Mannheim
Compact Memory

Jüdische Presse · 1927-12-16 · 46 (16.12.1927) · page 5

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Presse
Volume
13 (1927)
Issue
46 (16.12.1927)
Date
1927-12-16
Page
– (sequence 5)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
94% known words query
IRI
…/2629891-2630197-2630242--2807-3525182
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Nr. .46 JÜDISCHE PRESSE Seite 287 Wahlrechtsdebatten in der Wr. Knltnsgemeinde Stimmen aas dem Pablikmn Lohnt sich der Kampf? Heißt ■Religion im allgemeinen positiver Glaube, jüdische: Religion im ,besonderen Glaube an das jüdische Schrifttum, wie es in ■den Büchern Mosis und deren autoritativem Ausleger, dem Talmud, enthaften ist, ist eine Kui t u s gemeinde in erster Linie dazu berufen, ,die Reli-!gion, das heißt deren Uebung zu ermöglichen, dann kann eine solche nur konservativ sein. E 1i n e nicht ko nservative K u 1 tu s g e nt e i n d e w i r d z u m S ׳p i e 1 b a :11 der ,La u n e 11 ihrer G e i s 11 i c 11 e n 11 n d L a i e n f ■ii h r e r. "־ Nach Auftreten der Reform zu Beginn des 19. Jahrhunderts fand der erste!Rabbinertag zur Organisa- ■tion derselben 1845 in Brauuschweig statt. Wiie da die Geister aufcinanderplatzten, wie keiner der 50׳ Herren wußte,. was er abscliaffen. respektive modernisieren durfte, war ein Schauspiel .für einen Satiriker. Holdhe.im, der einzige .Talmudkenner in der ׳Korona, erklärte ״wenn Sie ■nicht den Talmud als obsolet erklären, können Sie kein Jota vom Schufchan Aruch außer Kraft setzen.“ Darauf erwiderte der ’ Vorsitzende Phillips 0 11: Wentr wir zu radikal vorgehen, folgt uns die J:üdenhe!it nicht. ׳Auf der zweiten Tagung 1846 zog sich ׳Zacharias Frankl, ein bedeutender Talmudist, von der. Tagung zurück mit der schriftlichen ׳Erklärung: Ihr Judentum ist nicht das. ■positive Judentum, das ich ,zeitlebens bekenne• Frankl war nachmals als Direktor des Breslauer Seminars der Lehrer aller Rabbiner Mitteleuropas, welche der gemäßigten Reform ׳angeboren. Diese ׳ist ׳auch die Richtung der W i e 11 e r K u 11 u s g•c m c i 11 d e. Daß sie weder der Richtung Berlin, Frankfurt, Hamburg noch der Orthodoxie entspricht, ist ja notorisch. Aber sie ist konservativ. Sie kann also unmöglich zu einer von mancher Seite so. eifrig propagierten ״Volksgemeinde“ werden, die entschieden a'religiös Sein ■muß. •' (Ein eklatantes Beispiel, wie eine jüdische Gemeinde nicht ■sein soll, ,;ist der Kampf in Jerusalem, ‘ wo” die zionistische Leitung der Regierung einen Gemeinde- Gesetzentwurf vorlegte, der die religiöse au toc.׳li 111 0 11 e Bevölkerung absolut!kriechtbar . •und rechtlos machen sollte. Nur nach rastlosem, fünfjährigen Kampfe der orthodoxen Organisation YVaad Hair Aschkenasi, unterstützt von Agiidas Jisroel, gelang es, die unerträglichen Härten zu eliminieren, die Möglichkeit!der Bildung autonomer orthodoxer Gemeinden zu erzielen und den Terror der Moder,nisten zu brechen.!Soll und ■muß aber eine Kultusgemeinde konservätiv sein, so!ist das allgemeine Wahlrecht ein Unding. Zudem :sind es gar nicht so viele. Mitglieder, denen in' Wien das Wahlrecht nicht •zusteht. Wenn wir von den• 200.000 Wliener Juden (׳deren Zahl leider durch Austritt' und ׳Rückgang der Geburten infolge des unjüdischen Einkjndersystems um 1500 bis 2000 Seelen׳ jährlich abnimmt) 40 Prozent minderjährige abrechnen, und das Frauen׳wähl- recht ablehnen, bleiben 60.000 Wähler. 