Mitteilungen der Gesellschaft für Jüdische Volkskunde
- Journal
- Mitteilungen der Gesellschaft für Jüdische Volkskunde
- Volume
- 1899
- Issue
- 1 (1899)
- Date
- 1899-01-01
- Page
- Seite 22 (sequence 22)
- Language
- German
- Belongs to
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3. ן אבא sie] ברד גדוד בהורה (יברא לונה*) Darum mus du בע־ ב־יה°) dein Sohn ahn halten Dass er hat vor Gott 0'מורה) Dadurch wirt er ])alten die Debet von den heiligen grossen liehen Gott Der ihm vor 8 Tag erschaffen hat. מה י ע ־ב ה אדם ביים ־במה ה ו תפדה וצדקה ־;־־בוהה(11. .4 Der Schluss lautet: 111 Gotts amen wer ich die Mutter mit dem Kind begrasseii1־! Mit dem 1כח שב •בלש::) wer ich den 14שטן) mit die 15לילית) zu reissm! Mit die 5‘1שמוה), die da aus gehn aus dem 17פבוק שמע ישראל) Ruf ich ahn die viehr 18מלאכים מיכאל אוריאל רפאל גבריאל) Dass sie sollen kommen zu hüten die Mutter mit dem Kind Von alle viehr Seiten mit der Hilf Die ף 1שבינה die auf die 20'הומה הקודש) mit seiner viehr 1־מלאכים) Sollen die Kindbetten! und das Kind vor allem Bösen behüten und bewahren Als wie unser י־אבוה) in ף־מצ-ים die wahren viel Scharen לי־יא״ן •-[ '־' רצון• Gott Gott man hat den den den r n , 7) Sanli. 104a ברא מזכי אבא אבא דא מז;י :־א der Sohn verschafft dem Vater Gotteslohn, nicht der Vater dem Sohne. s) ein Ausspruch von grundsätzlicher Bedeutung in der Hlg. Lehre. U s. '2). 10) Ehrfurcht. n) Was soll der Mensch am Tag der Freude thun? Busse, Beten. Bedürftigen helfen ohne Ruh'n. *־) Ähnliche Beschwörungen: ,,Ich will Dich bekrasen; Gott soll's wasen usw.., oder: ״ich mach einen Kreis, behüt usw.*‘ oder (bei Schudt jiid. Merkw.): ״Ich mache einen Kreis, wohl weiss usw.“ — Die süddeutsche Ausspr. Greis für Kreis, in Worte einschloss, um sie für ungiltig zu erklären, unsere Klamme ich bekanntlich in der Bedeutung Fehler bis heute im Judendeutschen erhalten.!:i) Mit der Kraft des Namens שלש. — Es könnte hiermit die Trinität (שלוש) gemeint sein, desclm ben Pandira u. Alini. hat Steinschneider (Hebe. Bibi. 1803 S. 121 An in. 1 und Pseudep. Lit. S. 13) i!1 jüdischen Amuletten gelesen. Ein Hamb. Machlor im Besitze des Herrn I)r. H. B. Levy, hier zeigt in deutlich neben anderen qabbal. Namen einen ישו׳ע mit dem Wäre שדי oder der שם הויה gemeint, so sollte man der uns sonst nicht bekannt ist. Au die Dreieeksform aus dem Gottesnamen gebildet (vgl. Blau, Das altjiid. u. 79). ist kaum zu denken. Immerhin kann auch der (והו) darunter verstanden sein. Vgl. Blau 139 Anm. 1. Die ehristologisehe Färbung jüdischer Amulette erinnert an die Aisbacher Rebhezin. di»•, als ihr bei dom üblichen Verneigen an der Gebetstelle "מודים וג ein Kreuz aus dem Busen fällt, gefasst bemerkt: ,,ich lialtfs mit bede GottP* In Darmstadt un<l Umgegend ist die Redensart zu hören: ״Geschoidt wie dio Aisbacher RebbezinA (Die trägt am Sabbat den Korb, aber die zwei Sabbatlichte darauf.) [Fr. E. D.. Hamb.] In Südrussl. tragen die Christen jtid.. die .luden christl. Gebetsformeln in ihren Amuletten. Vgl. Weissouberg. 8 tidruss. A mul ette 368 f. — Ausführlich e 1־ soll ü b e r d a s s p ä t e r 0 j ü < L Zauber wesen im nächsten Hefte gehandelt werden. u) Satan. 10 Lilit, der Würgengel de!־ Kleinen, s. ־) fin. Die Sitte, die Wöchnerin vor den Unholden mit einem Degen zu schützen (Mitteil. I S. 91 Nr. 14), ist deut- Neben ,Ursprungs. Vgl. Grimm Mythol. XC. 1(:) Namen. 1T) Dem Vers: Höre Israel' usw. S. -) fin. IS) Engel MikhaVl. Uriel, Rafa el, Gahri’el. l°) Gottes Gegenwart. '20) Mauer des Heiligtums. ־’) Engel. ״) Väter. 3־) A! ‘24) Amen. so sei es wohlgefällig! einem Schofargebete einem Teilstrich vor שם שלש erwarten, de!־ Zauberformeln. Zauberwese?! S. 144 72 buebsta-big« * Naim ׳