Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde
- Journal
- Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde
- Volume
- 15 (1912)
- Issue
- 2 (1912)
- Date
- 1912-01-01
- Page
- Seite 69 (sequence 31)
- Language
- German
- Belongs to
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— 69 — in seiner Gegenwart unmöglich mit dem Worte 12V zurücksetzen konnten1). 24 ei Ferner irwn nnN nizbr.) Hier ist mit dem ein Engel gemeint, der ihnen, sie führend, vorausging. npm HN* "2J?n np^ Der Knecht Elieser nahm die Ribka aus den sie geleitenden Frauen heraus, um sie auf dem Wege zu hüten und zu schützen. 24 64 pniP DK Nim rw nx npm Nt&m Ribka hob ihre Augen auf und sah den Jizchak. Dieser hatte sie schon aus der Ferne wahrgenommen und war, verlegen und schüchtern, nicht nahe getreten, daran erkannte ihn Ribka1). 2465 ^HN KID "Gyn IC^l Und der Knecht sprach: Das ist mein Herr. Hier bezeichnet Elieser den Jizchak zum ersten Male als Herrn, um anzudeuten, daß er ihn mit Gewinnung der Gemahlin als Gebieter anerkenne. 2467 1CN mit* rf?rusTi pnsP n*C^ Und Jizchak brachte sie in das Zelt seiner Mutter Sara. Das heilige Licht, das bei Saras Tode erloschen, die schimmernde Wolke, die verweht, der Segen, der auf den Speisen geruht und aufgehört, — das alles kehrte wieder, als Jizchak sein Weib heimgeführt und er erkannte, daß sie eine würdige Nachfolgerin seiner edlen Mutter war. Die innige Frömmigkeit und der hohe Geist Saras war wieder in sein Haus eingekehrt. 1£N nPuS pn^ Ci"CT Und Jizchak tröstete sich über den Verlust seiner Mutter2). 251 HS'K np'n cmZK *}Q". Abraham nahm wieder ein Weib. Dieser Umstand lehrt uns, daß der, dessen Weib gestorben, womöglich nicht eher wieder heiraten soll, bis seine erwachsenen Kinder verheiratet sind; es gefährdet den Frieden und die günstigen Verhältnisse der Familie, wenn die Aussicht auf Kinderzuwachs das vorhandene Vermögen zu zersplittern droht3). miEp PlEttfl Es war nach verschiedener Meinung Hagar, die er zum zweiten Male ehelichte, darauf deutet hin das ^Cl er wiederholte. — Der Name Ketura (Räucherwerk) deute auf ihre sittsame Haltung, solange sie von Abraham getrennt war, deren Verdienst angenehm wie Opferweihrauch zu Gott emporstieg4). 25 ö pn&b t> ItPK b2 PK cmiX )m Abraham gab alles, was sein war, dem Jizchak. — Nicht bei Lebzeiten, — wie hätte er sich dergestalt von seinem Sohne, selbst wenn er noch so edel, abhängig machen sollen? Er versicherte ihm vielmehr, daß er nach seinem Tode der alleinige Besitzer seines Vermögens sein werde. r) Rasi z. St. *) Rasi z. St. 3) Bech. z. St. 4) Rasi z. St.