Zeitschrift für die Geschichte der Juden in der Tschechoslowakei
- Journal
- Zeitschrift für die Geschichte der Juden in der Tschechoslowakei
- Volume
- 3 (1932-1933)
- Issue
- 1 (September 1932)
- Date
- 1932-09-01
- Page
- Seite 27 (sequence 32)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Urschrift nicht enthalten und stellen die von uns hinzugefügten Erläuterungen dar. Der Übersetzung liegt die bei Anton Schmid in Wien im Jahre 1812 gedruckte Ausgabe zu Grunde. Was man mir aus Behem aus dem Orte, der Austerlitz (Auschtelrisch *m*»twK) heisst, geschickt hat. Unser ganzes Wesen und Wissen trete hin vor das Haupt unserer Häupter und beuge sich zweimal und dreimal1 vor der Hoheit unseres Lehrers, der die Leuchte des Exils ist, ein sich stets verstärkender Quell,2 der (mit seinem Geiste) regiert nach jeder Richtung.3 Er zerschmettert die Berge, zerschlägt die Steine,4 er ist einzig (als Gelehrter), ein Führer, ein Erläuterer, dem kein Geheimnis zu schwierig ist,5 unser Lehrer und unser großer Rabbi Schelomoh aus Barcelona. Wir, Dawid und Asriel, die wir genannt werden in den (nachstehenden) Schriften unserer Großen (der Rabbiner), wir Knechte des Rabbi Schelomoh, bitten Seine Ehrwürden, daß Sie unseren Streit führen mögen, da es ein Streit für Gott ist und für seine heilige Thora. Verschaffe uns Recht, damit wir teilhaftig werden eines entschiedenen Urteils. Denn wir haben in unserem Lande gehört, daß alle Deine Urteile gerecht und entscheidend sind. Umsomehr (tue das), nachdem Du, unser Rabbi und Lehrer, in die Zeugenaussagen und in die Zeugnisse unserer Unschuld gemäß den Schriften der Großen (der Rabbiner) unseres Landes Einsicht genommen haben wirst. Und zwar sind es: der altehrwürdige Rabbi und Lehrer Rabbi Jakob (von) Triesch (?)6 und der altehrwürdige Rabbi und Lehrer Chajim Paltiel, (welche erklären), daß jede üble Aussage über unsere Familie null und nichtig ist und ihr (der Verleumder) Mund falsch spricht.7 Wer würde es wagen, gegen diese Aussage (der Rabbiner) aufzutreten? Auch wird unser Lehrer und Rabbi aus dieser Schrift ersehen, daß einer von den Großen (den Rabbinern) unseres Landes gegen unseren Gegner bezeugt, daß er ein böser Verleumder und niederträchtig ist und daß alle seine Handlungen verkehrt sind und daß er auch seit jeher gewohnt war, falsche Zeugen zu dingen. 27