52.000 Wähler zählt bereits; heute:,die;.KultüsgemeindeV Wenn ־wir־ die ׳Zahl ■der selbständig erwerbenden Frauen d,n ■der Höhe von 700Q, •die ebenfalls wahlberechtigt sind, von der obigen 'Summe abziehen, so verbleiben45.000 ׳;männliche Wähler, also um 1^.000 weniger als bei einem allgemeinen Wahlrecht •,der Fäll •wäre •:uridinicht, .Wie die Partisane ,des. allgemeinen Wahlrechtes' beliaüipten,‘ 50JJ00. .' ‘ Wer sind diese 15.000 präsumtiven Wähler? Für 60 Groschen Steuerleistung ist man wahlberechtigt. Wer aus prinzipiellen Gründen zu keiner religiösen Gemeinschaft beitragen will, oder aber eine nicht allzu große Anzahl Orthodoxer, .die einer.modernen; Gemeinde .׳mit a-. und 'antireligiöser ‘Verwaltung keine Beisteue'r ־!leisten‘׳ wollen, noch ■weniger , ,aber einverstanden sind, daß '׳ihre Ver- - trefer in' einer ’ nicht orthodoxen ■Gemeindeverwaltung ■sitzen. Diese beiden Elemente würden ihr Wahlrecht •in einem Sinne ausniitzen, ■der die Gemeinde ׳zerstören würde. Da di'es'e Gemeinde die einzige Form bildet, in der die 100.000 Wiener Juden, die durch Pessach oder Jom Kippur oder Koscher-Essen,!besonders aber Kadisch-Sagen noch mit!dem Judentum verbunden sind,!mit dem Jiidentume in Verbindung stehen, muß sie erhalten bleiben. Gegen׳ das Frauenwahlrecht ■spricht ׳außer religiösen Bedenken der Umstand, '׳daß ׳es in Wien in den meisten Familien zwischen : Vätern und Söhnen Anschauungsdifferenzen gibt.!Diese Differenzen lösen sich beim schwarzen Kaffee oder!Glas Bier schließlich ׳z,u ׳einem Modus vivendi, in dem jeder den!andern gewähren läßt. Soll ■die Frau und Mutter in diesen Kampf ׳hinein,gezehrt werden, .so wird dies ■zur Zerrüttung der Familien führen.!Daß die Orthodoxie die Gemeinde in ihrer ׳jetzigen Gestalt nur für ׳die oben skizzierten 100.000 Seelen wünscht, selbst aber die Autonomie erstreben muß, weil sie sich eben nur in einer orthodoxen Gemeinschaft ausleben kann, ist selbstverständlich. W. ׳P. Worum handelt’s sich? Wie die ״Jüdische Presse“ bereits vorige Woche berichtete, ,fand in der Plenarsitzung des Wiener Kultus- Vorstandes eine ׳eigenartige Wahlrechtsdehatte statt. Es gelangte eine Interpellation der!Gruppe der ״werktätigen., Juden“ zur Beantwortung. Die Interpellanten erkundigten sich nach dem Schicksal ihres Antrages behufs Einführung des allgemeinen, geheimen, direkten Wahlrechtes und erhielten eine rein formale!Antwort. Die Opposition versuchte, eine Debatte über diese ׳Interpellationsbeantwortung zu eröffnen, allein die ■Majorität blieb unnachgiebig und lehnte einen diesbezüglichen ■Antrag ab. Die Zionisten haben in ihrer Zwitterstellung — sie sind einerseits die Koalitionsgenossen der Majorität, andererseits wollen■ ׳sie vor der Masse als Anhänger des allgemeinen, geheimen Wahl- , rechtes gelten — sich mit der Abgabe ihrer Stimme begniigt. Anders .