Tischler, Jakob Sugär, Kaufmann, Beer Teiner, Kantor, Josef Reich, Schuster, Elias Fischer, Gastgeber, Michael Krausz, Schneider, Moritz Haas, Weinhändler, Josef Schäffer, Spekulant (ein Mitglied dieser Familie war ein angesehener Arzt zu Kaschau), Jakob Grosz, Schuster, Josef Wein, Kleinhändler, Josef Blum, Lehrer, Abraham Grün, Schneider, Samuel Schwarz, Tischler, Chaim Kalephonie (Kalafony), Siegelstecher, Wenzel Einzig, Schneider, Eduard Donät, Weinhändler, Israel Klein, Kellner, David Mandl, Schneider, Isaak Schwarcz, Faktor, Menassek Goldwasser, Schochet, Leopold Büx, Lehrer. Ehen schlössen im selben Jahre: Abraham Wein und Hani Engländer, Kleinhändler, Josef Deutsch (Kaufmann) und Hani Grün, Wolf Neumann, Sohn eines Pächters, und Sali Neumann, Aron Neumann (Kleinhändler) und Kätchen Unger, Samu Roth (Sohn eines Pächters) und Betti Brod. Es starben im selben Jahre: Issak Wirkmann, Branntweinbrenner, im 72. Lebensjahre, Samuel Klein, Armer, 40 J., Abraham Einzig, 4jähriges Kind, Mayer Wolf, Seelenfreund, lOjähriges Kind (des Rabbiners R. Abraham S.). 36) Wie wir sehen, waren die Kaschauer Juden schon in den ersten Jahren ihrer Ansiedlung sozusagen auf sämtlichen ihnen eröffneten Gebieten der Wirtschaft tätig. Auch heute sind sie in sämtlichen Zweigen der kleinen und großen Industrie, des Klein- und Großhandels, aber auch schon auf dem Gebiete der Wissenschaft vertreten. Wir haben jüdische Schuster, Schneider, Tischler, Spengler, Schlosser, Uhrmacher, Graveure, Schildermaler, Zimmermaler, Anstreicher, Bäcker, Goldarbeiter, Gastgeber, Kellner, Autolenker, Näherinnen, Schneiderinnen, Handelsangestellte, Lenker der elek- 36 Kerekes, S. 111. 51

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