Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde
- Journal
- Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde
- Volume
- 15 (1912)
- Issue
- 4 (1912)
- Date
- 1912-01-01
- Page
- Seite 123 (sequence 21)
- Language
- German
- Belongs to
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— 123 — Schaalu rbaw t •: Macht nit kejn schaalojss ün kejn maalojss. Schaboss ratf T - Er is a mechalel schabossnik. Schojchet E2PIW Mehr schochtim wi hähner. Ssojnej frOitr Af ssojnej jissroejl (oder zijoin) gesugt! oder A soj ejn leben [af . . . . . gesagt. Schtelen }vbv%^ Wus? er wet dir schtelen a gildene mazeiwu? d. h. rechne nicht auf übergroße Anerkennung. Schtern pptctf Bej em is a rabbonischer schtern. Schitten ]V\?W Schit em salz af n eck. Schajchuss rvü;tf Dus hat kejn schum schajchuss nit; d. h. keinerlei Bedeutung, keinerlei Beziehung. Schikojr -= TGiT Alle schikojrim senen pürim ün simchas thojru nichtern; vgl. Bern. No. 2801. Ssuchor T T Ich will nit dem schar ün nit dem zaar; [vgl. Berachoth 5b: HDtP tÖ) ]P1 nS;1 d. h. ich verzichte auf den Vorteil, wenn ich dafür Nachteile mit in den Kauf nehmen muß. Schlag A schlag fün siebenten Himmel; ein von Gott Geschlagener, ein Unglücklicher. (L.) Schlugen ]Vltibw Men schlugt in tu . . . s, es geht arein in den kop. vgl. Bernstein Erotica No. 54. Schlufen 1. Er schluft wi a gehargeter (wie ein Erschlagener). 2. Er schluft wi nuch a chassünu (wie nach der Hochzeit). 3. Er schluft wi nuch a bud. Schelitu NE^tf t : Er hot kejn schelitu nit af sejn geld; d. h. keine Herrschaft über sein Geld. 9*