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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1898-01-01 · 29. bis 31. August 1897 · p. Seite 158

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
1 (1898) Basel, 29. bis 31. August 1897
Issue
29. bis 31. August 1897
Date
1898-01-01
Page
Seite 158 (sequence 160)
Language
German, English, Hebrew
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— 458 -- dabei gewiss nichts verlieren, wenn der Congress zahlreich besucht sein wird. Ich glaube, Sie werden mir zugeben, dass es für unsere Leute nur ton Vortheil sein wird, wenn man die Zahl der Theilnehmer möglichst liberal vermehrt. Je 100 Mitglieder eines Ortes wählen einen Delegierten. Ist die Zahl der Mitglieder unter 100, so wählen sie ebenfalls einen; über 100 berechtigen wieder zu einem Delegierten. Ich erlaube mir noch weiters zuzufügen, welche Rechte denjenigen zustehen, welche nicht als Delegierte, sondern als gewöhnliche Theilnehmer dem Congress beiwohnen. Ich wäre dafür, dass auch Nichtdelegierte das Recht hätten, das Wort zu ergreifen, aber nicht zu stimmen. Ich möchte in diesem Sinne einen Passus beantragen. Pause von 10 Minuten. x Präsident: Ich mache darauf aufmerksam, dass, wenn wir in dieser Weise die Discussion fortsetzen werden, wir nicht weiter kommen, als bis zu diesem Punkte. Der Congress muss aber heute abends geschlossen werden. Wenn Sie wünschen, dass wir alles fertig bringen, so empfehle ich Ihnen, sich der grössten Kürze zu befleissen. Dr. Schnlrer : Ich glaube, der Appell ist ungenügend, um etwas auszurichten. Wir sind schon in der Mittagstunde. Wenn wir diese Frage noch so kurz discutieren wollen, so müssen wir wenigstens bis 12 Uhr eontinuirlich zusammen bleiben, was uns zu stark ermüden würde. Wir müssen uns jetzt schon entscheiden, ob wir den einen od&r den anderen Punkt vom Programm absetzen wollen. Wir müssen uns jetzt schon entscheiden darüber, sonst ist es auf eftimal 6 Uhr und dann adieu. Dr. Bodenheimer: Ich habe ein grösseres Vertrauen in den guten Willen der Anwesenden, und wenn dieselben ihren guten Willen in derselben Weise bezeugen, wie es das Comite gethan hat, so werden wir rasch zum Ziele kommen. Das Comite hat eine andere Fassung des AlÄea b gewährt, "welche, wie ich glaube, sofort durch Acclamation angenommen werden kann. Ich bitte den Referenten, Alinea b in der geänderten Fassung zu verlesen. Steiner: Es wurd§ von der (Kommission folgende Fassung beschlossen, um allen Rechnung zu tragen: „Jede zionistische Ortsgruppe wählt einen Delegierten zum Congress. Uebersteigt die Mitgliederzahl einer Gruppe 100, so wählt sie für jedes weitere 100 oder einen Bruchtheil einen weiteren Delegierten. Kein Delegierter kann mehr als zehn Stimmen auf seine Person vereinigen. Von Professor Schapira wurde ein weiterer Zusatzantrag vorgeschlagen, welcher lautet: „Die beim Congress anwesenden Nichtdelegierten wählen von je 20 einen ebenfalls stimmberechtigten Delegierten." Präsident: Ich bedaure, dass mich die Commission nicht vorher verständigt hat. Es ist hier offenbar die Eücksicht auf solche Personen, welche sich sehr für den Zionismus interessiert haben und dennoch kein Mandat mitbringen. Ich glaube, dass sich aber auf andere Weise Rechnung tragen liesse. Man wird doch eine längere Zeit vorher wissen, wann der Congress sein wird. Nun wird der gesinnungsfeste Zionist sich an das Comite wenden und wird das Bureau anfragen, unter welchen Bedingungen kann ich theilnehmen? Dann wird dieses Bureau gedruckte Formulare haben mit der Bemerkung: verschaffen Sie sieh Auftrag von so und so viel Leuten, welche zu wählen berechtigt sind. Das Bureau wird ja wissen, wo solche Personen sind, die Delegierte suchen. Würde der Antrag

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