׳die ■Sozialisten. Sie begannen heftig zu lärmen. Dieser!Lärm, der in dem stillen Sitzungssaal des Kultusvorstandes wenig Sinn -hatte, wollte zumindest ■die Ehrlichkeit der Sozialisten im Gegensatz zu den Zionisten dokumentiere ru Die Sozialisten wollen aufrichtig das allgemeine, geheime und direkte Wahlrecht für die Kultusgemeinde. Dies ist ihnen nicht zu verdenken. Sie holen ihre Anschauungen aus der politischen Welt, in der sie groß geworden sind. Und ׳in dieser Welt stand die Forderung nach einen! ■allgemeinen Wahlrecht an der Spitze aller politischen Forderungen. Die sozialistischen Mitglieder des Kultusvorstandes glauben nun, diese Forde-! rung auch gegenüber der Kultusgemeinde aufstellen zu müssen. Differenzieren ist eben eine Kunst, die den Sozial!- sten bisher versagt blieb.!Da gibt es zum Beispiel bei den österreichischen Sozialisten einen Kampf gegen die. mächtige Kirche. ,Dieser Kampf wird mit derselben Schärfe gegen die katholische wie gegen die ״jüdische Kirche“ geführt, denn die Fälligkeit zwischen der staats-: beherrschenden katholischen'‘ Kirche und zwischen־ ■der jüdischen Synagoge zu differenzieren, ■ist den Sozial!־ sten nicht gegeben. Auch unsere sozialistischen Kultus- Vorsteher wollen wahllos die Grundsätze der allgemeinen Politik auf die!jüdische .Kultusgemeinde ׳anwenden. Wir glauben mit!Unrecht. Es ist hier ■nicht der Ort, über die Richtigkeit oder!Unrichtigkeit des allgemeinen, geheimen und direkten Wahlrechtes zu diskutieren. Tatsache ist es, daß für eine!jüdische Kultusgemeinde das allgemeine Wahlrecht wenig Vorteile ■bringen kann. Die sozialistischen Kultusvorstehcr geben vor, daß sie durch ■die Verleihung des Wahlrechtes an alle, weite jüdische Massen für die Kultusgemeinde zu interessieren imstande wären.!Einstweilen ist nur. klar, daß sie durch die unpersönliche Art, wie das allgemeine Wahlrecht in einer Großstadt sieb auswirkt, imstande wären, durch eine bessere!Organisation mehr!Mandate für sich zu!gewinne,n. Sicherlich auch dies ist eine!Art, die Massen zu interessieren, ob ׳die Kultusgemeinden hievon aber einen Nutzen! ziehen würde, ■ist erst Zu beweisen. Einstweilen steht die Majorität auf dem Standpunkt, daß jeder, der durch wenn auch noch so geringe Steuerleistung — •die Min de s׳tbemessnng ist 60 Grosehen pro Jahr, also ein winziger Bruchteil der sozialistisehen Parteisteuer — sein Interesse au der!Existenz der Kultusgemeinde ׳kundgetan hat, das •Wahlrecht!hat. P—k. Der Verein ״Tiferes Bachurim“ ,unterstützt Wiener Kinder in!ihrem Bestreben, sich auf auswärtigen Jeschiwaus .zu Talmude iHachamim heranzubilden. .!Der segensreich wirkende ׳Verein verdient kräftig •unterstützt ׳zu werden. Wir ׳hoffen, daß die Wiener thoratreuen Juden das am 18. d. stattfiudende Festbankett des Vereines als 'Ver-* amlassung nehmen wird, die edlen Ziele ׳des Tiferes Baohrim reichlich zu!fördern. % Die Thora ist das Erbgut des jüdischen Volkes! Der Keren Hathora ist der Thorafonds des jüdischen Volkes! Trägt Euer Scherflein nach Kräften bei, auch kleine Gaben sind willkommen! Füllet die Keren mäß* A'k!