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Der treue Zionswächter · 1850-02-15 · 7 (15.2.1850) · page 3

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
6 (1850)
Issue
7 (15.2.1850)
Date
1850-02-15
Page
– (sequence 3)
Language
German
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jenfeittgen Seligkeit sich vör-ettiten kan». Des Akwr MM aus Erdest ftin lA. M. 20, 21) die Unterlage des^ Opfersdas Irdische mußte überwunden früher fein, bevor das Opfer dem Herrn kvtttttedahgebracht werden» IeMhr der Mensch der SpWrs des Irdischen sich enthebt, desto ckehr wird) evGott geüähert, umgekehrt über auch, je' enger der Kreis wird zwischen Schöpfet und Geschöpf, zwischen Gott und Mensch, desto' großer muß sich der Zwie-' spalt zwischen Mensch nndNatur gestalten. Das Institut dös Pnesterthnms vereinigte daher in sichalN die Verhältüngstegeln) die den Träger desselben, weil in einem inniger» und nähern Verhält» iß zn Gott, noch einer größer« Beschränkung des Irdischen unterwarf, als Len Laien, und die ganze, ungetheitte Obliegenheit seines Berufes ihm dadurch erleichterte, daß die Sicherstellung seiner Eristens Andern überlassen werden sollte. ' Doch wir müssen hier von 'einem andern mosaischen Institutvon einem speciellen sprechen, daS uns der richtigen Beurtheilung des Speisegeseyes viel nässer bringt; wir meinen die Institution des Nasiräats. ' Schon daS Wort v o an sich schließt^ seinen ganzen inner« Gehalt ein, *) es ist die Überwindung der Sinnlichkeit und die Bewältigung der leiblichen Lstst durch die unbegränzte Hingabe seines Wesens an Gott'**) Denn sowie es gewisse Uebervrdnungen bei der Ausübung des mosaischen Kultus gab/d« Hohepriester, d. Priester, d Levitdienachihren - verbältnißmäßig nähern oder entferntern Beziehungen zur Gottheit eine größere oder geringere Besonderheit in ihrem irdischen Thun beobachten wußten, ebenso sollte es der ganzen Gemeine Israels möglich werden, wenn auch weder Priester, noch Levit, sich durch - eigne Thätigkeit Und Selbstvermittlung in den Stand setzen zu könnender höchsten Kategorie derKültusträger, d. Hohenpriesters anzugehören. ***) Während der ganzen Dauer seines Nasiräats wird *) . Siehe David de PomiS in Zemach David b. v. ,i» w!p V7V ferner üm 21727» PW771 i»!p cif. <»*) Rab. Bechai zu Num. 6. 2.' vs >72^078 so auch dessen Grund - der Nasir de«-- Herrn geweihet' und: geheiligt:' (3p W M si,: L) > Mn eyp yo »p» L,; für ihn sind: die. gleichmäßigen Bestimmungen deS Hohenpriesters, wenn - er auch / zu priesserlichen Akt e n unfähig blieb.Hiev beim Rasiräat liegt das Moment her Heiligung in der Entziehung deS Weingenusses, wie wir seheN einer besonder« Heiligung, ^indrM jede VernnreinigUng höchst vorsorglich vermiede» werden: muß. 'Ganz analog Hamit ist die Heiligung: Israels,: die allgemeine, ssie in der Entziehung ge/ wisser S p e i f e g e n ü s se liegt» Ist es dem Nasir, i«: seiner besyndern Beziehung zu Gott, gebotendas Haar nicht scheeren zu lassen, so wird der Gesammkgemcinde in ihrem Kindschaflsverhältniß zu dem himmlischen Vater, etwas ähnliches, natürlich minder strenges: anbefohlen, M V;'z w co HL' (5. M. 14, 1);*) soll der Nasir es an, der Führung seines Lebens bekunden,- daß er durch Bewältigung des Irdischen sich in den innigsten Zusammenhang mit dem Göttlichen zu setzen bestrebt ist, so mnß dies in geringer«» Maaßstabe auch: die Aufgabe jedes Israeliten sein. Deuu bei briderr. tritt die Schwächung der sinlilichen. Genüsse,,veranschaulicht dnrch Speise und Trank,: mitder Nothwe«idigkeit des Heiligfeins zusammen,: und ei«z, MicheS.Kriterium.beansprucht ihr verhälc. nißmäßig gleichartiges Verhalten zuin Genüsse der. sinnlichen Güter. . Haben wir den Israeliten zu seiner Heiligkeit in gleiche BeziAllng gefetzt wie den Nasir zn dessen Heiligkeit, so ergiebt sich für uns die richtige Beartheilung des Speisegesetzes. Das Speisegesetz giebt dem Israeliten die Mittel und Wege an, sich in besondere Beziehung zu Gott zn bringen, heilig zu werden, indem es feiner sinnlichen Lust die Grenzen steckt und überhqnpt zur Betvälngnng deS irdischen Verlangens und dadurch zur Erhöhung seiner Geisttigkeit ihm verhilft. , Weil das Priesterthum eia durch seine scharfen und strenge» Verhalt»,igsregelu in sich ausgezeichnetes und abgesondertes Institut ist, das die kultuellen Bedürfnisse der Gemeine, daS ist, ihre Beziehungen zu Gott zu ordnen und in wegen des Haarwuchses des Nasir. 'mn 21^77 ^1» 7pr7^'insr,' -lvv. m>??I:WY»-,vxy «r» Ebenso erklärt. Abravancl warum der Nasir nach Vollenduug des Nasiräats ein v7vn bringen mußte: 2ri >7i-v-'72 2vir pw »»»:: 7'vv7^ 72NP2 ^wv7v >72- 727 >2 — .nirri? . »«»') Siche- Abravanel Näso. 's*-p.-s-pro '? vm 072^ 22727 ,W77V^ VN NU77Y TTv!, 7'- . 7177V .»0V?7P7M7p!» r>vp7>i'>2> 072!: V»7^7,W7 ^>'7717 071 2277 -7' 7^1 '>71 21'7 7^7V 2'2>7^ 7VI» >'7»L 272^0 V7N7 iblti. 7l2 i2>2 ''7' '2 ,V'VV7 övv» 1'^ >2^7 7V 2!*>, 7N7sIV'rv ö^,77Uvr,-iv2'P^'7^0Ns v':i 777 ^öVlö7L-77vp7, 7» 7 ' ' v2':<».

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