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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1898-01-01 · 29. bis 31. August 1897 · p. Seite 165

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
1 (1898) Basel, 29. bis 31. August 1897
Issue
29. bis 31. August 1897
Date
1898-01-01
Page
Seite 165 (sequence 167)
Language
German, English, Hebrew
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I ,' .aU^——i—^............1.....L 1 —™-r-P—-...... ' '; * •' ■ '-' - .. „ . ■ ' ' ' * — 165 — in Czernowitz.; für Eussland Rabbiner Mobile wer in Bialystok, Professor Ma.ndelstam m in Kiew, Dr. B e r n s t e i n - K o h a n in Kiscbinew und Dr. Jassinowski in Warschau; für Rumänien Dr. K. Lippe in Jassy und Samuel Pineles in Galatz; für Bulgarien und Serbien Professor Bielkowski; für alle übrigen orientalischen Juden in Afrika und Asien J. B. Bahar aus Paris; für Frankreich Bernard Lazare in Paris; für Deutschlands Dr. R ü 1 f in Memel und Dr. Boden heim er 7 #--■•-.» in Köln gewählt. Für Palästina, Nordamerika und England bleibt die Besetzung der Stellen den zu dem betreffenden Zwecke veranstalteten Volksversammlungen vorbehalten. Präsident: Nachdem nun das Wahlgeschäft vollständig erledigt ist* so wollen wir weitergehen zur Besprechung von lit. b des dritten Punktes* betreffend Nationalfonds und hat Herr Dr. Bodenheim er das Wort. Dr. Bodenheimer: Die Frage des Nationalfonds ist gewiss eine der wichtigsten, welche den Congress beschäftigen könnte, aber ich glaube, darin wird die ganze Versammlung übereinstimmen, dass gerade bei der Wichtigkeit der Frage jetzt in der vorgeschrittenen Zeit nicht mehr bindende Beschlüsse über einzelne Projecte, die der Commission vorgelegt worden sind, gefasst werden können. Die Commission ist deshalb in eine Prüfung der Anträge ins Einzelne nicht eingetreten. Die Commission ist 4er Meinung, dass das gewählte Centralcomite alle die Anträge und Vorschläge einer gründlichen Prüfung unterziehen wird, und däfs dann im Laufe des Jahres eine vernünftige und praktische Lösung dieser überaus wichtigen Frage möglich sein wird. Ich habe Ihnen einen gedruckten Finanzplan vorgelegt, nach welchem die erste Aufgabe die Gründung einer jüdischen Bank sein wird. Diese Gründung einer Bank schliesst den Nationalfonds in keiner Weise aus. Ich möchte aber doch, damit wir nicht ganz ohne Erfolg auseinandergehen, im Principe die Frage entschieden wissen, dass wir einen zionistischen Fonds oder einen Nationalfonds ilöthig haben. Und wenn die Versammlung dann einig ist, so kann alsdann die Frage der Ausführung, Schaffung der Form in Verbindung mit den einzelnen Organisationen angebahnt werden. Ich möchte Ihnen die folgende Resolution vorschlagen : „Die Versammlung erklärt, dass sie die Schaffung eines Fonds zu zionistischen Zwecken für nöthig hält, und dass sie es dem Centralcomite anheim gibt, die sämmtlichen Anträge, die eingelangt sind, zu prüfen, und mit dem nächsten Congresse einen Entwurf zur Schaffang eines Nationalfonds vorzulegen." Davidsohn : Zuerst möchte ich das Präsidium bitten, eine Resolution vorzulesen, welche unterbreitet wurde und mit 20 Unterschriften versehen ist. Sie müss im Bureau liegen und mit einer russischen Uebersetzung versehen sein. Die Resolution heisst: „Der Congress beschliesst, aus seiner Mitte eine Organisation zu schaffen, welche verpflichtet ist, sich an die gesammte Nation mit einem Aufruf zu wenden zwecks Gründung eines Nationalfonds in der Höhe von 10 Millionen Pfund Sterling." Es wird das Resultat der ausstehenden Wahl verkündet. Dr. Mintz erhielt 52 Stimmen, Dr. Landau 55. Die übrigen Stimmen sind zersplittert. Da keiner die absolute Majorität erlangt hat, wird eine engere Wahl angeordnet, Präsident: Ich halte es für nothwendig und ersuche das Actionsoomite, bis zum nächsten Congress einen Plan zu schaffen und vorzulegen, *

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