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Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde · 1912-01-01 · 2 (1912) · p. Seite 71

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Journal
Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde
Volume
15 (1912)
Issue
2 (1912)
Date
1912-01-01
Page
Seite 71 (sequence 33)
Language
German
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— 71 — nrfrm 2519 ]- pn^l riH/lfl u^N"! Dies die Nachkommen Jizchak, -deren Geburt und Lebenslauf jetzt berichtet werden soll1). pflSP "P/in CJTDX Abraham zeugte den Jizchak. Wenn Jizchak der Sohn Abrahams, wozu nochmals diese Bemerkung? Es sollte, so ist die Erklärung, eine Beglaubigung der heiligen Schrift sein, daß Sara damals rein und unbefleckt aus Abimelechs Hause gegangen, daß Jizchak also der Sohn Abrahams, nicht der Abimelechs sei. Um auch die Welt von dieser Wahrheit zu überzeugen, bildete Gott Jizchaks Gesichtszüge gleich denen Abrahams. Man hätte sonst leicht auf den Gedanken kommen können, daß sein der edlen Abkunft unwürdiger Sohn Esaw auf eine Vermischung mit fremdem Blute schließen lasse. Eine andere Deutung CiTCK pri!P "i^lPl. Abraham, nicht Abram zeugte den Jizchak, ein Beweis also, daß Jizchak im Gegensatz zu Ischmael der Sohn des bereits durch die ßeschneidung geheiligten Vaters war2). 25 20 npzn dn mnps n:^ cwix p pr& vrn Jizchak war 40 Jahre alt, als er Ribka nahm. Jizchak mußte, der Sitte zuwider, so lange warten, bis das ihm von Gott bestimmte Weib heiratsfähig war3). pb mriN ... ^aflra HZ Die Tochter Bethuels und die Schwester Labans. Zum Lobe Ribkas wird hier noch einmal bemerkt, daß sie, obwohl Vater und Bruder frevelhaft und schlecht waren, dennoch als Muster jeder Tugend leuchtete4). 252i lniPtf r\DMb T\b pnsP "Wn Jizchak betete mit seinem Weibe ihr gegenüber. t> "injPl Und Gott erhörte ihn, weil er frommer Eltern Sohn war5). (Fortsetzung folgt.) Weihnachtskerzen — Chanuckahkerzen. In der Diskussion über einen Vortrag von W. Bugiel, den Maibaumbrauch betreffend, auf der vorjährigen Versammlung der Deutschen und Wiener Anthropologischen Gesellschaft in Heilbronn sprach Ernst H. L. Krause die Vermutung aus, ob die Weihnachtskerzen nicht jüdische Chanuckahkerzen sind. Sie traten auf am Rhein, als dort alles in egalite und fraternite schwelgte, und es ist sehr wohl möglich, daß. sich damals Juden und Christen so weit *) Rasi z. St. 2) Rasi z. St. 3) Rasi z. St. 4) Rasi z. St. 6) Rasi z. St.

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