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Der treue Zionswächter · 1850-02-22 · 8 (22.2.1850) · page 6

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
6 (1850)
Issue
8 (22.2.1850)
Date
1850-02-22
Page
– (sequence 6)
Language
German
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Gefühle weihen. Darum Henn auch das BußgedeE des goltkstg^isterren Sägers. »Ein ^reines Herz schaffe mir o Gott!" Weil dieses Drundsage und der Zweck üvn Allem ist. 2n ein reines Herz findet der Thora Geist, wenn es für den menschlichen Geist auch viel zu erhaben ist, fiets Hffe^n . Eingang. Darum rühmt denn jener'Weise M gute Herz vor allen guten Eigenschaften, stellt es. als Inbegriff alles. Andern da. vp'n? r-u? ^L! -^ WdNin nun jener Heide Zweck Und Wesen der- Thora kennen lernen wollte während er auf einem Fuße stand, währender, was dieBeVeutung seines Bildes sein mag, diesen Schritt den Uebergang zum Iudenthume thut, erst dies Gesetzdas er übernehmen ^sollte, kennen lernen wollte, so lehrte KilM Hillel.die Nächstenliebe in dein Grade, daß da^swas man nicht willdaß man ihm thue, auch einen andern nicht thun solle. Er legte also in ihnj die Grundlage der Veredlung des Herzens, welches Zweck und Wesen der ganzen Thora ist- Und wahrlich mit Mein, reinem Herzen die Thora geöffnetwird leichten Eingang in dieselbe finden! . Äarern. ASM! Das bekannte Verhälrniß unserer Neölogen züm Gesetze, daß man das, was man nicht weiß auch nicht will, hat' sich vorzüglich der Gelegenheit der Emanciparionsfrage bewähre. Es har sich bekanntlich der finstere Theil der Kammer auf's äußerst« bemüht, ihren _ Haß und Feindseligkeit sprühende Aeußerungen gegen uns in dem Talmud begründet zu finden, welche bekanntlich die Abhandlung zu einer Mehrtägigen äuL» dehnte. Unser Herr Rabbiner zu München, dessen Aufgabe es nun war, Viesen Feindseligkeiten entgegen« zurreten, befand sich dadurch in einer Klemme, aus der er sich nicht leicht heraus zu helfen wußte. Er sah sich von den Aussagen dieser christlichen Theologen Überwunden und mußte, um den Rachen einigermaßen zu versperren,— Alles über den Haufen werfen, mußte die schmählichen Lästerungen lmserek heiligen Tradition als Trägerin unsittlicher Lehren gebrandmarkt wissen, und müßte- — was soll er thun im Namen aller Juden und Rabbiner Deutschlands, allen von den Herren Sepp, Ruland und Konsorten bekrittelten Stellen, sowok' iw Talmud als in den späteren chebrskschen- Schrfften nichr allch^^eH ^echmdlMkrir Dr »ns absprechen, vieltyehr auchhjeMben ein für allemal verwerfen. DaS ging wol über die Erwartung der HerrM Geistlichen, sonst hätten sie für ihre giftigen PMe der Bosheit und Tücke eine andere sichere ' Richtung gewählt. Die Herren haben alle ihre rednerische Kraft aufgewender und vielleicht wochenlang darauf, studirt, es beweisen zu können, dasi di^ hqirische Zützen alStalmüdische Jüchen dßt:EmaWü-tion nicht fähig, ihrer nicht würdig feien. Herr Sepp stellt den Antrag, eine Versammlung sämmklicher Rabbiner und Natabeln der bgierifchen Juden zu veranstalten, dieses Alles verrälh eine zweifache Täuschung dieser Herren. Vor Allem eine grobe Selbsttäuschung, indem sie ihre v aus dem Tstlkyph. eyKobeven ' W-KsWiWDagg» wirklich mvlivirr glaubten, indem' sie sich oder besser Eisenmenger und Konsorten des Talmuds mächtig genug hielten, um aus demselben-Wasser füx ihren Durji zu schöpfen, — worauf wir übrigens später zurüMommen werden. Während sie; sich; My auf diesen ihren Eigendünkel stützen, scheinen sie auch einer-weiten Täuschung verfallen zu sein. Sie haben nämlich entweder eine bessere Meinung von unseren Ratzbinernals sie es der Mehrheit nach in der Wirklichkeit entsprechen, oder gar eine geringere; denn indem sie uns unserer Beo, bindlichkeir halber gegen den Talmud verdammen wollen, so müssen sie, indem sie dir Religiosität unserer Rabbiner auf eine solche Probe .steten, von derselben eine gute Meinung haben, und., nicht glaubten, daß dieselbe mit einem Worte alle ihre Anfeindungen verwerfen möchten, oder sie müßten gar von ihnen eine geringe Meinung haben, müßten von ihnen denken, daß auch sie ihre Grundsätze nach dem Qr-rptej schM-n, und da sie uns als ralwvdische Zutzek eB/MMY,. kMaMW sie dann auch von Mar» .«y§MM.°OeWH«y. Doch sieh, - die Herren haben sich mg.getzäErdenn indem sie stundenlang: drh<ftliren< -Beweises. Meq-. uns aus dem Talmud zu bringen Hriygt unser Her» RKbiner Aub im Namen . aller Ratzbiner:. und.. Juden DemschlanbL eine Erklärung, des. Inhalts, :daß wir jede, in Beziehung zwadevrige Stelle im Talmud-,:-ein für Alle Mal verwerfen, Welch» HrkHrundann auch verlesen wird. Spätere fordern Auk-jsMmchch».' RaKbiner Baierns auf, seiner; Erklärung/bchMMeM; So schwach, niedrig und zweibeukig eioe svlche. Epkiärvug auch sein mag; so ließ sich Wohl von Mnem große»

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