׳!: ii i III fe [I lilll mm ד־־־זוד י5א נתקיימו עמים ואו Wäre die Thora nicht Hinm1dund6rde | ||. hätten Keinen I.! Bestand 11■ . . 0 -Büchsen in Eurem Hause! In der Chanuka-Woche werden alle Büchsen geleert. Auf das Erträgnis der Büchsenleerungen warten Hunderte von Thoralehranstalten und Tausende von Bachurim, die wir mit Kleidung und Nahrung für das Winterhalbjahr versorgen sollen. Mit einem kleinen Opfer werdet Ihr Großes wirken! Gebe jeder reichlich und freudig für die Chamika - Aktion des Keren Hafhöra? Keren Hathora - Zentrale, Wien, II. Leopoldsgasse 26. Zahlungen per Bank: Zentraleuropäische Länderbank, Expositur I., Franz Josefs-Kai 33. וווווווו ווווווווווווווווווווווווווווווווווווווווווווווווווווווווווו Unter diesem Titel werdert die Schulärzte der Talmud-Thora, die Herren Dr. Josef Bondi* Dr. Richard Kawer, Dr. Isidor Reifriger und Zahnarzt Dr. U. 5. Schächter . allmonatlich einen Vortrag halten. Der erste Vortrag findet Samstag, den 17. Dezember, abends um 7 Uhr im großen Vortragssaal des Elisabethheims, II., Malzgasse Nr. 7, statt. Sprecher: Dr. Josef B 0 n d i ־־־ Dr. Richard Kawer Elternrat der Talmud-Thora- Volks-Haupt- und Bürgerschule Wien fl. Die Bildung eines jüdischnationalen Wahlblocks in Polen. Brief aus Warschau. Allmählich beginnen, :die Konturen ■der!künftigen g der jüdischen Parteien!sichtbar zu Werden.!Die׳Gl!edcr.u!n Person- ׳Gruppierung vollzieht sich uni ■die ,zwei stärksten jüdisch-politischen!Lebens,. 1i(n׳ liohkeiten des polnischen 'Elias K >i r s c!h b r!a ,11 n!und!um jizohök!G r ü n b a ii m. iGriinbaum ,hat seine Liebling,sidee, die Schaffung eines alle, umfassenden Blocks verwirklicht, ‘׳ völkischen Minoritäten aller-׳. Seite nur seine׳ . doch haben!ihm von jüdischer geleistet. Nicht einmal׳ ־getreuesten :Anhänger!Gefolgschaft alle zionistischen!Gruppen in Polen folge« Jizohak Grünbäum auf diesem nicht unbedenklichen Wege. Schließlich ,Minoritäten, Deutsche, Lftäiier׳ alle völkischen׳ haben Ukrainer, Weißrussen, eine wichtige Stütze!an ihren ,Volks-׳ genossen, die in ■den Nachbarländern zumeist staatsbildend sind.!Diese ihre Stänke macht s!ie in ■den Augen der!pöl- ■rrische Nationaliparteien besonders verhaßt, weil sie in ihren eine ir reden- ־ politischen ,Bestrebungen gleichzeitig t i s tische Tätigkeit, erblicken. Wenn auch, bei .keiner -’einzigen!jüdischen Partei in Polen ähnliche Tendenzen ver it den!anderen Minoti-׳ist ein Wiahlblock!m ׳mutet werden, so׳ den,noch geeignet, die• an sich berechtigten jüdischen׳ täten schiefes Licht׳ nationalen und kulturellen Forderungen ln ein •zu ■rücken. Der gesunde politische rrtsfihkt der '!jüdischen ' Radikalismus van ׳ Massen ■lehnt daher den!politischen Jizchotk Grünbaum■ ab. So suchen denn die großen. jüdischen Parteien ,nach einer geeigneteren •Plattform ,für die' bevor-.. ׳ stehende Wahl. •Elias K!i r ■s c!h b r!ä!11 u, der 1b ergab te Führer der orthodoxen Sejmfraktion, erkannte rechtzeitig!diese■ günstige Situation!und gaib die Parole, zür .!Schaffung.