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Zeitschrift für die Geschichte der Juden in der Tschechoslowakei · 1931-06-01 · 4 (Juni 1931) · p. Seite 249

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Journal
Zeitschrift für die Geschichte der Juden in der Tschechoslowakei
Volume
1 (1930-1931)
Issue
4 (Juni 1931)
Date
1931-06-01
Page
Seite 249 (sequence 33)
Language
German
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geschätzt, durch eine Quelle gedeckt werden, die ihren Ursprung in Erteilungen von Familienstellen, Gewerbs- und sonstigen Begünstigungen finden wird." Für die Errichtung der Anstalt interessierte sich besonders der Prager StadtratKaudelka, der die beiden früheren Gemeindevorsteher P i ß 1 i n g und F 1 e k e 1 e s zugunsten der neuen Einrichtung stimmte, so daß die Geldmittel zugesichert erschienen. Für den Eifer und für die Bereitwilligkeit, „welchen sie insgesamt zur Realisierung der Anstalt an den Tag legten", drückte der Oberstburggraf am 18. Feber 1834 allen Beteiligten die vollste Zufriedenheit aus. Mittels Präsidialzuschrift v. 23. März 1834 erging an den Gemeindevorsteher Landau die Anfrage, „welches Individuum er zur Aufsicht und als Lehrer in die Bewahranstalt für fähig halte". Landau nannte den Lehrgehilfen an der isr. deutschen Hauptschule, Abraham Brandeis. Hilfslehrer B r a n d e i s wurde in den Kandidatenkatalog der Hradeker Musterschule eingetragen, besuchte hier den Unterricht und wurde von der Prüfungskommission mittels eines höchst empfehlenden legalen Zeugnisses „als fähig" für den Posten anerkannt. Zugleich mit der Ernennung des Anstaltsleiters B r a n d e i s wurde Leopoldvon Lämel als Direktor und folgende Personen als Mitvorstände gewählt: Franziska jerusalem, geb. Edle v. Lämel, Ludwig Pollak (zugleich Geschäftsleiter der Anstalt), dann die Herren Hermann Wiener, Moses Porges, . Isa k Taussig und David Fisch 1. Die eigentlich^ Führung lag in den Händen des Gemeindevorstehers J. M. L a n d a u. Alles ging in schönster Ordnung. Es fehlte nur noch der Protektor. Der Magistrat stellte eine diesbezügliche Anfrage, die Landau im Namen seiner Glaubensgenossen dahin beantwortete, 249

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