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Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde · 1912-01-01 · 4 (1912) · p. Seite 132

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Journal
Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde
Volume
15 (1912)
Issue
4 (1912)
Date
1912-01-01
Page
Seite 132 (sequence 30)
Language
German
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— 132 — VI. „Wos host du dort gigessn } bis, Tochter usw.?" ..Truknem Breit (Brot) — Lieber der Teit (Tod), Mutter usw." VII. „Wos host-e dort gitrunken Tochter usw.?" „Ain bissele Wain, Ssani (Gift) darain, Mutter usw." VIII. „Af wos (worauf) host du dort gischlofn (bis), Tochter usw.?" „Af a Kissele vun Erd, Wie der Menzschis(t) wert, Mutter usw." IX. „Mit wos host du sich (dich) zugideckt } bis, Tochter usw.?" „Mit a Koldre (einer Decke) vun Samd (Sand) Umgikehrt zum (zur) Wand, Mutter usw." X. „Af wos bist du dort gilegn } bis, Tochter du maine, du liebste?" „Af a jungiker Strei (frischen Stroh), Af a glaichinker Frei (dem freiem Felde), Mutter du maine, du liebste." Die Licht. (Das Licht.) Von Pesach Elje Badchan (s. uns: Mitteil. XVII S. 45). I. Sog mir, du Licht, ich freg dir (ch) mehr nit nor, — Wos is dain Kaas (Zorn)? mach mir derinen klor (erkläre mir)! Wem is noch wie dir gut un richtig? Du bist doch fett un grob (dick) un schainst doch lichtig, Mi (man) hüt dich, mi schätzt dich, mi halt dich seier (sehr) taier: Haint wos is dir, wos fehlt dir, wos brennt in dain Harzn a Faier?

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