Zeitschrift für die Geschichte der Juden in der Tschechoslowakei
- Journal
- Zeitschrift für die Geschichte der Juden in der Tschechoslowakei
- Volume
- 1 (1930-1931)
- Issue
- 2 (Dezember 1930)
- Date
- 1930-12-01
- Page
- Seite 83 (sequence 20)
- Language
- German
- Belongs to
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mit der Niederlassungsurkunde für spanisch-portugiesische Juden in Glückstadt übereinstimmen, ein Beweis dafür, daß er nicht seitens des Landesherrn, sondern von den Portugiesen selber entworfen worden war und zwar in Anlehnung an den Kontrakt mit dem dänischen König Christian IV. Von Gottes gnaden Wir Carl Hertzog in Schlesien zu Troppau vnd Jegerndorff, Fürst vnd Regirer des Hauses Lichtenstein, Ritter vom Orden des güldenen Fliesses, Rom: Kay: May: Geheimer Rath vnd Vollmechtiger Statthalter im Königreich Böheim,--Thun kund jedermenniglichen, demnach auf abgangene Vnsere Schreiben, vnd gnediges erfordern die zu Hamburg residirende Portugesische Hebreische Nation, ihres mittels einen genand Albertum Dionis1) Königlichen Dennemärcki- ') Vergl. § 26. Samuel Jachia alias Albertus Denis hat sich um die Hamburger portugiesische Gemeinde sehr verdient gemacht. Er war einer der tlrei Abgesandten, die 1611 vom Grafen Ernst von Schauenburg einen Platz für Friedhof s.z wecke erwarben. In seinem Hause befand sich eine der drei. Synagogen, die 1652 in die heutige Gemeinde „Bet Israel" aufgingen. Jachia war verheiratet mit der am 15. Kisl. 5393 in Hamburg verstorbenen Abigail alias Beatriz Enriques, Tochter des Anrique Dias de Millao und der 5373 in Hamburg verstorbenen Abigail alias Guimar Gomez. Während die letztgenannte der Inquisition entweichen konnte, war ihr Gatte 1609 von 83