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Zeitschrift für die Geschichte der Juden in der Tschechoslowakei · 1931-03-01 · 3 (März 1931) · p. Seite 173

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Journal
Zeitschrift für die Geschichte der Juden in der Tschechoslowakei
Volume
1 (1930-1931)
Issue
3 (März 1931)
Date
1931-03-01
Page
Seite 173 (sequence 37)
Language
German
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mals angestellt: N. Elias, N. Winterberg und Adolf Bauer, letzterer wirkte an dieser Schule von 1854—1868, hierauf war er viele Jahre Beamter der hiesigen Kuffner'schen Zuckerfabrik, starb hier im Ruhestände am, 7. November 1916. Oberlehrer David Löwy vom 16. 11. 1856—1864 wurde hierauf als Rabbiner und Prediger nach Wien, X. Bezirk, berufen. Während dieses Zeitraumes wirkten als Lehrer: Simon Vogl, Moriz Rebenwurzel, A. Bajidler, N. Stern, David Ellenbogen. Vom 4. 10. 1864 bis 17. 6. 1880 wirkte als Oberlehrer Moses Kobler; als Lehrer Josef Breier von 1868—1871, hierauf als Religionslehrer in Wien; Alois Pick, Josef Bauer vom J. 1867—1907; starb am 6. Dezember 1915 als Unterlehrer: Adolf Kanitz von 1869—1872. An Stelle des Lehrers Josef Breier wurde vom 1. 9. 1871 als Lehrer Eduard Goldschmied angestellt, nach dem Ableben des Oberlehrers Moses Kobler wurde Eduard Goldschmied vom 26. 7. 1880—1908 dessen Nachfolger; Goldschmied war am 17. März 1847 in Loschitz (Mähren) geboren, wo sein Vater Michael Goldschmied von 1840—1877 als Lehrer, beziehungsweise Oberlehrer tätig war; der Vater des letzteren Emanuel Goldschmied stammte aus Lissa in Preußen und wirkte vom J. 1804—1839 als Lehrer in Loschitz; Oberlehrer Eduard Goldschmied starb hier am 20. Oktober 1923. Vom J. 1872—1877 war an der jüdischen Schule in Lundenburg als Unterlehrer Bernhard Fuchs angestellt; nach dessen Beförderung zum Lehrer an die Volksschule der Stadtgemeinde Lundenburg wurde als Unterlehrer Adolf Glück am 1.9. 1878 angestellt, blieb bis 1884, hierauf wurde er nach Ung. Brod versetzt. Vom 1. 9. 1884 bis 7. 1. 1887 war Gisela Eisler Unterlehrerin an der Schule der politischen Israelitengemeinde Lundenburg. Nach der im Jahre 1908 erfolgten Pensionierung des Oberlehrers Eduard Goldschmied war hier bis zum Jahre 1922 der Oberlehrer Isidor Robitschek tätig, der jetzige Leiter der jüdischen Volksschule in Prag; unter ihm wirkte als Lehrerin Gertrude Scholz vom J. 1914 bis 1922, hierauf kurze Zeit als Löhrer Felix Riesenfeld. Infolge der nach dem Umstürze (1918) verfügten Auflösung der hiesigen politischen Israelitengemeinde wurde im J. 1923 die Schule behördlich gesperrt und damit hörte eine Institution zu bestehen auf, die lange Zeit zum Heile der hiesigen Judentchaft Ersprießliches leistete. 173

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