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Unsere Tribüne · 1925-01-15 · 1 (15.01.1925) · p. Seite 4

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Unsere Tribüne
Volume
2 (1925)
Issue
1 (15.01.1925)
Date
1925-01-15
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Seife.* Unsere Tribfftie Nr. i gf^eiiüber. Zu erwähnen sind noch die beifällig, aufgenamiaeiim ^yiajiiatiönen iBialikscher Gedichte — auf das aus dem H6i>tküift!&enr^iynd 'üb©rset5sto"„Hachiüssiili<* sollte man besser vBissichten:: r—*■ die Mirjam Schnabel vorträgt. Ein großer Teil ,deg,;Verdienstes xnm das künstlerische Gelingen dieser yorstelluTig gebührt den Malern, die sehr viel und seh/r gute« Arbeit leisotton. Der Regisseur Herr Halpern und diö Darsteller, die gutes Zusammenspiel aufwiesen, müssen noch mehr zeigen, bevor man sie wird beurteilen können. Hoffen wir, daß sie dazu Gelegenheit haben werden. ig. In Restaurants und Kaffee-1| Werbet Abonnenten unij Häusern verlanget: sammelt Pressefonds für: €4 9* Unsere Tribüne aus der Weitbewegung. Bus unserer Organisation. Eine aktive Poale-Zion-Gruppe innerhalb der Arhduth-Haawodah. Seit einigen Monaten, insbesondere seit der verstärkton Einwanderung von Genossen aus Polen, ist in unserer palästinensischen Bruderpartei eine Gruppe aktiver Poale- Zion entstanden. In den meisten Fragen, in denen Meinungsverschiedenheiten zwischen A. H. und der Mehrheit der Weltbewegung herrschen, teilt die neue Gruppe die Meinung der Mehrheit in der Weltbewegung. Bis jet&t hat dio Gruppe bereits einige Hefte, polemische Auseinandersetzungen mit der A. H. enthaltend, herausgegeben. Letztens erschien ein Heft mit dem Namen „Haawukah" (Dio Fackel), welches einen besonders guten Eindruck macht. Außer den verschiedenen sehr sachlichen Artikeln enthält dieses Heft einen offenen Brief des Genossan Kaplansky an die Leitung der A. H., in welchem er sich mit dem Verhältnis der A. H. zum Weltverbande auseinandersetzt. Eine poalezionistische Monatsschrift in deutscher Sprache. Unter dein Namen .„Der Neue Weg" erscheint seit Anfang Dezember 1924 in Berlin eine von der jüdischen sozialdemokratischen Arbeiter-Organisation „Poale Zion" herausgegebene Monatsschrift. Die Zeitschrift will der jüdischen Arbeiterschaft und der jüdischen Jugend in den deutsch-sprachigen Ländern ein Wegweiser in dem schier unentwirrbaren Labyrinth internationaler und jüdischer Erscheinungen und Probleme, die die gBgemwärtige Epoche aufrollt, werden. „Der Neue Weg" will nach Kräften dazu beitragen, die nach neuem Lebensinhalt, nach sozialistischer Entwicklung und Betätigung drängenden, immer wachsendein Scharen der deutsch-jüdischen Jugend in die internationale sozialistische Bewegung einzugliedern, ihren Palästinawillen zu kristallisieren, ihr Wissen mm das Schaffen, ihr Verständnis für den Kampf der jüdischen arbeitenden Massen zu mehren. Die Zaitschrift will demgemäß ebenso dem Kampfe und den Aufbauledstungen der jüdischen Arbeiterschaft in Palästina Ausdruck geben, und alle Fragen des Palästina- Aufbaues im sozialistischen Geiste behandeln, wie den dar- Jienvollen Weg der jüdischen Massen zur produktiven Umschichtung, ihre Institutionen, ihren