Zeitschrift für die Geschichte der Juden in der Tschechoslowakei
- Journal
- Zeitschrift für die Geschichte der Juden in der Tschechoslowakei
- Volume
- 3 (1932-1933)
- Issue
- 1 (September 1932)
- Date
- 1932-09-01
- Page
- Seite 29 (sequence 34)
- Language
- German
- Belongs to
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Bruder Dawid verschwägert haben. Dagegen ist der Bösewicht bekannt in der ganzen Umgegend, daß all sein Tun krumm ist,18 daß er alle unsere Vorfahren, die hierher in die Stadt Wien (?) gekommen sind,19 gekränkt und beleidigt hat und gegen sie aufgetreten ist und sie nicht liebt. Und das alles tut er zu seinem eigenen Nutzen. Auch ist bekannt, daß dieser Wohltäter R. Asriel nie mit ihm geschäftliche Verbindung gehabt hat oder Geldforderungen oder sonst eine Beziehung. Sondern es ist bloß der Neid dieses Bösewichts, weil er den R. Asriel beneidet, weil ihn die ganze Welt verehrt, wie es ihm auch gebührt. Darum frevelt er und spricht gegen seine Familie. Ich bitte daher unsern Lehrer und Rabbi, er möge über ihn ein Urteil sprechen, wie er es verdient. Es möge unserem Rabbi und Lehrer wohl ergehen, er möge Diener seiner Diener, der Schüler seiner Schüler Jessachar20 ben R. Schalom. (21 L,^ K,„ [Bestätigung über das Zeugenverhör.] Ich Unterzeichneter tue kund jedem, der diese Schrift sieht, daß vor meinen Lehrer R. Jizchak ben R. Eljakim, der zu Gericht saß, Zeugen erschienen sind und er hat eine vollendete Zeugenschaft vorgenommen von den Alten und Glaubwürdigen im Königreich über die Familie des R. Dawid und des Wohltäters R. Asriel, daß sie rein und eine der vornehmsten Familien in Israel ist, in jeder Hinsicht, väterlicher- und mütterlicherseits. Folgende sind die Zeugen: Der Greis R. Pinchas ben Jehuda. Der Greis Zadok ben Schelomoh. Rabbi Josef ben R. Jakob. Und auch ich bezeuge der Wahrheit gemäß, daß die Familie des R. Dawid und des geehrten R. Asriel, Söhne des R. Moscheh, rein und vornehm ist, wie die vornehmen Familien in Israel, väterlicher- und mütterlicherseits. Darum erkläre ich, daß, wer eine üble Nachrede über diese Familie verbreitet, oder verbreitet hat, was unsere Weisen verboten haben, z. B. daß in dieser Familie eine Linie von Sklaven abstammend vorhanden ist, in den Bann getan werde. Und wenn — Gott 29