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Zeitschrift für die Geschichte der Juden in der Tschechoslowakei · 1932-09-01 · 1 (September 1932) · p. Seite 30

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Journal
Zeitschrift für die Geschichte der Juden in der Tschechoslowakei
Volume
3 (1932-1933)
Issue
1 (September 1932)
Date
1932-09-01
Page
Seite 30 (sequence 35)
Language
German
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verhüte es — von irgendwoher Zeugen dafür gebracht werden sollten, so sind sie falsche Zeugen und ihr Wort ist null und nichtig, denn sicherlich hat ihr Mund Falsches gesprochen und ihre Zunge ist voll von Lüge. Die, welche sie strafen, denen möge es wohl ergehen.22 Diese Schrift habe ich abgeschrieben Buchstabe für Buchstabe von der Schrift, auf der unterschrieben ist mein Lehrer R. Jakob Jessachar b. R. Schalom. Chajim ben R. Machir. Es ist volle Wahrheit, daß ich die oberwähnte Zeugenschaft über die oberwähnte Angelegenheit vorgenommen habe, nämlich, daß die Familie des R. Dawid und des geehrten Asriel rein ist, wie erwähnt. Und da auch unser Lehrer R. Jakob dasselbe ausgesagt hat, so erkläre auch ich, daß jeder, der die üble Nachrede verbreitet, nämlich in Bezug auf sklavische Abstammung in dieser Familie, oder verbreitet hat, sich im Banne befindet. Wer aber auf uns hört, möge ruhig und sicher wohnen.23 Jizchak ben Eljakim. Auch das ist abgeschrieben worden, nachdem es von Jessachar gesehen worden ist. Chajim ben Machir. [Zustimmungsschreiben des R. Chajim PaltieL] Ich beiße mein Fleisch mit meinen Zähnen24 wegen des Briefes, der vor mir liegt; und wegen meines Augenleidens diktiere ich und ein anderer schreibt.25 — Mit dieser Sache haben sich schon große Gelehrte beschäftigt und wie darf ich mich an ihre Seite stellen? Aber ich eifre gegen die, die sich selbst zerfleischen,26 (indem sie ihre eigene Seele verderben) und mit großer Zunge Böses sprechen und an Heiligen Fehler aussetzen, an solchen, die in der Erde schlafen.27 Auch möchte es mich sehr wundern, daß, nachdem unsere Lehrer, die leben mögen, nämlich R. Jakob und R. Jizchak, über den, der über die Familie in dem Sinne üble Nachrede verbreitet hat, als ob eine Linie von Sklaven abstammt, nämlich über die Familie des geehrten R. Asriel, den Bann gesprochen haben, sich noch jemand weigern sollte, sich diesem Bannspruch anzuschlie- 30

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