■eines s aus. Es gelang׳n a t!i o n al e,n W.a h 1 ■b 1 0 cik׳j■üd i s c h und von einigen un-׳ n der Aguda׳ihm bisher, abgesehen vo abhängigen orthodoxen Gruppen, auch die Valkisten ■und aller Wahrscheinlichkeit nach auch die Handwerker,■ Kauf- . Ieute ■und!Kleinhändler ■zu einem einheitlichen .!jüdisobijatio-., die 1B u nd i s t en selb'stVer.-''׳. ualen '!Block zu vereinen. ■Da _ ׳stündlich!mit anderen!jüdischen Sozialistischen iG'rüpipen ebenfalls!selbständig vorgehen werden, •so wird .sicherlich •der ijüdisohnationaie Block die größte Anziehungskraft auf die kleinbürgerlichen!jüdischen Massen ausüben.. Zwischen -■der!doktrinären Politik!Grünbaums und der radikalsozia listisohen!Richtung ■des Bundes wird der ijüdischnatibWäle :׳. ".Block iKirsohbrauns diegoldene Mitte vertreten. " h NACHRICHTEN. Die österreichische Regierung und der Wiener Magistrat lassen jüdische Institutionen im Stich. -Eine Aktion der Wiener israelitischen Kultusgemeinde. 1(J. T. A.) Weder der österreichische Bundesstaat noch •der Magistrat. Wiens haben bisher etwas zur Erhaltung der sozialen Institutionen der Wiener israelitischen,: •Kultusgemeinde beigetragen, obwohl sie laut der Verfas- sung verpflichtet sind, den Anstalten der jüdischen Konfession ■die gleiche Unterstützung wie den christlichen Anstalten aus öffentlichen Mitteln angedeihen zu lassen. Der Vorstand der Wiener israelitischen Kultusgemeinde befaßt sich seit einiger Zeit mit dieser Angelegenheit und wird in kurzem der!Regierung des Bundesstaates wie dem Wiener!Magistrat eine Forderung unterbreiten, endlich einmal auch den!jüdischen Institutionen die notwendige öffentliche Fürsorge zuzuwenden. Es!handelt sich um Beiträge für religiöse, soziale und kulturelle Institutionen der israelitischen Kultusgemeinde. Man weiß, daß ■der Durch- Setzung dieser Forderungen bei Bundesstaat und Magistrat langwierige Verhandlungen vorausgehen müssen. Allein der Vorstand ist entschlossen, mit aller!Beharrlichkeit auf dieses ■Ziel loszusteuern. Budapest. Eine segensreiche Schöpfung Budapests hat sich ein Prunkgemach angeschafft. —!Die seit Jahren bestehende Hanna, orthodoxe Kinderausspeisiing, hat •dank der Opferwilligkeit einiger Gönner neue geräumige Loka- •11 täten eröffnet, die am שבת יירש ויצא in Anwesenheit einer vornehmen Gesellschaft der Benützung übergeben wurden. Das lichte Lokal, die peinliche Sauberkeit und die vorzügliche Zubereitung ■der reichlich gebotenen Speisen fanden uneingeschränkte Anerkennung. Die Gründerin und 1 Leiterin der Anstalt, Fräulein!Dora Helder, wurde von allen Gästen beglückwünscht. Fräulein iD’ora' ׳heiratete vorige Woche!Herrn!Dr.!Rosemberg von New York. Neben den wärmsten Wünschen., für ihr Wohlergehen wünschte man ihr besonders, daß dieses ihr ,herrliches Werk Gönner und Förderer finden möge, die es in ihrem Geiste weiterführen. Die Vereinigung Jüdischer Akademiker (V. J. >A.) ■gibt liiemit kund, daß ihre diesjährige Ghanukaveranstaltiing nicht ab,gehalten wird.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.