Kampf um nationale Autonomie, ihre Wanderungsprobleme tmd Klassenkämpfe beleuchtend Die Zeitschrift soll aber auch den nicht jüdischen. Sozialisten Einblick gewähren in die eigenartigen Lebens- und Kampfesbedingungen des jüdischen arbeitenden Volkes und in die daraus (entspringenden besonderen Aufgaben des jüdischen Sozialismus. Das Anfang Dezember erschienene erste Heft enthalt hl a. Beiträge von Eduard Bernstein, Dr. Weimer Fraustädter, 8. Kaplansky, B. Locker, Sch. Rudel, Raphael Seligmann, Wir wünschen unseren Genossen in Deutschland viei Glück zu ihrem Beginnen. Allen Freunden des jüdischen Sozialismus empfehlen wir diese Zeitschrift aufs wärmste. Genosse B. Locker in Amerika. Auf Einladung unserer Bruderpartei in Amerika, ist Gen. Locker für die Dauer von einigen Monaten nach Amerika abgereist. Er wird dortselbst der 20. Konferenz, der P.-Z. Amerikas, als Vertreter des Weltverbandes beiwohnen, und nachher eine Tournee in den Vereinigten Staaten absolvieren. Das Verbandsbtiro in Wien. Infolge der Abreise des Gen. B, Locker nach Amerika, hat das Büro des Wel'tverbandes Boale-Zion seinen (Sitz mach Wien verlegt. Die Genossen Dr. Sokai und M. Singer sind mit der Leitung dos Büros betraut worden. Erfolge der jüdischen Arbeiter. In Palästina Bei den Stadtratswahlen, die am 6. Jänner in Tol-Awiw stattfanden, wurden 1. 2 Vcrtrct er der Arbeite r,. 10 Orthodoxe, 5 allgemeine Zionisten, G Sephardim und (! Arertreter anderer jüdischer Gruppierungen gewählt. In Rumänien. Bei den Wahlen in die jüdische Gemeinde in Jassy wurden zum "erstenmale 5 jüdische Sozialisten gewählt. S^3(S^==I=3C3>QtSC 1 )B£gta Zweiter jüdischer Abend. Unter der künstlerischen Leitung des Herrn Bernhard Schai'ror findet Donnerstag, den 15. Jänner, um 7 Uhr abends, im großen Saale des Ingenieur- und Architekten1,. Vereines, I., Eschenbachgasso 9, der zweite jüdische Abend mit reichhaltigem Programm statt. -agtCDta Bo'ochow-Gedenkfeier. Samstag, den 27. Dezember 1924, fand anläßlich dos siebenten Sterbetages unseres unvergeßlichen Führers Ber Borochow ein Gedenkabend in unserem Heime in der Blumauergasse statt. Der festlich geschmückte Saai war dicht besetzt von Genossen und Freunden. Genosse Singer hielt eine warmempfuindeno Rede, in welcher er auf die Größe unseres leider so jung verstorbenen Führers, sowohl auf politischem, als auf wissenschaftlichen Gebiete, wie auch nicht minder auf seine reine menschliche Güte und sein hohes ethisches Empfinden hinwies. Es folgten glänzende Klaviervortrage von Frl. Bertha Portnoy und Rezitationen revolutionärer Gedichte durch Herrn Leo Halpern. Propaganda und Büchersammelmonat für die Arbeiterbibliothek Borochow. Genossen! In Ausführung des Beschlusses der letzten Generalversammlung und der Kulturkommission, unsere Bibliothek auszugestalten, wie auch ihren Wirkungskreis zu erweitern, wenden wir uns ' an Sie, mit der Bitte, uns in dieser Arbeit zu unterstützen. Wir bieten schon jetzt unseren Lesern eine Auswahl der neuesten und besten Bücher der jiddischen Literatur. Diese entspricht aber noch nicht allen Anforderungen einen Arbeiterbibliothek, vieles muß neu angekauft werden. Die finanzielle Lage der Bibliothek gestattet