Zeitschrift für die Geschichte der Juden in der Tschechoslowakei
- Journal
- Zeitschrift für die Geschichte der Juden in der Tschechoslowakei
- Volume
- 3 (1932-1933)
- Issue
- 1 (September 1932)
- Date
- 1932-09-01
- Page
- Seite 35 (sequence 42)
- Language
- German
- Belongs to
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28 Der temperamentvolle R. Chajim Paltiel bezeichnet den Verleumder als Gottesleugner. 29 Vgl. Mechilta IL B. M. 13, 14. 80 Jes. 10, 14. D. h.: Niemand hatte gegen diese Verschwägerung etwas auszusetzen. 31 Hiob. 24,18.82 Kidd. 28a.83 Zephanja 3,13.34 Proverb. 23,21. 35,Jung" bedeutet hier nicht jung an Jahren, sondern ist ein Ausdruck von R. Chajim Paltiels Bescheidenheit. 36 Jes. 66, 6. 37 Jes. 5, 29. 38 Proverb. 26, 14. 39 Wörtlich: Nicht länger über Flechtwerk wandelt. Vgl. Hiob 18, 8.40 Daniel 10, 11. 41 Proverb. 10, 18. 42 Ezechiel 3, 18 43 Koh. 10, 11. 44 D. h. ohne daß es bekannt ist, daß dieses Gerücht von einem Verleumder absichtlich verbreitet wurde. 45 Rabbinatsgerichts-Haus. 46 D. h. gegen eine Familie ,mit der er beständig im Streite lebt. Vgl. II. Chronik 35, 21. 47 Chronik 4, 10. Der Ursprung der freiherrlichen Familie Königswarter. Von Chajim Bloch, Wien. Dem Europäer ist das im nordwestlichen Teile der heutigen Tschechoslowakei, am Südhange des Tepler Mittelgebirges liegende Königswart wegen seiner Heilquellen bekannt, noch mehr aber wegen des berühmten Museums und der riesigen Bibliothek, angelegt von dem großen österreichischen Kanzler Fürsten Metternich. Das Judentum hingegen ist mit diesem herrlichen Orte durch starke geschichtliche Fäden verbunden, denn dort blühte einst unter dem Schutze der Fürsten Metternich, eine der glücklichsten jüdischen Gemeinden. Im Jahre 1928 besuchte ich Königswart und nahm eine Besichtigung der dort erhalten gebliebenen, für die Kulturgeschichte der Juden ungemein wichtigen Sehenswürdigkeiten vor. Dieser Judengemeinde verdankt die österreichische freiherrliche Familie Königswarter ihren Namen und sie ist auch der Ursprung dessen Ahn- 35