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Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde · 1912-01-01 · 2 (1912) · p. Seite 67

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Journal
Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde
Volume
15 (1912)
Issue
2 (1912)
Date
1912-01-01
Page
Seite 67 (sequence 29)
Language
German
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— 67 — das Gewicht des Ringes an den halben Sehekel, den später jeder Israelit als Tempelgabe spenden mußte1) — CH^C* die zwei Armbänder an die zwei Bundestafeln2), — übpW -HT mW zehn Goldstücke ihr Gewicht — an die zehn Gebote, die auf den beiden Tafeln standen3). 2423 *tib Cipc T2vN FP2 ITH Ist in dem Hause deines Vaters ein Ort für uns zu übernachten. deutet auf die Beherbergung für eine Nacht. Doch Ribka antwortete gastfrei: 2425 ]W ClpO — zu übernachten für längere Zeit, docb bemerkte sie vorsichtiger weise nicht für euch, da sie nicht wissen konnte, ob ihr Vater es zugeben werde4). 24:38 "H2"i TniH CX IV tax IC^l 'Elieser sprach: ich esse nicht, bis ich meine Angelegenheiten geordnet habe. Der Midrasch erzählt: Der Bruder und Vater der Ribka, Laban und Bethuel, hatten, neidisch auf den Reichtum, den sie bei Elieser gesehen, beschlossen, ihn zu töten und sich das Seinige anzueignen. Sie taten ihm Gift in die Speisen, — doch ein Engel Gottes fügte es, daß Bethuel am Genuß des Giftes starb; — darum ist auch im Verlauf des Abschnittes zu lesen5): 2434 TtfK C^^XPil KT. irrm Und sie aßen und tranken, er und die Leute, die mit ihm. Bethuels Leute, die nicht erwähnt sind, genossen nichts, da sie um ihres Herrn Tod trauerten. Auch ist später nur der Bruder und die Mutter Ribkas erwähnt, und Bethuels, der indessen gestorben, wird nicht mehr gedacht6). 2436 Pin^pP^nN p ... rnt£' "frrfl Sara, so erzählt Elieser, gebar einen Sohn, nachdem sie alt geworden. Ihr habt also nicht zu befürchten, daß Sara noch Kinder gebären werde, mit denen Jizchak die Erbschaft teilen müßte. V? b-t Y? ]rn. Er gab dem Sohne, dem Kinde seines Alters, alles was sein war, und hier ist die Urkunde zum Beweise der Wahrheit meines Ausspruchs7). 2447 nz nnN bmw. Nachdem ich sie gefragt, wessen Tochter sie sei, gab ich ihr das Geschmeide. Elieser erzählt das hier in anderer Weise, als er es wirklich vollführt, um sich die Anfrage zu ersparen, wie er einem fremden Mädchen, von dem er noch nichts gewußt, unvorsichtigerweise solche Geschenke hat machen können8). J) Bech. und Rasi. 2) Rasi z. St. s) Rasi z. St. 4) Rasi z. St. und Bech. *) Bech. z. St. und Rasi 24 V. 55. 6) Ebenda. 7) Rasi 24. 36. *) Rasi 24. 47.

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