Zeitschrift für die Geschichte der Juden in der Tschechoslowakei
- Journal
- Zeitschrift für die Geschichte der Juden in der Tschechoslowakei
- Volume
- 3 (1932-1933)
- Issue
- 1 (September 1932)
- Date
- 1932-09-01
- Page
- Seite 28 (sequence 33)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 98% known words query
- IRI
…/2416673-2416686-2416687--0692-3527923- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Und unser Herr8 ist gar wie ein Engel Gottes9 und er versteht alles, und wer wird es wagen, sich zu erheben gegen den großen Baum in unserem Lande,10 eine ganze Familie zu entehren.11 In dieser Angelegenheit richten wir unser Auge zu unserem Vater im Himmel und auf Dich, unser großer Rabbi, der ein Urteil aussprechen möge darüber: Was bestimmt das Gesetz gegen einen Menschen, der eine ganze Familie entehren will, und entscheide so, wie man Dich vom Himmel hierüber belehren wird. Vielleicht wird es gefallen unserem Rabbi und Lehrer, den großen Rabbinen in unserem Lande zuzustimmen, damit etwas so Schändliches in Israel nicht mehr vorkomme.12 Und wir ersuchen auch alle Großen (Rabbiner) im Lande,13 die diese unsere Bittschrift mit Unterschrift und das Zeugnis unserer Unschuld sehen werden,14 daß sie ihre edle Meinung und ihre Beweise niederschreiben mögen zu Ehren der Torah. Und vollkommener Friede sei mit Dir und unser Dienst sei ewig unserem Lehrer und Rabbi Schelomoh und seinem berühmten Lehrhause. Von uns, den geschmähten Dawid und Asriel, Söhnen des Rabbi Moscheh sei. And. [Empfehlungsschreiben des R. Jakob Jessachar Triesch ben Schalom an Aderet.]15 An unsern Herrn, den Gaon,16 unsern Lehrer und Rabbi, den großen Rabbi Schelomoh in Barcelona. Ich unterbreite meine Bitte, ich, der Unterfertigte, der Diener Deiner Diener, der Schüler Deiner Schüler, auf daß man Recht schaffe dem Wohltäter R. Asriel, daß man Einsicht nehme in die Zeugenaussagen und die Schriften unserer Rabbiner und eiijen Verweis erteile dem Spötter und bösen Menschen, der seinen Mund aufgetan hat gegen die Familie des edlen R. Asriel. Es ist allen bekannt, daß dieser geehrte R. Asriel die Thoragelehrten liebt von jeher bis auf den heutigen Tag. Er hat unsere Rabbiner immer unterstützt und unterstützt sie weiter mit seinem Gelde und mit seiner Person. Er hat Lehrhäuser bei sich seit langem errichtet und er gibt den Bachurim17 ihre Nahrung und tut es auch heute. Es ist weiters in der ganzen Umgegend bekannt, daß alle vornehmen Familien, die in unserem Königreich leben, sich mit ihm und seinem 28