es aber nicht, Neuanschaffungen in dem Maße, wie es notwendig wäre, zu machen. Wir wenden uns daher an alle Genossen und Freunde des jüdischer Arbeitorbilduingswesens, uns in dieser Arbeit tatkraftig zu unterstützen. Die Zeit vom 15. Jänner bis 15. Februar haben wir als Propaganda, und Sammelmonat für die „Arbeiter-Bibliothek Borochow" bestimmt. Jedes Buch, das für unsere Bibliothek gespendet wird, bleibt ein dauerndes Gut und Bildungsmittel jüdischer Arbeiter. Helfet uns, diese Aktion mit Erfolg durchzuführen! Spenden von jiddischen, wie auch von deutschen Büchern für die neugegründete deutsche Abteilung, oder Geldspenden sind schriftlich oder persönlich täglich zwischen 10—12 vorm. und 7—8 abends p. Adr. Arbeiter-Bibliothek Borochow, II,, Blumauergasse 1/2, an Gen. Dr. Sommeit stein zu überweisen. Bei schriftlicher Anmeldung werden die Bücher abgeholt. Spendet und sammelt Bücher für unsere Bibliothek! Werdet Mitglieder unserer Bibliothek! Zur Vermählung unseres Ausschußmitgliedes Genossin Sabine Reiter mit Herrn Dr. Albert Weiner gratuliert herzlichst Der Organisationsausschuß. Zur Vermählung der Genossin Sabine Reiter mit Herrn Dr. Albert Weiner gratulieren herzlichst Kehn Georg, Kupfer Chaim, Salitry Oh. F e n i c h e 1 Siegmund, IS chat tue r Eisig, Dr. Sommers tein Chaim. Kunststelle. Jeden Dienstag, pünktlich 7 Uhr abends, findet im Arbeiterheim, Borochow, IL, Blumaucrgasso 1/2, die Kartenausgabo für die Arbeiter-Vorstellungen und Symphonie, konaerte der sozialdemokratischen. Kunst stelle statt. Dio Genossen werden darauf nochmals in ihrem eigenen Interesse aufmerksam gemacht. Eschen-Ski, 2 m.....aufwärts von K 200.000 Bilgeribindung.......K 160.000, K 198.000 Huitfeldbindung........... K 62.000 SeehundfelljB.......aufwärts von K 130000 Schalwollfäustlinge. ... „ „ K 21.000 Herren-Norwegerkostüme „ „ K 730.000 Herren-Norwegerhosen ........ K 370.000 Engels E.V.B. . . . .........K 830.000 SUareahaas fl. G, faEa m- IM IUI Zentralpalast,nariahil[c-.rstr.120 Zahlet Verbandssteuer ein! #fi9OTQ^ „Der Neue Weg," Monatsschrift der jüdischen sozialdemokratischen Arbeiterorganisation Poale Zion in Deutschland. Jede Nummer 2—3 Druckbogen stark. Abonnement für sechs Monate, einschließlich Porto M 2?50; einzelne Nummer Pf. 40. Redaktion und Administration: „Der Neue Weg", Berlin N 24. Auguststraße 17. Erhältlich auch in der Administration „Unsere Tribüne". IllHlilliiilllllW Gedenket an das Abonnement! „Unseres* Tribüne"! Illllll!,",lllllllt.. , IIIIIIUI mm :M,i<- .;\iiiiini.."iiiuiii.."iiii!]ii;:!<iiiiiiii.;!.iiiiiiii.!1 NAHMASCHINEN RADIO Kostenloser Unterricht im Sticken und Stopfen! — Lager von Knopfpressen und Zugehör! — Reparatur-Annahme! IX., Liechtensteinstraße 27, VI., Gumpendorferstraße 67, IV., Wiedner Hauptstraße 8 — Telephon Nr. 16-5-65 ,,,HIIIII^.,,,HIHl,^i,,«IIIM,!;;,r'lll^ IlM^^^ i;:,Mliiiii»;;,iuiiiii»; äetEB$BE ».;H|||||r;iiii;;ii||||||ir;u ..........................................................i Iiisenlüiner, Verleger, Herausfjeber und verantwortlicher Redakteur: Dr. Rudolf Glanz, XVIII., Woimarerstraße 19/10. — Druck: „Adria" Wien. II., Taborstraße 5'J Ii.

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