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Bericht über die Jacobson-Schule, Realschule mit (Reform-)Realprogymnasium (nach dem Frankfurter Lehrplan) zu Seesen am Harz · 1871-01-01 · von Michaelis 1867 bis Ostern 1871 (1871) · p. Seite 8

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Journal
Bericht über die Jacobson-Schule, Realschule mit (Reform-)Realprogymnasium (nach dem Frankfurter Lehrplan) zu Seesen am Harz
Volume
von Michaelis 1867 bis Ostern 1871 (1871)
Date
1871-01-01
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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8 vom Schicksal der Tod durch dcö UebelthäterS Hand bcsch jeden sein, so sende an Hhgelak meinen Panzer, denn er ist ein Erbstück Hredel'S, ein Kunstwerk Wiel and'8. Hrodgar erwicdcrte: Uns zur Hilfe bist Du hichcr geeilt, mein Freund Beo Wulf. Wisse, Deinem Vater Ergthcvw war ich eng in Freundschaft verbunden. Da er den Whlfingen Headolaf in der Fehde erschlagen, kam er zu mir, als ich eben nach meines BrndrrS Hrorogar Tode zur Herrschaft gelangt war, und durch reiche Geschenke sühnte ich die Schuld. Nun ist aber durch Grendel großes Leid über mich gekommen; die Reihen meiner Helden sind gelichtet, und wer von meinen Helden auch des Unholds Angriff in der Nacht abwehren wollte, er sah nimmer den folgenden Tag, sondern fiel dem Ungeheuer zur Beute. Sehe Dich mm mit uns zu dem Mahle und vollbringe mit Deiner kühnen Schaar, wozu Dich Dein Muth antreibt. Eine Bank wurde den Fremden ein geräumt, auf welche sich die Herrlichen setzten; süßen Trank goß ihnen der Schenk aus herrlich geschnitztem Mekrug, und ein heiteres Lied sang ein Sänger zur Freude der Wedern und Dänen. Nur in Hunferd, Ecglaf's Sohn, regte sich der Umuuth, daß dem fremden Beowulf ein Ruhm beschieden schien, von welchem er selbst verdunkelt zu werden fürchtete. Hdhncnd gemahnte er Beowulf, wie er einst mit Brcka, Bcaustau' ö Sohn, dem Fürsten der Broii dinge, sieben Tage und sieben Nächte um die Wette geschwommen sei, aber endlich dem Kräftigern hätte weichen müssen; daher sei ihm für den Kampf mit Grendel kein glücklicher Ausgang zu prophezeien. Ihm antwortete Grgthcvw'S Sohn: Fürwahr, vom Biere trunken hast Du eben geredet. Zwischen Breka nnd mir herrschte keine Fehde, wir schwammen vielmehr fünf Tage nnd fünf Nächte, um uns gegen die Unthicrc des Meeres zu vertheidigen; da trennte uns ein gcwaltigcr Nvrdsturm von einander. Mich schützte mein Panzer gegen die Bisse der Seethiere, und als mich ein feindlicher Räuber in den Grund zog, machte ich ihm mit meinem Schwerte den GarauS. Ja, manchen harten Strauß bestand ich im Dunkel der stürmischen Nacht; doch als sich am Morgen die Sonne im Osten erhob und die Brandung ruhte,

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